Alfons Söllner

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Alfons Söllner (* 6. April 1947 in Hardeck, Bayern) ist ein deutscher Politikwissenschaftler.

Söllner studierte in Regensburg und München Politikwissenschaft, Philosophie, Soziologie und Germanistik und promovierte anschließend.

Er war von 1994 bis 2012 Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Technischen Universität Chemnitz und ist seit 2003 Vertrauensdozent der Fulbright Commission.[1]

Mit seiner Studie „Deutsche Politikwissenschaftler in der Emigration“ leistete er einen wesentlichen Beitrag zur Geschichte des Faches Politikwissenschaft.[2]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geschichte und Herrschaft – Studien zur materialistischen Sozialwissenschaft 1929–1945. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-518-07524-1.
  • Neumann zur Einführung. SOAK, Hannover 1982, ISBN 3-88209-042-1.
  • (Hrsg.): Zur Archäologie der Demokratie in Deutschland. Band 1: Analysen politischer Emigranten im amerikanischen Geheimdienst: 1943–1945. Frankfurt 1982, ISBN 3-434-00521-8.
  • Peter Weiss und die Deutschen. Die Entstehung einer politischen Ästhetik wider die Verdrängung. Westdeutscher Verlag, Opladen 1988, ISBN 3-531-12004-2.
  • Deutsche Politikwissenschaftler in der Emigration. Ihre Akkulturation und Wirkungsgeschichte, samt einer Bibliographie. Westdeutscher Verlag, Opladen 1996, ISBN 3-531-12935-X.
  • (Hrsg.): Totalitarismus. Eine Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts. Berlin 1997, ISBN 3-05-003122-0.
  • Crítica de la política. Emigrantes alemanes en el siglo XX. Biblioteca de Signos, Ciudad de México 2001.
  • Fluchtpunkte. Studien zur politischen Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-2260-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fulbright Vertrauensdozenten in Deutschland auf fulbright.de
  2. Rezension auf pw-portal.de; Rezension auf faz.net (Wilhelm Bleek).