Andreas Lux

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Andreas Lux (* 2. Oktober 1964 in Leipzig) ist ein ehemaliger deutscher Radsportler und DDR-Meister im Radsport.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lux startete für den SC DHfK Leipzig. Mit seiner Körpergröße von 1,90 Meter war er einer der auffälligsten Fahrer im Peloton. Sein erster bedeutender Erfolg war der Sieg bei der UCI-Straßenweltmeisterschaften der Junioren im Mannschaftszeitfahren 1982 mit Uwe Ampler, Jens Heppner und Jan Glossmann. Im Einzelrennen dieser Weltmeisterschaft wurde er Zweiter. Ab 1983 startete er in DDR-Leistungsklasse der Männer des DDR-Radsportverbandes. Er gewann mit dem Lausitz-Cup eine kleinere Etappenfahrt und wurde für Auslandsstarts bei den Rundfahrten in Tunesien und Polen nominiert. Mit dem sechsten Platz bei der Polen-Rundfahrt erzielte er einen Achtungserfolg, der zudem seine beste Platzierung in einer Landesrundfahrt während seiner gesamten Laufbahn blieb. Ebenfalls 1983 bestritt er seine erste DDR-Rundfahrt, die er als 45. beendete, ein 30. Platz in der Gesamtwertung 1986 war in dieser Rundfahrt sein bestes Ergebnis.

1985 gewann er den DDR-Meistertitel im Mannschaftszeitfahren mit seinem Leipziger Verein mit neuem DDR-Rekord, obwohl Lux fast die gesamte Distanz mit einem defekten Hinterrad zurücklegen musste.[1] Er bestritt weitere Landesrundfahrten in den Niederlanden, der Slowakei, Österreich, Kuba, Belgien und Bulgarien. Auf nationaler Ebene gewann er einige traditionelle Rennen wie 1986 und 1987 Rund um die Braunkohle[2] und 1985 Berlin–Leipzig.[3]

Wie fast alle Straßenfahrer der DDR startete Lux auch auf der Bahn der Werner-Seelenbinder-Halle in Berlin. Dort gewann er die "Internationale Zweier-Mannschaftsmeisterschaft" 1988 mit Jan Schur als Partner.[4] Er beendete 1990 seine Laufbahn.

Familiäres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas Lux ist der Sohn des deutschen Radsportlers und Trainers Günter Lux, der in den 1960er Jahren aktiv war.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutscher Radsport-Verband der DDR (Hrsg.): Der Radsportler. Nr. 25/1985. Berlin, S. 1.
  2. Rund um die Braunkohle Neuseenclassic. Abgerufen am 28. Mai 2019.
  3. Deutscher Radsport-Verband der DDR (Hrsg.): Der Radsportler. Nr. 16/1987. Berlin, S. 3.
  4. Deutscher Radsport-Verband der DDR (Hrsg.): Der Radsportler. Nr. 2/1988. Berlin, S. 2.