Universität Bremen

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Universität Bremen
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Gründung 1971
Ort Bremen
Bundesland Freie Hansestadt Bremen
Land Deutschland
Rektor Bernd Scholz-Reiter
Studenten 19.173 (WS 2016/17)[1]
Mitarbeiter 3.515 (2016)[1]
davon Professoren 322 (2016)[1]
Jahresetat 325,8 Mio. € (2016)[1]
Netzwerke Verbund Norddeutscher Universitäten
Website www.uni-bremen.de

Die Universität Bremen (kurz Uni Bremen) ist mit dem Gründungsjahr 1971 eine der jüngeren staatlichen Universitäten Deutschlands und mit etwa 19.200 Studierenden und etwa 2.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern[1] die größte Hochschule des Landes Bremen.

Die Universität zählt seit Juni 2012 zu den elf deutschen Hochschulen, die im Rahmen der Exzellenzinitiative in der höchstdotierten Förderlinie „Zukunftskonzept“ ausgezeichnet wurden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Campus der Uni-Bremen von oben
Die Glashalle der Uni Bremen gilt neben dem Fallturm Bremen als Wahrzeichen des Campus und wird unter anderem für Versammlungen der Studierenden genutzt.

Die Tradition der heutigen Universität Bremen kann auf die Bremer Lateinschule zurückgeführt werden, welche 1584 zum Gymnasium Academicum umbenannt wurde. 1610 erfolgte die Umwandlung zum Gymnasium Illustre, einer Hochschule mit den vier klassischen Fakultäten Theologie, Jura, Medizin und Philosophie. Diese Hochschule bestand bis 1810 und wurde von Napoleon I. aufgelöst. Unter der napoleonischen Herrschaft wurde stattdessen über eine französisch-bremische Universität nachgedacht. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde 1948 über die Gründung einer Internationalen Universität Bremen diskutiert.

Die Generalplanung für den Bau der Universität erfolgte seit 1966 durch das Universitätsbauamt Bremen (UBA) unter der Leitung von Otto Freese. Durch einen nationalen Wettbewerb konnten die gesamtplanerischen, städtebaulichen Vorstellungen erreicht werden. In dem Marschgebiet musste etwa 5 Meter Marschboden durch Sand ausgetauscht werden; der Uni-See und die „Uni-Wildnis“ entstanden dabei. Da ab 1969 die Bundesregierung unter Willy Brandt (SPD) mit Wissenschaftsminister Hans Leussink (parteilos) den Ausbau von fünf Universitäten, darunter Bremen, in besonderem Maße und unter Zeitvorgaben förderten, mussten wegen des im Prozess befindlichen großflächigen Bodenaustausches die ersten Bauten – Geisteswissenschaften (GW 1) und Naturwissenschaften (NW 1) – sogar außerhalb des späteren Zentrums der Universität errichtet werden. Danach folgten die ersten Bauten im zentralen Bereich mit der Universitätsbibliothek Bremen (UB), dem Zentralbereich (ZB), der Mensa, GW 2, NW 2, dem Zentralen Mehrzweckhochhaus (MZH) und danach den Sportbauten im Osten.

Der Studienbetrieb der heutigen Universität wurde zum Wintersemester 1971/72 im Gebäudekomplex GW 1 aufgenommen. Die Gründungsphase in den 1960er Jahren verlief sehr kontrovers und führte unter anderem zur Beendigung der Bremer Koalition zwischen SPD und FDP. Sie war auch von einem Bauland-Skandal begleitet. Die Grundsteinlegung erfolgte am 11. November 1968 durch Studenten und Schüler scherzhaft unter dem Namen „Marx- & Moritz-Universität“ – letzteres nach dem Namen des damaligen Bildungssenators Moritz Thape. 1971/1973 wurde die Pädagogische Hochschule Bremen integriert. Geplant war eine Universität mit den klassischen Fächern Jura, Medizin und Naturwissenschaften, doch mit einem fächerübergreifenden Lernen, dem sogenannten Projektstudium. Der herkömmliche Begriff Fakultät wurde durch den Begriff Fachbereich ersetzt. Die Studiengänge Lehramt und Jura wurden einphasig gestaltet, d. h. dass Absolventen nach der Ersten Staatsprüfung nicht in den Beruf gingen, sondern an der Universität blieben und durch entsprechende Praxisanteile auf die Zweite Staatsprüfung vorbereitet wurden. Die einphasigen Studiengänge setzten sich auf Dauer nicht durch, da die Bremer Absolventen teilweise Schwierigkeiten bei der Bewerbung in anderen Bundesländern bekamen. Die Fachbereiche Medizin und Theologie wurden nicht eingerichtet.

