Andreas Gruber (Schriftsteller)

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Andreas Gruber (2011)

Andreas Gruber (* 28. August 1968 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller, der vorrangig in den Genres Phantastik, Horror und Thriller schreibt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas Gruber studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien und lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg südlich von Wien. Seine Bücher wurden unter anderem dreimal mit dem Vincent Preis und dreimal mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet, sowie in mehr als zehn Fremdsprachen übersetzt, unter anderem in Italien, Frankreich, Russland, Brasilien, Korea und Japan. Mit seinen verschiedenen Buchreihen um den Wiener Versicherungsdetektiv Peter Hogart, den Kripoermittler Walter Pulaski, den BKA-Profiler Maarten S. Sneijder oder die jugendliche Abenteurerin Terry West erreichte er im deutschsprachigen Raum eine Gesamtauflage von über 3 Millionen verkauften Exemplaren. Gemeinsam mit dem Mordsharz-Krimifestival rief er im Jahr 2018 den Harzer-Hammer ins Leben, ein mit 1000 Euro dotierter und seitdem jährlich im Rahmen des Festivals vergebener Literaturpreis für Krimi-Nachwuchsautoren.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas Gruber beschäftigt sich seit 1996 konkret mit dem Schreiben. Für das Magazin Space View verfasste er anfangs Autorenportraits, es folgten ab 1997 die ersten Kurzgeschichten für Fanzines wie Fantasia, Nocturno, Sagittarius, SOLAR-X und das Andromeda-SF-Magazin sowie in Literaturzeitschriften wie @cetera und DUM. 1999 erlangte seine Kurzgeschichte Das Planspiel den ersten Platz beim Literaturwettbewerb des NÖ Donaufestivals.

Seine Geschichten erschienen in zahlreichen Magazinen wie Alien Contact, Criminalis, Nocturno, Nova, Omen, phantastisch! und Space View sowie in Anthologien der Verlage Aarachne, Basilisk, Bejot, Bielefeld, Blitz Verlag, Eloy Edictions, lerato, midas publishing, Robert Richter, Schreiblust, Shayol, Storia, ubooks, Ulmer Manuskripte, VirPriV und Web-Site.

Viele seiner Werke und Geschichten sind mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet oder für diese nominiert. 2019 hat Constantin Films im Auftrag von SAT.1 damit begonnen, seine Maarten-S.-Sneijder-Reihe zu verfilmen.

Auszeichnungen und Nominierungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998: 3. Platz beim Marburg Award für die Kurzgeschichte Duke Manór
  • 1999: 2. Platz beim Marburg Award für die Kurzgeschichte Corpus Laceraris
  • 1999: 1. Platz beim Literaturwettbewerb des NÖ Donaufestivals 1999 für die Kurzgeschichte Das Planspiel
  • 2002: 1. Platz beim Deutschen Phantastik Preis für die Kurzgeschichtensammlung Die letzte Fahrt der Enora Time
  • 2002: 1. Platz beim Deutschen Phantastik Preis für die Kurzgeschichte Die letzte Fahrt der Enora Time
  • 2002: 2. Platz beim Deutschen Science Fiction Preis für die Kurzgeschichte Die letzte Fahrt der Enora Time
  • 2002: 3. Platz beim Kurd-Laßwitz-Preis für die Kurzgeschichte Die letzte Fahrt der Enora Time
  • 2003: 1. Platz beim Hörbuch-Autorenwettbewerb für das Hörbuch Das Planspiel
  • 2006: 1. Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Roman Der Judas-Schrein (Kategorie: bestes Roman-Debüt)
  • 2006: 3. Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Roman Der Judas-Schrein (Kategorie: bester Roman deutschsprachig)
  • 2008: 1. Platz beim Vincent Preis als bester Autor
  • 2008: 1. Platz beim Vincent Preis für den Roman Das Eulentor
  • 2009: 1. Platz beim Vincent Preis für die Kurzgeschichte Die scharfe Kante des Geodreiecks
  • 2012: 2. Platz beim Vincent Preis für die Kurzgeschichte Rue de la Tonnellerie
  • 2015: Nominierung für den Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien für den Roman Todesurteil
  • 2016: Nominierung für den Friedrich-Glauser-Preis 2016 für den Roman Todesurteil
  • 2016: 1. Platz beim Leo-Perutz-Preis 2016 der Stadt Wien für den Roman Racheherbst
  • 2016: 1. Platz beim Skoutz Award 2016 für den Roman Racheherbst
  • 2016: 1. Platz bei der Herzogenrather Handschelle 2016 für den Roman Racheherbst
  • 2018: Nominierung Viktor Crime Award 2018[1]
  • 2020: Nominierung für den Jugend Glauser 2020 für den Roman Code Genesis – Sie werden dich finden[2]
  • 2021: Österreichischer Krimipreis

Bibliografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend-Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Horror-Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elena-Gerink-Reihe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter-Hogart-Reihe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter-Pulaski-Reihe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sabine-Nemez-&-Maarten-S.-Sneijder-Reihe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurzgeschichtenbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maarten-S.-Sneijder-Reihe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Todesfrist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2019 verfilmte Constantin Film mit SAT.1 mit Todesfrist – Nemez und Sneijder ermitteln den ersten Band der Todes-Reihe von Andreas Gruber. Regie führte Christopher Schier, das Drehbuch schrieb Verena Kurth. Josefine Preuß spielt die junge Münchner Kommissarin Sabine Nemez, und den niederländischen Profiler des BKA Wiesbaden spielt der niederländische Schauspieler Raymond Thiry. Gedreht wurde in Wien.[3]

Todesurteil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2020 verfilmte Constantin Film im Auftrag von SAT.1 mit Todesurteil – Nemez und Sneijder ermitteln den zweiten Band der Todes-Reihe von Andreas Gruber. Wieder nahm Christopher Schier im Regiestuhl Platz; auch die Besetzung der Protagonisten blieb gleich. Gedreht wurde erneut in Wien.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Viktor Crime Award 2018: Jury nominiert 10 AutorInnen für die Longlist. (Nicht mehr online verfügbar.) Mord am Hellweg, archiviert vom Original am 13. Oktober 2018; abgerufen am 8. November 2018.
  2. Nominiert für den GLAUSER-Preis 2020 in der Sparte "Jugendkrimi". In: www.das-syndikat.com. Das Syndikat, 15. Februar 2020, abgerufen am 15. Februar 2020.
  3. Josefine Preuß jagt "Struwwelpeter"-Mörder für Sat.1. TV Wunschliste, abgerufen am 30. September 2016.
  4. Todesurteil. Vienna Film Commission, abgerufen am 3. November 2020.