Albert Schmierer

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Albert Schmierer (* 28. November 1899 in Esslingen; † 14. Juli 1974 in Freudenstadt) war während der Zeit des Nationalsozialismus Reichsapothekenführer.

Schmierer war nach dem Ersten Weltkrieg zunächst Mitglied in einem Freikorps. Schmierer arbeitete später als Apotheker in Freudenstadt und trat der NSDAP und SA 1929 bei. In der SA erreichte er den Rang eines Gruppenführers. Schmierer wurde 1933 Apothekenführer in Württemberg und 1934 Reichsapothekenführer. Ab 1937 leitete er zudem die Reichsapothekenkammer.

Auf seine Initiative ging die seit dem 1. Januar 1937 geltende, reichseinheitliche Kennzeichnung von Apotheken mit dem roten gotischen „A“ und der Man-Rune zurück.[1] 1951 wurde die mittlerweile von vielen Apothekern übermalte Rune mit dem Symbol der Handelsgesellschaft Deutscher Apotheker (Hageda) einem Kelch mit einer Schlange ersetzt.

Ab 1939 fungierte Schmierer auch als Leiter der „Reichsarbeitsgemeinschaft für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzenbeschaffung“ (RfH).

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Elisabeth Huwer: 55 Jahre Apotheken-A. Geburtstag eines Klassikers, Pharmazeutische Zeitung Online, Ausgabe 50/2006