Amami-Inseln

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Amami-Inseln
Karte der Amami-Inseln
Karte der Amami-Inseln
Gewässer Ostchinesisches Meer
Archipel Satsunan-Inseln
Geographische Lage 27° 50′ N, 129° 0′ OKoordinaten: 27° 50′ N, 129° 0′ O
Amami-Inseln (Japan)
Amami-Inseln
Anzahl der Inseln 13
Hauptinsel Amami-Ōshima
Gesamte Landfläche
Einwohner 108.713 (1. Oktober 2016)

Die Amami-Inseln (jap. 奄美諸島, Amami-shotō) sind ein Teil der Nansei-Inseln.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Amami-Inseln liegen zwischen den Tokara-Inseln und den Okinawa-Inseln.

Im Einzelnen gehören zu der Inselgruppe folgende Inseln, ausgenommen kleinere Felsen:

Name japanisch Gemeinden
Amami-Ōshima 奄美大島 Amami, Setouchi, Tatsugō, Uken, Yamato
Edatekujima 枝手久島 unbewohnt
Kikaijima/Kikaigashima 喜界島 Kikai
Kakeromajima 加計呂麻島 Setouchi
Eniyabanarejima 江仁屋離島 unbewohnt
Sukomojima? 須子茂島 unbewohnt
Yorojima 与路島 Setouchi
Ukejima 請島 Setouchi
Kiyamashima? 木山島 unbewohnt
Hanmyashima ハンミャ島 unbewohnt
Tokunoshima 徳之島 Amagi, Isen, Tokunoshima
Okinoerabujima 沖永良部島 Wadomari, Wana
Yoronjima 与論島 Yoron

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1945 bis 1953 war die Inselgruppe unter amerikanischer Besatzung und wurde 1953 an Japan zurückgegeben.[1]

Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der von den Bewohnern gesprochene Amami-Dialekt gehört zu den Ryūkyū-Sprachen.

Flora und Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den endemischen Arten der Inselgruppe gehören das Amami-Kaninchen (Pentalagus furnessi) und die Amami-Waldschnepfe (Scolopax mira).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Robert D. Eldridge: The Return of the Amami Islands: The Reversion Movement and U.S.-Japan Relations. Lexington Books, 2004, ISBN 978-0739107102.