Airbourne (Band)

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Airbourne
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Airbourne beim Elbriot 2014
Airbourne beim Elbriot 2014
Allgemeine Informationen
Genre(s) Hard Rock, Blues Rock,
Rock ’n’ Roll
Gründung 2001
Website www.airbournerock.com
Gründungsmitglieder
Joel O’Keeffe (seit 2001)
Ryan O’Keeffe (seit 2001)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Leadgitarre
Joel O’Keeffe (seit 2001)
Rhythmusgitarre
David Roads (seit 2001)
Justin Street (seit 2004)
Schlagzeug
Ryan O’Keeffe (seit 2001)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Adam Jacobson (2001–2004)

Airbourne (gegründet unter der Bezeichnung Airborne) ist eine australische Hard-Rock-Band aus Warrnambool in Victoria, Australien.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von 11 Jahren begann Joel O’Keeffe mit seiner Gitarre Riffs von bekannten australischen Künstlern wie AC/DC oder Rose Tattoo nachzuahmen. Sein zu dieser Zeit 10-jähriger Bruder begann, durch ihn inspiriert, Schlagzeug zu spielen. Zunächst spielten die beiden erfolglos mit wechselnden Bassisten, bis sie später den Gitarristen David Roads kennenlernten. 2003 stieß Bassist Justin Street hinzu und komplettierte das Quartett.

Ihre erste EP Ready to Rock erschien im Jahr 2004. Von dieser wurden 1000 Kopien nach Konzerten verkauft und sind heute nicht mehr im freien Handel verfügbar. Im Frühjahr 2005 verlegte die Band ihren Wohnsitz nach Melbourne. Gegen Ende 2005 erhielten sie einen Plattenvertrag bei Capitol Records und spielten zusammen mit Mötley Crüe, Motörhead und The Rolling Stones, sowie im Sommer bei einigen Festivals in Europa. 2008 waren sie bei Rock am Ring, Rock im Park, Wacken Open Air, spielten als Support von Die Toten Hosen auf der Machmalauter-Tour und hatten außerdem noch ein paar eigene Headliner-Konzerte wie z. B. eins im ausverkauften Colos-Saal in Aschaffenburg mit der alternative Band Blac Head Lion (damals noch Chucks) als Vorgruppe.[1] Im Sommer 2011 traten Airbourne erneut auf dem Wacken Open Air und auf dem Haltestelle Woodstock in Polen auf. [2]

Ihr erstes Album mit dem Titel Runnin’ Wild wurde am 23. Juni 2007 in Australien veröffentlicht. Am 19. Februar 2007 wurde der Plattenvertrag durch Capitol Records gekündigt, das Album aber von EMI in Australien veröffentlicht. Heute besitzt die Band einen Vertrag mit Roadrunner Records für den weltweiten Vertrieb. Bei den ARIA Awards 2007 wurde die Band nominiert in den Kategorien Best Rock Album und Breakthrough Album of the Year für Runnin’ Wild. Im Videoclip zu Runnin’ Wild spielt Lemmy Kilmister von Motörhead einen Trucker. Am 5. März 2010 wurde das Studioalbum No Guts. No Glory. veröffentlicht. Die erste Singleauskopplung No Way But the Hard Way erschien am 13. Januar 2010. Am 29. Mai 2010 erschien die zweite Singleauskopplung Blonde, Bad And Beautiful.

Von Sommer 2011 bis Anfang 2012 arbeiteten Airbourne an ihrem dritten Studioalbum Black Dog Barking für welches sie den Produzenten David Howes engagierten, welcher unter anderem bereits mit Bands wie Simple Plan und Nickelback zusammenarbeitete.[3] Es ist seit dem 17. Mai 2013 auf dem Markt.[4] Die erste Single Live It Up wurde am 25. März 2013 veröffentlicht.[5] Die Idee für den Albumtitel entsprang der Idee, als Rockband gewissermaßen die Verpflichtung zu haben, Grenzen zu überschreiten, insbesondere die Lautstärke betreffend.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[6] Plattenlabel
DE AT CH UK US AU
2007 Runnin’ Wild 27
(9 Wo.)
59
(4 Wo.)
49
(5 Wo.)
62
(1 Wo.)
106
(2 Wo.)
21
(4 Wo.)
Roadrunner Records
2010 No Guts. No Glory. 4
(9 Wo.)
13
(7 Wo.)
9
(7 Wo.)
31
(3 Wo.)
90
(2 Wo.)
19
(2 Wo.)
2013 Black Dog Barking 5
(9 Wo.)
11
(6 Wo.)
9
(8 Wo.)
22
(3 Wo.)
89
(1 Wo.)
17
(2 Wo.)
2016 Breakin’ Outta Hell 3
(8 Wo.)
3
(… Wo.)
4
(… Wo.)
9
(… Wo.)
13
(… Wo.)

