Andreas Dückstein

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Andreas Dückstein 1960.jpg
Andreas Dückstein, Berg en Dal 1960
Verband OsterreichÖsterreich Österreich
Geboren 2. August 1927
Budapest, Ungarn
Titel Internationaler Meister (1956)
Aktuelle Elo‑Zahl 2084 (Juni 2016)
Beste Elo‑Zahl 2430 (Januar 1975)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Andreas Dückstein (* 2. August 1927 in Budapest) ist ein österreichischer Schachspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas Dückstein lebte 22 Jahre lang in Budapest. Er war zunächst Turnlehrer und erwarb später einen Doktortitel der Rechtswissenschaften.

Er gewann dreimal die österreichische Staatsmeisterschaft (1954, 1956 und 1977), blieb aber trotz seiner Erfolge zeitlebens ein Amateur. Im Jahr 1956 verlieh ihm die FIDE den Titel Internationaler Meister. Er nahm für Österreich an insgesamt neun Schacholympiaden in den Jahren 1956 bis 1988 teil und erreichte 1956 und 1974 jeweils das beste Einzelergebnis am zweiten Brett.[1] Dückstein nahm 1989 mit Österreich an der Mannschaftseuropameisterschaft teil.[2]

Er gewann Einzelpartien gegen Max Euwe, Michail Botwinnik und Boris Spasski, konnte aber keine großen internationalen Turniere gewinnen. Als Senior erreichte er einen dritten Platz bei der Schachweltmeisterschaft der Senioren 1991 in Bad Wörishofen, die Wassili Smyslow gewann.

Dückstein wurde österreichischer Mannschaftsmeister 1966[3] mit dem SK Austria Wien, 1967[4], 1968[5] und 1971[6] mit dem SK Hietzing Wien sowie 1993 und 1994 mit dem SK Margareten, mit dem er auch am European Club Cup 1993 teilnahm[7]. Weitere Vereine Dücksteins sind beziehungsweise waren Tschaturanga Wien[8], SK Währing[9], SK Zwettl[10], SC Fischer Wien (von 1994 bis 1996 in der Staatsliga A), Blackburne Nickelsdorf[11], SV Grimmenstein[12], SK Flötzersteig (von 1988 bis 1990 in der Staatsliga A) und der 1. Wiener Neustädter SV (in der Saison 1998/99 in der Staatsliga A).

Dückstein veröffentlichte 1979 das Buch Meister der Turmendspiele (1890–1914) (Wiener Schachverlag, Wien 1979). Nach historischer Elo-Zahl lag er im Januar 1957 auf Platz 56 der Weltrangliste.

Turniererfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Amsterdam IBM-Turnier 1964: 3. Platz
  • Birseck 1971: 3.-4. Platz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Andreas Dückstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andreas Dücksteins Ergebnisse bei Schacholympiaden auf olimpbase.org (englisch)
  2. Andreas Dücksteins Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften auf olimpbase.org (englisch)
  3. Aufstellungen in der Landesliga Wien 1965/66 bei chess-results.com
  4. Aufstellungen in der Landesliga Wien 1966/67 bei chess-results.com
  5. Aufstellungen in der Landesliga Wien 1967/68 bei chess-results.com
  6. Aufstellungen in der Landesliga Wien 1970/71 bei chess-results.com
  7. Andreas Dücksteins Ergebnisse bei European Club Cups auf olimpbase.org (englisch)
  8. Aufstellungen der 2. Bundesliga Ost 2012/13 bei chess-results.com
  9. Aufstellungen der Landesliga Wien 2003/04 bei chess-results.com
  10. Aufstellungen der Landesliga Niederösterreich 2004/05 bei chess-results.ocm
  11. Aufstellungen der Landesliga Burgenland 2002/03 auf chess-results.com
  12. Aufstellungen der Staatsliga B Ost 1999/2000 auf chess-results.com