Aortenklappenstenose

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Aortenstenose)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Aortenklappenstenose, meistens verkürzt Aortenstenose genannt, ist eine angeborene oder erworbene Einengung des Ausflusstraktes der linken Herzkammer und gehört zu den häufigsten primären Herzklappenerkrankungen.

Man unterscheidet:

Angina pectoris, Synkope und Dyspnoe sind bei Aortenstenose wichtige Leitsymptome, die vor allem bei Belastung[2] und bei einer Öffnungsfläche der Aortenklappe von unter 0,8 cm² auftreten können. Ein Anstieg der Herzfrequenz führt zu einem Abfall des Schlagvolumens, aber tendenziell zu einer Zunahme des Herzzeitvolumens.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernd Michael Balletshofer, Rainer Haasis (Hrsg.): Herz und Gefäße. Thieme, Stuttgart 2006. ISBN 3-13-141131-7. S. 59ff.
  • Thomas Cissarek, Knut Kröger, Frans Santosa, Thomas Zeller (Hrsg.): Gefäßmedizin: Therapie und Praxis. ABW Wissenschaftsverlag, 2009. ISBN 978-3-936072-89-1. S. 81 ff.
  • Wolfgang Gerok, Christoph Huber, Thomas Meinertz, Henning Zeidler (Hrsg.): Die Innere Medizin: Referenzwerk für den Facharzt. Schattauer Verlag, 2007. ISBN 978-3-7945-2222-4.
  • Reinhard Larsen: Anästhesie und Intensivmedizin in Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie. (1. Auflage 1986) 5. Auflage. Springer, Berlin/Heidelberg/New York u. a. 1999, ISBN 3-540-65024-5, S. 245–257.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alexander M. Sattler: Fallbuch Kardiologie und Angiologie. Thieme, Stuttgart 2007. ISBN 978-3-13-141-811-1. S. 84f.
  2. Balletshofer et al.: Herz und Gefäße. S. 61
  3. Reinhard Larsen (1999), S. 246–250.