Arthur Carl Rentel

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Arthur Carl Rentel (* 1. Oktober 1869 in Balga; † 1951[1]) war ein deutscher Verwaltungsbeamter und Versicherungsmanager.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur am Realgymnasium und ein Jahr später am humanistischen Gymnasium in Elbing studiert Arthur Carl Rentel an den Universitäten Greifswald und Königsberg Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaftslehre. 1890 wurde er Mitglied des Corps Borussia Greifswald[1] und 1891 Mitglied des Corps Hansea Königsberg.[2] Rentel wurde zum Dr. jur. promoviert und absolvierte den Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger. Als Reservist wurde er später bis zum Hauptmann der Reserve befördert. Nachdem er die große Staatsprüfung abgelegt hatte, war er als Jurist bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften in Elbing, Danzig und Stettin tätig. 1906 wurde er zum Staatsanwalt in Stettin ernannt. 1908 wechselte er zur Provinzialverwaltung Pommern, wo er nach wenigen Monaten zum Landesrat gewählt wurde. Dort war er als Dezernent und später Dirigent der Pommerschen Feuersozietät und der Pommerschen Provinzial-Lebensversicherungs-Anstalt beschäftigt. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Hauptmann der Reserve a.D. bei einem Reserve-Feldartillerieregiment teil. 1926 mit der Umwandlung der Versicherungsanstalten zu selbständigen Körperschaften des öffentlichen Rechts wurde er zum Generaldirektor beider Versicherungen gewählt.

Rentel war Mitglied verschiedener Kuratorien, des Aufsichtsrates der gemeinnützigen Pommerschen Landgesellschaft, nachdem er kurze Zeit auch deren Geschäftsführer gewesen war, und des Aufsichtsrates der gemeinnützigen Pommerschen Heimstätte.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rentel, Arthur, Carl in Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft - Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild. Zweiter Band, S. 1513, Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1931

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Kösener Corpslisten 1960, 95, 364
  2. Kösener Corpslisten 1960, 85, 124