Alberto Manguel

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Alberto Manguel (2007)

Alberto Adrián Manguel (* 13. März 1948 in Buenos Aires) ist ein aus Argentinien stammender Schriftsteller, Literaturdozent, Übersetzer und Redakteur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alberto Manguel ist der Sohn von Pablo Manguel, dem ersten argentinischen Botschafter in Israel, und dessen Frau Rosa Finkelstein. Seine ersten Lebensjahre verbrachte er dort. Manguel besitzt die kanadische Staatsbürgerschaft und lebte mit seinem Partner Craig Stephenson, einem Psychoanalytiker, lange in Mondion (Frankreich). Er ist Autor von Sachbüchern und Romanen. Manguel war zwischen 1964 und 1968 unter anderem Vorleser beim erblindeten argentinischen Schriftsteller Jorge Luis Borges. Seit Dezember 2015 ist Manguel Direktor der argentinischen Nationalbibliothek.

Manguel besaß eine private Bibliothek von etwa 40.000 Büchern, die als eine der größten privaten Büchersammlungen gilt. Im Herbst 2020 hat er sie der Stadt Lissabon geschenkt, die ein Studienzentrum für die Geschichte des Lesens einrichten will. Manguel soll die Einrichtung leiten und ist deshalb umgezogen. Er spricht Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch, aber noch kein Portugiesisch, das er jetzt erlernt.[1]

Werke auf Deutsch (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Alberto Manguel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Süddeutsche Zeitung, 12./13. Dezember 2020, S. 56
  2. SWR Aktuell: Manguel erhält Gutenberg-Preis. In: swr.online. (swr.de [abgerufen am 23. Juni 2018]).