Arta Jēkabsone

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Arta Jēkabsone (* um 1996) ist eine lettische Jazzsängerin und Songwriterin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jēkabsone wuchs in einer musikalischen Familie in der lettischen Provinz auf. Sie lernte zunächst Geige und beschäftigte sich mit lettischer Volksmusik. Sie lernte 15 Jahre lang klassisches Geigenspiel, war aber als Sängerin 2004 mit Kinderliedern auf dem Album Lāčuka Dziesmas zu hören. Von 2011 bis 2015 besuchte sie die Schule des Rigaer Domchores,[1] dann entdeckte sie den Jazzgesang. 2015 zog sie nach New York, um dort mit einem Stipendium an der The New School for Jazz and Contemporary Music bei Janet Lawson, Reggie Workman, Billy Harper und Andy Milne zu studieren. Von 2018 bis 2020 studierte sie dort Kunstmanagement.

Jēkabsone trat 2013 mit Sheila Raye Charles beim Klaipėda Castle Jazz Festival auf, 2016 mit dem Nick Dunston Trio beim Berner Jazzfestival. Am Ende des Jahres 2017 veröffentlichte Jēkabsone mit ihrem Quintett ihr Debütalbum Light. Im Duo mit Erik Leuthäuser konzertierte sie 2018 im Duett bei Enjoy Jazz.[2] Überdies trat sie mit Edgars Cīrulis auf.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016 gewann Jēkabsone den Gesangswettbewerb beim Montreux Jazz Festival.[1] Weiter erreichte sie den 2. Preis bei der Mid-Atlantic Jazz Voice Competition (2017) und den 3. Preis bei der Ella Fitzgerald International Vocal Competition (2019).

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Light (2017, mit Theo Walentiny, Lucas Kadish, Nick Dunston, Connor Parks)
  • Arta Jēkabsone & Erik Leuthäuser: Yesterday Still Lies Between the Floorboards (Unit Records, 2018)[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Shure announces winner of Montreux Jazz Voice Competition 2016. Shure, abgerufen am 9. April 2021.
  2. New Jazz Voices mit Arta Jēkabsone. Enjoy Jazz, 18. Oktober 2018, abgerufen am 8. April 2021.
  3. Rolf Thomas: Arta Jekabsone & Erik Leuthäuser: Yesterday Still Lies Between the Floorboards. In: Jazz thing. 4. Februar 2019, abgerufen am 9. April 2021.