Eingang der 2000 neu eröffneten Mensa

Im Juni 1997 wurde die Mensa durch einen Brand vollständig zerstört. Zwei Kinder hatten auf dem Dach mit von Handwerkern zurückgelassenen Brandbeschleunigern gespielt und dabei ein Feuer entfacht. Der Wiederaufbau der Mensa kostete 36 Mio. D-Mark,[2] Eröffnung war im März 2000.[3]

In der Selbstverwaltung der Universität wurde die Drittelparität eingeführt, die Gleichberechtigung der Statusgruppen Lehrende, Studierende und der so genannten Dienstleister. Die Klage einiger Professoren beendete schließlich die Drittelparität.

Einige Bestandteile des so genannten Bremer Modells sind bis heute erhalten geblieben. So ist die Lehre auf forschendes Lernen, Interdisziplinarität, Praxisorientierung und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft ausgerichtet. Insbesondere in der Informatik existiert dieses Modell weiter, bei dem ein bedeutender Teil des Hauptstudiums in einem studentischen Projekt (Projektstudium) absolviert wird.

Das ursprüngliche Bremer Modell sowie Tendenzen bei der Berufung einiger Hochschullehrer brachte der Uni Bremen den Ruf einer roten Kaderschmiede ein. Viele Hochschullehrer brachten die von Karl Marx entwickelte Theorie des historischen Materialismus ein, teilweise waren sie in marxistischen Gruppen aktiv. Dazu gehörten die oft an den Gremientagen am Mittwochvormittag (nominell keine Veranstaltungen) durchgeführten Außendarstellungen (Demonstrationen) in der Bremer Innenstadt. Zu den bekanntesten Professoren aus der Gründerzeit gehörte der Physiker Jens Scheer.

Viele Jahre später konnte die Universität Bremen ihren Ruf als exzellente Universität etablieren.[4][5][6][7] Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder im Jahr 2012 platzierte sich die Universität Bremen im Bereich „Zukunftskonzepte zur universitären Spitzenforschung“ unter den besten elf der bundesdeutschen Universitäten[8]. Die Universität Bremen gilt heute als Wissenschaftszentrum im Nordwesten Deutschlands.

Panorama der Universität, aufgenommen vom angrenzenden Turm der Lüfte des Universum Bremen aus

Exzellenzinitiative[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM)

Insgesamt hat die Universität Bremen drei Exzellenzeinrichtungen vorzuweisen, die durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert wurden beziehungsweise werden.

In der ersten Runde der Exzellenzinitiative erhielt die Graduiertenschule Global Change in the Marine Realm eine Förderzusage.[9]

Im Zuge der zweiten Runde der Exzellenzinitiative waren zusätzlich die Anträge der Graduiertenschule Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS), ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Jacobs University, sowie der Exzellenzcluster Marum – The Ocean in the Earth System erfolgreich. Dies gaben die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat am 19. Oktober 2007 in Bonn bekannt.[10]

In der dritten und vorläufig letzten Runde verteidigten BIGSSS und Marum ihren Status. Die meereswissenschaftliche Graduiertenschule war nicht erneut angetreten, da dieses Programm nun Teil des Marums ist. Darüber hinaus setzte sich die Universität Bremen mit ihrem Zukunftskonzept Ambitioniert und agil auch in der höchstdotierten dritten Förderlinie durch und zählt damit zu dem Kreis von elf deutschen Hochschulen, die mit diesem Status ausgezeichnet wurden.[11]

Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität Bremen bietet zum Wintersemester 2016/17 in zwölf Fachbereichen 119 Studiengänge[12] an. Die angebotenen Studienabschlüsse umfassen Bachelor (B.Sc. & B.A.), Master (M.Sc., M.A., M.Ed.) und die Erste Juristische Prüfung.[13]

Die Universität ist in zwölf Fachbereiche (Fakultäten) gegliedert:

Ergänzt wird das Lehrangebot durch virtuelle Vorlesungen, sogenannte e-learning Module. In Lernvideos werden interdisziplinäre Inhalte vermittelt und anschließend abgeprüft.

Mit der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit bietet die Universität Bremen ein Lehrangebot für nachhaltige Entwicklung. Seit 1992 wird an der Universität der Berninghausenpreis für ausgezeichnete Lehre und ihre Innovation vergeben, der als ältester Lehrpreis Deutschlands gilt.

Gleichstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universitätsverwaltung verfügt über ein Referat für Chancengleichheit.[14] Die Universität hat sich in beiden Runden erfolgreich am Professorinnenprogramm des Bundes beteiligt.[15]

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebäude der jüngeren Generation auf dem Campus: Cartesium

Wissenschaftsschwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Meeres-, Polar- und Klimaforschung
  • Sozialer Wandel, Sozialpolitik und Staat
  • Materialwissenschaften und ihre Technologien
  • Minds, Media, Machines
  • Logistik
  • Gesundheitswissenschaften[16]
Zentrales Mehrzweckhochhaus (MZH) an der Universität Bremen

Mit der Profilierung interdisziplinärer Wissenschaftsschwerpunkte hat die Uni Bremen drei laufende DFG-geförderte Sonderforschungsbereiche (SFB) und ist an zwei weiteren SFB beteiligt.[17]

Aus dem 2001 gegründeten DFG-Forschungszentrum Ozeanränder entwickelte sich 2007 das Exzellenzcluster The Oceans in the Earth System – MARUM.[18]

Sonderforschungsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität verfügt im Mai 2017 über vier Sonderforschungsbereiche (SFB)[17]:

  • SFB 1320: Wissenschaft der Alltagsaktivitäten – Analytische und generative Modellierung (engl.: Everyday Activity Science and Engineering - EASE) (2017-)[19][20]
  • SFB 1232: Von farbigen Zuständen zu evolutionären Konstruktionswerkstoffen (2016–)
  • TRR 136: Funktionsorientierte Fertigung auf der Basis charakteristischer Prozesssignaturen (2014-)
  • SFB 747: Mikrokaltumformen – Prozesse, Charakterisierung, Optimierung (2007–)

Außerdem ist die Universität Bremen an folgenden Sonderforschungsbereichen beteiligt[17]:

  • TRR 172: Arktische Verstärkung: Klimarelevante Atmosphären- und Oberflächenprozesse und Rückkopplungsmechanismen (AC)3 (2016-)
  • TRR 181: Energietransfer in der Atmosphäre und im Ozean (2016-)

Ausgelaufene Sonderforschungsbereiche:

  • SFB 597: Staatlichkeit im Wandel (2003–2014)[21]
  • SFB/TR8: Raumkognition – Schließen, Handeln, Interagieren (2003– 2014)[22]
  • SFB 637: Selbststeuerung logistischer Prozesse (2004–2012)[23]
  • SFB/TR4: Prozessketten zur Replikation komplexer Optikkomponenten (2001–2012)[24]
  • SFB 570: Distortion Engineering – Verzugsbeherrschung in der Fertigung (2001–2011)[25]
  • SFB 517: Neuronale Grundlagen kognitiver Leistungen (1996–2005)[26]
  • SFB 372: Sprühkompaktieren (1994–2004)[27]

Forschungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich des Campus sind viele Institute und Forschungseinrichtungen angesiedelt, die der Universität entweder angehören oder in enger Kooperation mit ihr stehen. Zu den größeren Einrichtungen gehören unter anderem:

Bibliotheken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staats- und Universitätsbibliothek Bremen

Siehe Hauptartikel Staats- und Universitätsbibliothek Bremen

Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) ist die wissenschaftliche Bibliothek des Landes und der Universität Bremen. Sie stellt als Staatsbibliothek und Universitätsbibliothek Benutzern und Institutionen aus dem Land Bremen und dem Unterweserraum wissenschaftliche und regional bezogene Literatur zur Verfügung.

Das gedruckte und elektronische Informationsangebot besteht (Stand 2008) aus 3.252.772 Bänden (Bücher, Zeitschriften und Zeitungen), 242.142 Dissertationen, 6.446 Karten, 13.603 Raritäten, 184 Inkunabeln, 68.071 Noten, 97.125 AV-Materialien, 8.090 laufend bezogenen gedruckten Zeitschriften und 21.248 laufend bezogenen elektronischen Zeitschriften. 2008 haben 38.129 aktive Benutzer die Bibliothek aufgesucht und es gab 1.433.837 Bibliotheksbesuche pro Jahr.[29]

Neben dem Hauptgebäude auf dem Campus gibt es neun weitere dezentrale Standorte:

