Albatros B.I

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Albatros B.I Modellbild
Albatros B.I, von den Albatros Flugzeugwerken am 1. Oktober 1914 als Muster für den Prototypenbau an die Phönix Flugzeugwerke überstellt.

Die Albatros B.I war ein deutsches Militärflugzeug. Es wurde als Aufklärer entworfen und bis 1915 auch als solcher bei den Luftstreitkräften geflogen. Das Muster wurde 1913 vom Albatros-Chefkonstrukteur Grohmann als DD-1 (Doppeldecker 1) entworfen, die interne Werksbezeichnung lautete L-1. Bei Ausbruch des ersten Weltkrieges wurde ein militärisches Bezeichnungssystem eingeführt, und das Muster hieß nunmehr Albatros B.I. Die Phönix Flugzeugwerke bauten das Flugzeug in Lizenz für Österreich-Ungarn. Wegen der Unterlegenheit gegenüber alliierten Jagdflugzeugen wurde das Flugzeug 1915 aus dem aktiven Frontdienst abgezogen und diente bis 1918 als Schulflugzeug.

Die Maschine wurde mit Mercedes-Motoren zu 75-, 100-, und 120 PS Leistung ausgestattet, die eine feste Zweiblatt-Holzluftschraube antrieben. 1914 konnte die B.I einen Höhenrekord aufstellen. Das Fahrwerk bestand aus einem festen zweirädrigen Hauptfahrwerk mit durchgehender Achse und einem Hecksporn. Gebremst wurde mit einem an der Fahrwerksachse befestigtem Erdhaken. Es existierte auch eine schwimmfähige Version, die Albatros WDD (W-1).

Technische Daten[Bearbeiten]

Kenngröße Daten
Spannweite 14,30 m
Länge 8,55 m
Höhe 3,50 m
Flügelfläche 43,00 m²
Leergewicht 600 kg
Zuladung 200 kg
max. Startgewicht 800 kg
Triebwerk ein wassergekühlter 6-Zylinder-Reihenmotor Mercedes,
105 PS Startleistung
Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
Startrollstrecke 50 m
Steigleistung 1,00 m/s
max. Reichweite 650 km
Besatzung 2 Mann