European Club Cup

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Der European Club Cup, auch als Europapokal oder Europameisterschaft der Vereine bezeichnet, ist ein europäischer Wettbewerb für Vereinsmannschaften im Schach. Organisiert wird er von der European Chess Union (ECU) unter dem Patronat des Weltschachbundes FIDE. Ausgetragen wird der European Club Cup seit 1976, zunächst im Drei-, später im Zwei-Jahres-Rhythmus. Seit 1992 findet er jedes Jahr statt.

Seit Beginn der Austragung wurden verschiedene Turnierformen angewendet. Seit 2000 wird der European Club Cup in sieben Runden nach dem Schweizer System ausgetragen. Gespielt wird jeweils in der Zeit von September bis Oktober an einem zentralen Austragungsort. Es werden zwei getrennte Wettbewerbe ausgetragen: Der European Club Cup wird von Mannschaften à sechs Spielern bestritten, wobei gemischte Teams zugelassen sind. Im seit 1996 stattfindenden European Club Cup für Frauen treten nur Damenmannschaften an, ein Team besteht aus vier Spielerinnen.

Länder, die nationale Vereinsmeisterschaften austragen (in Deutschland die Schachbundesliga), dürfen zwei Mannschaften zu dem Wettbewerb schicken. Von den anderen Ländern ist jeweils ein Vertreter teilnahmeberechtigt. Aus Ländern mit besonders starken nationalen Vereinsmeisterschaften kommen noch zusätzliche Mannschaften zum Zug. Dazu gehören die fünf stärksten nationalen Schachverbände nach der von der ECU geführten Verbandsrangliste.

Gewinner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Veranstaltungsort Gewinner Open Veranstaltungsort Gewinner Frauen
1956 Belgrad Partizan Belgrad
1976 Solingen Burevestnik Moskau, SG Solingen
1979 Bad Lauterberg im Harz Burevestnik Moskau
1982 Budapest Spartacus Budapest
1984 Moskau Trud Moskau
1986 Moskau ZSKA Moskau
1988 Rotterdam ZSKA Moskau
1990 Solingen ZSKA Moskau, SG Solingen
1992 Solingen Bayern München
1993 Hilversum Lyon-Oyonnax Échecs
1994 Lyon Lyon-Oyonnax Échecs, ŠK Bosna Sarajevo
1995 Ljubljana Jerewan City
1996 Budapest Sberbank Tatarstan Kasan Smederevska Palanka Agrouniverzal Belgrad, Merani Tiflis
1997 Kasan Ladia Asow Rijeka Goša Smederevska Palanka
1998 Belgrad Panfox Breda Wuppertal CS Aem Luxten Timișoara
1999 Bugojno Bosna Sarajevo Nova Gorica Rudenko School Cherson
2000 Neum Bosna Sarajevo Halle (Saale) Agrouniverzal Belgrad
2001 Panormos Nickel Norilsk Belgrad Agrouniverzal Belgrad
2002 Kallithea Bosna Sarajevo Antalya SK BAS Belgrad
2003 Rethymno NAO Paris Rethymno Internet CG Podgorica
2004 Çeşme NAO Paris Izmir NTN Tiflis
2005 Saint-Vincent Tomsk-400 Saint-Vincent NTN Tiflis
2006 Fügen Tomsk-400 Fügen Mika Jerewan
2007 Kemer Linex Magic Mérida Kemer CE Monte Carlo
2008 Kallithea Ural Oblast Swerdlowsk Kallithea CE Monte Carlo
2009 Ohrid Economist-SGSEU-1 Saratow Ohrid Spartak Widnoje
2010 Plowdiw Economist-SGSEU-1 Saratow Plowdiw CE Monte Carlo
2011 Rogaška Slatina Saint-Petersburg Chess Federation Rogaška Slatina AVS Krasnoturjinsk
2012 Eilat SOCAR Azerbaijan Eilat CE Monte Carlo
2013 Rhodos G-Team Novy Bor Rhodos CE Monte Carlo
2014 Bilbao SOCAR Azerbaijan Bilbao Batumi Chess Club Nona
2015 Skopje Siberia Nowosibirsk Skopje Nona
2016 Novi Sad Alkaloid Skopje Novi Sad CE Monte Carlo

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]