Aquascaping

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Aquascape (Süßwasser) im Iwagumi-Stil
Berglandschaft

Als Aquascaping bezeichnet man die in der Aquaristik verbreitete Technik des Gestaltens von Aquarienlandschaften. Der ästhetische Anspruch steht hierbei gegenüber traditionellen Biotop-Aquarien im Vordergrund, Ziel ist es „auf engstem Raum eine möglichst makellose Landschaft zu schaffen“.[1] Verwendet werden beispielsweise Pflanzen, Steine und Treibholz. Aquascaping wird daher auch als „Unterwassergärtnern“ bezeichnet. Ursprünglich stammt das Aquascaping aus den Niederlanden, wo es schon in den 1930ern populär war.[1] Geprägt und revolutioniert wurde das Aquascaping unter anderem durch Takashi Amano.[2]

Häufig wird beim Aquascaping auf Tiere im Aquarium komplett verzichtet oder es werden nur sehr kleine Fische oder Wirbellose eingesetzt. Ziel ist, das natürliche Verhältnis zwischen Lebewesen, Bodengrund und Einrichtungsgegenständen herzustellen.

Bei der Gestaltung der Aquarien werden Grundregeln der Gestaltung wie Goldener Schnitt (in der Praxis Strukturierung meist unter Verwendung des Verhältnisses bzw. der Proportion 3:5[3]) sowie Wuchshöhe und -breite der Pflanzen berücksichtigt.[2] Häufig werden sogenannte Laborpflanzen verwendet, die frei von Giftstoffen und Schädlingen sind.

Weltweit gibt es Wettbewerbe, die das schönste Aquascape küren.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Aquascaping-Deko: Pflanzen und Steine statt Fische im Bassin. Augsburger Allgemeine, abgerufen am 31. Dezember 2020.
  2. a b Was ist Aquascaping? -. Abgerufen am 7. April 2020.
  3. Hans-Georg Kramer: Pflanzenaquaristik á la Kramer. Tetra-Verlag, Berlin-Velten 2009, ISBN 978-3-89745-190-2, S. 97.
  4. Aqua Design Amano Co.,Ltd: The International Aquatic Plants Layout Contest 2020. Abgerufen am 7. April 2020.