Antakalnis
Stadtteil von Vilnius | |
|---|---|
| Koordinaten | 54° 42′ 50″ N, 25° 18′ 57″ O |
| Fläche | 77,2 km² |
| Einwohner | 39.697 ( 2001) |
| Bevölkerungsdichte | 514 Einwohner/km² |





Antakalnis (dt. Platz auf dem Berg, polnisch Antokol) ist ein Stadtteil der litauischen Hauptstadt Vilnius. Es ist flächenmäßig der zweitgrößte Stadtteil der Stadt. Hier gibt es drei Hochschulen und einige Gymnasien, zwei nationale Behörden (Migrationsamt und Nationale Verwaltung der Gerichte), internationales NATO Energy Security Centre of Excellence, Institut für litauische Sprache, die Botschaft des Vereinigten Königreichs.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Antakalnis liegt im Nordosten der Stadt und am linken Ufer des Flusses Neris. Über die Neris gibt es drei Brücken (Brücke Žirmūnai, Šilo tiltas, Brücke Valakampiai), die mit dem Stadtteil Žirmūnai verbinden. Im Osten befinden sich das Hügelgebiet Sapieginė und Regionalpark Pavilniai. Im Süden liegt Kalnų parkas. Im Norden liegen Valakampiai und Turniškės. Im Zentrum liegt der Sapieha–Palastpark.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Antakalnis befindet sich die Kirche St. Peter und Paul, das Kloster von Johanitten. Der Saulės–Friedhof und der historisch bedeutsame Antakalnio kapinės (Friedhof Antakalnis), wo neben anderen die Opfer der Januarereignisse in Litauen 1991 begraben sind, liegen ebenso in dem Stadtteil. Alte Feuerwehr Vilnius, der Sluzka-Palast und der Sapieha–Palast befinden sich auch in Antakalnis.
Hochschulen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- General Jonas-Žemaitis-Militärakademie Litauens
- Abteilung der LMTA
- Design–Fakultät von Kolleg Vilnius
Schulen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Nationale Mikalojus-Konstantinas-Čiurlionis-Kunstschule, Musisches Gymnasium
- Gymnasium Antakalnis
- VGTU–Lyzeum
- Progymnasium Antakalnis
- Internationales Französisches Lyzeum Vilnius
- Vitlio–Lyzeum
- Grundschule Antakalnis
- Kindermusik Antakalnis
Kliniken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Personen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Andrius Mamontovas (* 1967), Musiker
- Jurga Ivanauskaitė (1961–2007), Autorin
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Vidmantas Daugirdas. Antakalnis (Vilnius). Visuotinė lietuvių enciklopedija, T. I (A-Ar). – Vilnius: Mokslo ir enciklopedijų leidybos institutas, 2001. 555 psl.
- Antakalnis. Lietuviškoji tarybinė enciklopedija, I t. Vilnius: Mokslo ir enciklopedijų leidybos institutas, 1976. T.I: A-Bangis, 241 psl.

