Amami-Inseln

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Amami-Inseln
Karte der Amami-Inseln
Karte der Amami-Inseln
Gewässer Ostchinesisches Meer
Archipel Satsunan-Inseln
Geographische Lage 27° 50′ N, 129° 0′ OKoordinaten: 27° 50′ N, 129° 0′ O
Amami-Inseln (Japan)
Amami-Inseln
Anzahl der Inseln 13
Hauptinsel Amami-Ōshima
Gesamte Landfläche 1.231,47 km²
Einwohner 105.066 (1. Oktober 2019)

Die Amami-Inseln (jap. 奄美群島, Amami-guntō,[1] auch 奄美諸島, Amami-shotō) sind ein Teil der Ryūkyū-Inseln beziehungsweise der Nansei-Inseln welche seit 1970 als politische Region existieren.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Amami-Inseln liegen zwischen den Tokara-Inseln und den Okinawa-Inseln.

Im Einzelnen gehören zu der Inselgruppe folgende Inseln, ausgenommen kleinere Felsen:

Name japanisch Gemeinden Einwohner Fläche [km²]
Amami-Ōshima 奄美大島 Amami, Setouchi, Tatsugō, Uken, Yamato 73.000 504,88
Edatekujima 枝手久島 ? (unbewohnt)
Kikaijima/Kikaigashima 喜界島 Kikai 7.657 56,93
Kakeromajima 加計呂麻島 Setouchi 1.600 77,39
Eniyabanarejima 江仁屋離島 ? (unbewohnt)
Sukomojima? 須子茂島 ? (unbewohnt)
Yorojima 与路島 Setouchi 140 9,35
Ukejima 請島 Setouchi 200 13,35
Kiyamashima? 木山島 ? (unbewohnt)
Hanmyashima ハンミャ島 ? (unbewohnt)
Tokunoshima 徳之島 Amagi, Isen, Tokunoshima 27.000 247,77
Okinoerabujima 沖永良部島 Wadomari, Wana 15.000 93,63
Yoronjima 与論島 Yoron 98 20,80

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1945 bis 1953 stand die Inselgruppe unter amerikanischer Besatzung.[3]

Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der von den Bewohnern gesprochene Amami-Dialekt gehört zu den Ryūkyū-Sprachen.

Flora und Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den endemischen Arten der Inselgruppe gehören das Amami-Kaninchen (Pentalagus furnessi) und die Amami-Waldschnepfe (Scolopax mira). Zum 7. März 2017 wurden 42.181 ha der Inseln und 33.082 ha des Meeresgebiets dem neu eingerichteten Amamiguntō-Nationalpark zugeordnet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Amami-Inseln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kokudo Chiriin, 19. Februar 2010: 『奄美群島』を決定地名に採用 (archivierte Seite im Internet Archive)
  2. Ajiro Tatsuhiko and Warita Ikuo, Waga kuni no kōiki na chimei oyobi sono han'i ni tsuite no chōsa kenkyū (The geographical names and those extents of the wide areas in Japan), Kaiyō Jōhōbu Gihō, Vol. 27, 2009.
  3. Robert D. Eldridge: The Return of the Amami Islands: The Reversion Movement and U.S.-Japan Relations. Lexington Books, 2004, ISBN 978-0739107102.