  • Die Bereichsbibliotheken für Wirtschaftswissenschaften (Uni – Hochschulring 4), für Physik und Elektrotechnik (Uni – NW 1), für Mathematik und für Informatik (Uni – MZH), und für die Rechtswissenschaften (Uni – GW 1) sowie
  • die Teilbibliotheken der Hochschule Bremen (für Technik und Sozialwesen: Neustadtswall 30 und für Wirtschaft und Nautik: Werderstraße 73), der Hochschule für Künste Bremen (für Kunst im Speicher XI, für Musik in der Dechanatstraße) und der Hochschule Bremerhaven (Karlsburg 7, Haus S)

Finanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das "Geisteswissenschaften 3" (GW3) wurde von Studierenden als Protestaktion gegen Raumnot errichtet und befindet sich im zentralen Campus-Park

2016 verfügte die Uni Bremen über einen Gesamtetat von zirka 326 Millionen Euro. Davon stammten etwa 110 Millionen Euro aus Drittmitteln.[1]

Teile dieses Artikels scheinen seit 2008 nicht mehr aktuell zu sein.
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Sparmaßnahmen der Bremer Landesregierung und die Belastungen durch die wachsende Zahl der Studierenden haben die Finanzsituation der Universität verschlechtert. Eine Folge der finanziellen Probleme ist die Diskussion zur Einführung von Studiengebühren seit Ende 2002. Eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 50 € pro Semester wurde 2004 eingeführt. Momentan wird von der Bremer Politik der HGP (Hochschulgesamtplan) diskutiert, in dem die Finanzmittel der nächsten Jahre bestimmt sind. Hierbei soll es zu einer Kürzung um zirka 25 % kommen, in deren Folge die Studiengänge Sport und Behindertenpädagogik geschlossen und andere nur noch als Rumpfstudiengänge fortgeführt werden sollen. Die Entscheidung darüber wurde am 16. Februar 2008 im zuständigen Ausschuss der Bremer Bürgerschaft getroffen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage der Universität und des Gästehauses auf dem Teerhof, das an der Weser liegt

Die Universität Bremen ist eine Campus-Universität, und nahezu alle Einrichtungen sind zentral an der Universität und dem benachbarten Technologiepark Bremen angesiedelt.

Der Campus bildet mit dem Technologiepark fast einen eigenen Stadtteil am Rande Bremens und liegt verkehrsgünstig an der Autobahn A27 mit eigener Abfahrt. Darüber hinaus ist die Universität gut per Bus (Linien 21, 22, 28, 31, 630, 670) oder Straßenbahn zu erreichen. Auf dem Campus gibt es drei Haltestellen der Straßenbahnlinie 6.

Auf der Weser-Halbinsel Teerhof befindet sich ein Gästehaus der Universität, ein anderes in der Lise-Meitner-Straße in unmittelbarer Nähe zum Campus.

Das Bremer Semesterticket gilt im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen, Verkehrsverbund Ems-Jade, der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Cloppenburg und außerhalb deren Gebieten auf den Schienenstrecken nach (im Uhrzeigersinn) Cuxhaven, Buxtehude, Hamburg, Hannover, Osnabrück, Rheine, Emden, Norddeich und Wilhelmshaven.

Universitätsleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universitätsleitung setzt sich zusammen aus Rektor, Konrektoren und Kanzler.

Rektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rektoren der Universität:

Kanzler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kanzler der Universität:

  • seit 2014: Martin Mehrtens
  • 2012 bis 2013: Martin Mehrtens (kommissarische Leitung)
  • 1991 bis 2012: Gerd-Rüdiger Kück
  • 1990 bis 1991: Herbert Berger
  • 1984 bis 1990: Ralf Wilken
  • 1970 bis 1983: Hans Heinrich Maaß, Gründungskanzler und Kanzler

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Professoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bremen)

Bekannte Absolventen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Uni Bremen gibt es seit 1991 einen Beschluss des Akademischen Senates, der Militär- und Rüstungsforschung ablehnt.

Die Universität Bremen gehört zum Verbund Norddeutscher Universitäten und zur U Bremen Research Alliance[30].

