Ali Mohsen al-Ahmar

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Generalmajor Ali Mohsen al-Ahmar ist ein jemenitischer Militärangehöriger. Er ist derzeit (März 2011) Befehlshaber der Ersten Panzerdivision des jemenitischen Heeres.[1]

al-Ahmar soll gute Kontakte zum Saudi-Arabischen Königshaus haben.[1]

Er ist Halbbruder des jeminitischen Präsidenten Ali Abdullah Saleh, dem er 1979 bei einem Attentatsversuch das Leben gerettet hatte,[2] und Angehöriger der Haschid-Stammeskonföderation.

al-Ahmar kommandierte mehrere Offensiven gegen die Rebellen im Huthi-Konflikt.[1]

Es wurden mehrmals erfolglos Attentate auf ihn verübt.[1]

Ursprünglich galt er als Vertrauter des Präsidenten Ali Abdullah Saleh, dem er aber im Zuge der Proteste 2011, am 21. März 2011, die Gefolgschaft verweigerte. Als Grund gab er die Rolle der Salehs bei der gewalttätigen Auflösung der Demonstrationen am 18. März an, bei dem 52 Menschen erschossen wurden.[1] Außerdem teile er die Ziele der friedliche Revolte der Jugendlichen. Als Reaktion auf die Ankündigung postierten sich Panzer vor dem Präsidentenpalast, dem Verteidigungsministerium und der Zentralbank.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Saleh verliert an Rückhalt. In: die tageszeitung. 21. März 2011, abgerufen am 22. März 2011 (deutsch).
  2. Rainer Hermann: Eine jemenitische Stammesangelegenheit. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 6. Juni 2011, abgerufen am 7. Juni 2011 (deutsch).
  3. Top-General läuft zu Demonstranten über. In: Frankfurter Rundschau. 21. März 2011, abgerufen am 22. März 2011 (deutsch).