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: Ready to Rock
  • 2007: Live at the Playroom (nur als digitaler Download)

Promosingles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Stand up for Rock ’n’ Roll
  • 2007: Runnin’ Wild
  • 2007: Too Much, Too Young, Too Fast
  • 2008: Diamond in the Rough
  • 2008: Blackjack
  • 2010: No Way But the Hard Way
  • 2010: Blonde, Bad and Beautiful
  • 2010: Bottom of the Well
  • 2011: Raise the Flag
  • 2013: Live It up
  • 2013: Back in the Game
  • 2013: No One Fits Me (Better than You)
  • 2016: Breakin’ Outta Hell
  • 2016: Rivalry

Auf Various-Artists-Kompilationen veröffentlichte Non Album Tracks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: „Rock ’n’ Roll“ und „Give It All You Got“ (Hard Wired – Youth Compilation Album) (noch unter dem Namen Airborne)
  • 2008: „Turn up the Trouble“ (World Wrestling Entertainment – The Music Volume 8)

Bekannte aber bis heute unveröffentlichte Songs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Get on ya bikes“ (Dieser Song wurde wohl während der Aufnahmen zu Runnin’ Wild im Studio eingespielt, aber nicht für das Album verwendet. Allerdings spielte die Band das Lied bereits einige Male live.)
  • „You Don’t Fool Me“ (Eine Studioaufnahme des Songs tauchte 2012 im Internet auf. Möglicherweise handelt es sich hierbei um einen Song, der während der Aufnahmesessions zu No Guts. No Glory. eingespielt wurde und für die japanische Special Edition des Albums gedacht war. Diese als Doppel-CD geplante Special Edition wurde aber aus unbekannten Gründen letztlich nicht verwirklicht, obwohl für sie einerseits bereits eine Katalognummer vergeben wurde und sie andererseits bereits bei wenigen japanischen Internethändlern vor dem geplanten Veröffentlichungsdatum aufgelistet wurde.[7][8])

Videografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DVDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: Live Video EP (erhältlich als Promo-DVD mit einem Videoclip und vier Livevideos oder als digitaler Download mit einer Audiodatei und fünf Livevideos)

DVD-Promosingles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: Runnin’ Wild
  • 2008: Too Much, Too Young, Too Fast
  • 2010: Blonde, Bad and Beautiful

Musikvideos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Runnin’ Wild
  • 2007: Too Much, Too Young, Too Fast
  • 2008: Diamond in the Rough
  • 2010: No Way But the Hard Way
  • 2010: Blonde, Bad and Beautiful
  • 2010: Bottom of the Well
  • 2013: Live It up
  • 2013: Back in the Game
  • 2016: Breakin’ Outta Hell
  • 2016: Rivalry

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Airbourne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. allover-ffm-rock.de: Airbourne Konzertbericht. (Zugriff am 9. Dezember 2013)
  2. haltestelle-woodstock.de
  3. Airbourne – Interview und Play-Alike Story und Workshop zu Sound & Songs des neuen Albums "Black Dog Barking" (Zugriff am 6. Februar 2013)
  4. airbourneukfansite.co.uk: AIRBOURNE’S THIRD ALBUM, BLACK DOG BARKING TO BE RELEASED 21st MAY 2013! (February 6th, 2013) (Zugriff am 6. Februar 2013)
  5. metal-hammer.de: Airbourne posten erste Single aus dem kommenden Album (26. März 2013) (Zugriff am 28. März 2013)
  6. Chartquellen: DE AT CH UK US AU
  7. cdjapan.co.jp – No Guts. No Glory. Special Edition. Abgerufen am 11. Mai 2016. (japanisch, englisch)
  8. hmv.co.jp – No Guts, No Glory. Abgerufen am 11. Mai 2016. (japanisch)