Im August 2011 wurde von Angehörigen der Uni die Solargenossenschaft UniBremenSolar gegründet. Unabhängig von der Universitätsleitung engagieren sich Lehrende und Studierende, dem Leitbild der Universität „Umweltgerechtes Handeln“ und den Nachhaltigkeits- und Umweltleitlinien gerecht zu werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Universität Bremen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Rechenschaftsbericht des Rektors "Uni in Zahlen" 2016. Rektor der Universität Bremen, März 2017, abgerufen am 21. April 2017 (PDF, 3,4 MB).
  2. Essen auf die feine Art, UniSPIEGEL 3/2000, abgerufen am 20. Juli 2011
  3. „Fertiggerichte gibt’s hier nicht“ (Memento vom 12. April 2013 im Webarchiv archive.is), campus-kurier.de, abgerufen am 29. Januar 2013
  4. Artikel. In: Der Spiegel. 21. Februar 2006, abgerufen am 17. Juni 2015.
  5. Martin Spiewak: Werder und die Wissenschaft. In: Die Zeit Nr. 12/2004. 11. März 2004, abgerufen am 17. Juni 2015.
  6. Lilo Berg: Nach der Revolution. In: Berliner Zeitung. 7. Februar 2006, abgerufen am 17. Juni 2015.
  7. Günter Beyer: 60 Jahre Deutsche Länder: Das Land Freie Hansestadt Bremen. Deutschlandradio Kultur, 4. Dezember 2006, abgerufen am 14. Januar 2017.
  8. dpa: Exzellenzinitiative: Deutschland hat fünf neue Elite-Unis. In: Die Zeit. 15. Juni 2012, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 3. Mai 2017]).
  9. Bundesbildungsministerium: Exzellenzinitiative, Abschnitt Graduiertenschulen.
  10. DFG-Pressemitteilung zur Entscheidung der zweiten Runde der Exzellenzinitiative (Memento vom 24. Januar 2009 im Internet Archive) (PDF; 71 kB). Vgl. Exzellenzinitiative: Universität Bremen doppelt erfolgreich (Memento vom 28. Oktober 2007 im Internet Archive). Universität Bremen, Pressemitteilung Nr. 286/9. Oktober 2007 SC.
  11. Thomas Vitzthum: Köln und Dresden haben jetzt Elite-Universitäten. Die Welt, 15. Juni 2012, abgerufen am 5. März 2013.
  12. db Studium. In: dbs.uni-bremen.de. Abgerufen am 14. November 2016.
  13. db Studium. In: dbs.uni-bremen.de. Abgerufen am 14. November 2016.
  14. siehe Profil Geschlechtergerechtigkeit des Referats 04 Chancengleichheit
  15. Seite der Universität zum Professorinnenprogramm
  16. Stefan Lüttgens: Wissenschaftsschwerpunkte der Universität Bremen. Abgerufen am 3. Mai 2017.
  17. a b c DFG – Laufende Sonderforschungsbereiche. In: .dfg.de. Abgerufen am 10. November 2016.
  18. DFG – EXC 309: The Ocean in the Earth System – MARUM – Center for Marine Environmental Sciences. In: www.dfg.de. Abgerufen am 10. November 2016.
  19. DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft - DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche. Abgerufen am 7. Juni 2017.
  20. Universität Bremen, Germany: DFG bewilligt weiteren Sonderforschungsbereich der Uni Bremen. In: Universität Bremen. (uni-bremen.de [abgerufen am 7. Juni 2017]).
  21. DFG – GEPRIS – SFB 597: Staatlichkeit im Wandel. In: gepris.dfg.de. Abgerufen am 14. November 2016.
  22. DFG – GEPRIS – TRR 8: Raumkognition – Schließen, Handeln, Interagieren. In: gepris.dfg.de. Abgerufen am 10. November 2016.
  23. DFG – GEPRIS – SFB 637: Selbststeuerung logistischer Prozesse – Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen. In: gepris.dfg.de. Abgerufen am 10. November 2016.
  24. DFG – GEPRIS – TRR 4: Prozessketten zur Replikation komplexer Optikkomponenten. In: gepris.dfg.de. Abgerufen am 10. November 2016.
  25. DFG – GEPRIS – SFB 570: Distortion Engineering – Verzugsbeherrschung in der Fertigung. In: gepris.dfg.de. Abgerufen am 10. November 2016.
  26. DFG – GEPRIS – SFB 517: Neuronale Grundlagen kognitiver Leistungen. In: gepris.dfg.de. Abgerufen am 10. November 2016.
  27. DFG – GEPRIS – SFB 372: Sprühkompaktieren. In: gepris.dfg.de. Abgerufen am 10. November 2016.
  28. seit Juli 2015 abgelöst durch SOCIUM, siehe oben
  29. Staats- und Universitätsbibliothek Bremen: www.suub.uni-bremen.de. Siehe Wir über uns → Bibliothek in Zahlen, Stand: 3. Januar 2010
  30. Universität Bremen, Germany - Derk Schönfeld: Mitglieder. Abgerufen am 7. September 2017.

Koordinaten: 53° 6′ 31,2″ N, 8° 51′ 13″ O