Arno Frank

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Arno Frank (* 1971 in Kaiserslautern) ist deutscher Kulturjournalist und Publizist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arno Frank studierte Kunstgeschichte und Philosophie und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München (DJS). Elf Jahre lang arbeitete er als Redakteur bei der taz in Berlin, wo er unter anderem das Ressort Gesellschaft entwickelte und leitete.

Als freier Kulturjournalist und Essayist schreibt er für Spiegel Online, Die Zeit, Neon, den Fluter sowie Dummy (Kulturmagazin). Als Inlandskorrespondent der taz für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland lebt er mit seiner Familie seit 2011 in Wiesbaden.[1]

2017 veröffentlichte er seinen ersten Roman So, und jetzt kommst du, der auf einer Geschichte, die er als Jugendlicher erlebt hat, beruht.

Buchpublikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ein Thriller, eine Familientragödie, ein abschüssiger Bildungsroman: All das steckt in dieser wahren, erfundenen Geschichte, die Arno Frank seinem wahren, erfundenen Ich von damals in den Mund legt, damit er sie uns erzählt – einem Jungen, dem nach und nach klar wird, dass sein Vater ein Verbrecher ist, ein Betrüger, und dass die Traumwelt, in die er seine Familie zieht, unweigerlich explodieren wird.“

Tobias Rüther: Frankfurter Allgemeine Zeitung[2]

„Ähnlich wie bei 'Tschick', der anderen großen deutschen Road Novel unserer Tage, ahnt man beim Lesen, dass das bald verfilmt werden muss. Der situative Humor ist ähnlich genau wie bei Herrndorf, der rasante Plot lässt einen sowieso nicht los, man ist gerührt und bestürzt zugleich und will immer neue Passagen anstreichen.“

Alex Rühle: Süddeutsche Zeitung[3]

Andere Kritiker beschrieben den Roman als ein packendes Drama, ohne dabei rührselig zu werden und lobten den lapidaren Erzählton und die feine ironische Distanz.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Arno Frank, Website des Verlags Kein&Aber
  2. Tobias Rüther: Die Gespenster der Autoroute. FAZ, 19. März 2017; abgerufen am 28. August 2017.
  3. Alex Rühle: Es steht jeden Tag ein Dummer auf. Süddeutsche Zeitung, 5. April 2017; abgerufen am 28. August 2017.
  4. Ein Wolkenkuckucksheim an der Côte d’Azur. femundo.de; abgerufen am 10. August 2017.