Aortenklappenstenose

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Die Aortenklappenstenose, meistens verkürzt Aortenstenose genannt, ist eine angeborene oder erworbene Einengung des Ausflusstraktes der linken Herzkammer und gehört zu den häufigsten primären Herzklappenerkrankungen.

Man unterscheidet:

Angina pectoris, Synkope und Dyspnoe sind bei Aortenstenose wichtige Leitsymptome, die vor allem bei Belastung[2] und bei einer Öffnungsfläche der Aortenklappe von unter 0,8 cm² auftreten können. Ein Anstieg der Herzfrequenz führt zu einem Abfall des Schlagvolumens, aber tendenziell zu einer Zunahme des Herzzeitvolumens.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernd Michael Balletshofer, Rainer Haasis (Hrsg.): Herz und Gefäße. Thieme, Stuttgart 2006. ISBN 3-13-141131-7. S. 59ff.
  • Thomas Cissarek, Knut Kröger, Frans Santosa, Thomas Zeller (Hrsg.): Gefäßmedizin: Therapie und Praxis. ABW Wissenschaftsverlag, 2009. ISBN 978-3-936072-89-1. S. 81 ff.
  • Wolfgang Gerok, Christoph Huber, Thomas Meinertz, Henning Zeidler (Hrsg.): Die Innere Medizin: Referenzwerk für den Facharzt. Schattauer Verlag, 2007. ISBN 978-3-7945-2222-4.
  • Reinhard Larsen: Anästhesie und Intensivmedizin in Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie. (1. Auflage 1986) 5. Auflage. Springer, Berlin/Heidelberg/New York u. a. 1999, ISBN 3-540-65024-5, S. 245–257.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alexander M. Sattler: Fallbuch Kardiologie und Angiologie. Thieme, Stuttgart 2007. ISBN 978-3-13-141-811-1. S. 84f.
  2. Balletshofer et al.: Herz und Gefäße. S. 61
  3. Reinhard Larsen (1999), S. 246–250.