Antoine Audo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Antoine Audo SJ (* 3. Januar 1946 in Aleppo, Syrien) ist der amtierende Bischof von Aleppo der Chaldäisch-katholischen Kirche.

Antoine Audo (2016).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antoine Audo trat 1969 der Gesellschaft Jesu (Jesuiten) bei und wurde am 5. August 1979 zum Priester geweiht. Er studierte in Damaskus, Paris sowie Rom und wirkte als Professor der Bibelwissenschaften an der Université Saint-Joseph (Beirut) und der Université Saint-Esprit (Kaslik). Am 18. Januar 1992 wurde er zum Bischof der chaldäisch-katholischen Diözese Aleppo (Syrien) ernannt und am 11. Oktober 1992 ordiniert. Bei der erfolglosen Wahlsynode in Bagdad nach dem Tod des Patriarchen Raphael I. Bidawid erhielt er 2003 zwölf der vierzehn nötigen Stimmen. Statt seiner wurde schließlich Emmanuel III. Delly gewählt.

Seit 29. Januar 2011 ist Antoine Audo Mitglied des Päpstlichen Rates der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anthony O'Mahony: The Chaldaean Catholic Church: The Politics of Church-State Relations in Modern Iraq. In: Heythrop Journal. Band 45, 2004, S. 447 und S. 450 Anmerkung 43.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nomina di Membri e di Consultori del Pontificio Consiglio della Pastorale per i Migranti e gli Itineranti, in: Presseamt des Heiligen Stuhls: Tägliches Bulletin vom 29. Januar 2011.