Andreas Boehringer

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Andreas Boehringer (* 10. Mai 1937 in Stuttgart; † 2. Februar 2001) war ein deutscher Elektroingenieur und Hochschullehrer an der Universität Stuttgart für Leistungselektronik, Antriebs- und Regelungstechnik.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas Boehringer wurde als Sohn des promovierten Juristen Manfred Boehringer und seiner Ehefrau Else, geb. Veigel, geboren. Der Vater war zuletzt Senatspräsident am Oberlandesgericht in Stuttgart. Während des zweiten Weltkrieg zog die Familie mehrfach um, bis sein Vater 1953 mit der Direktion des Stuttgarter Landgerichts betraut wurde. Andreas Boehringer schloss 1956 seine Schulausbildung mit dem Abitur am Johannes-Kepler-Gymnasium Bad Cannstatt ab.

Nach der obligatorischen Industriepraxis studierte er ab 1956 Elektrotechnik an der damaligen Technischen Hochschule Stuttgart und schloss sein Studium 1961 als Diplomingenieur ab. Anschließend war er als wissenschaftlicher Assistent von Adolf Leonhard am Institut für elektrische Anlagen tätig, wo auch seine Dissertation Der Anlauf von Stromrichtermotoren mit Gleichstromzwischenkreis entstand. Die Promotion zum Dr.-Ing. erfolgte 1965. In den Jahren 1966/67 war Boehringer Visiting Research Associate am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge (Massachusetts). Hier befasste er sich mit der Stromversorgung erdumkreisender Satelliten, eines seiner Systeme wurde im Weltraum eingesetzt.

1969 wurde Boehringer von der Universität Stuttgart (TH) die Lehrbefugnis verliehen, der Titel seiner Habilitationsarbeit lautete Das Kennlinienverfahren und seine Verwendung bei selbstanpassenden Gleichstromwandlern zum Anschluss an Energiedirektumformer. Im Jahr 1973 erfolgte (in der Nachfolge von Adolf Leonhard und Rudolf Lauer) Boehringers Berufung auf die Professur am Institut für Leistungselektronik und Anlagentechnik der Universität Stuttgart, das 1995 in Institut für Leistungs- und Regelungstechnik umbenannt wurde, wo Boehringer bis zu seiner Emeritierung lehrte.[1]

Zusätzlich begann Boehringer im Jahr 1968 als Leiter der Abteilung für Regelungstechnik und Elektronik bei der Firma Dornier in Friedrichshafen und fungierte ab 1969 als Geschäftsführer der Gesellschaft für nukleare Verfahrenstechnik in Bensberg.

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas Boehringer war mit Christa Boehringer, geb. Weinberger verheiratet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Universität Stuttgart: Geschichte des Fachbereichs Fakultät 5: Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik. Abgerufen am 8. April 2021.