1869

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Staatsoberhäupter · Wahlen · Nekrolog · Kunstjahr · Literaturjahr · Musikjahr · Sportjahr

1869
August Bebel
August Bebel
wird erster Vorsitzender
der neu gegründeten Sozialdemokratischen Arbeiterpartei.
Mount Washington Cog Railway
Die Mount Washington Cog Railway auf den Mount Washington in New Hampshire, die weltweit erste Zahnradbahn, wird eröffnet.
Seeschlacht von Hakodate
In der Seeschlacht von Hakodate besiegt Japan zu Beginn der Meiji-Restauration die abtrünnige Republik Ezo.
1869 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 1317/18 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1861/62 (10./11. September)
Baha'i-Kalender 25/26 (20./21. März)
Bengalischer Solarkalender 1274/75 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung 2412/13 (südlicher Buddhismus); 2411/12 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 76. (77.) Zyklus

Jahr der Erde-Schlange 己巳 (am Beginn des Jahres Erde-Drache 龙辰)

Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 1231/32 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea) 4202/03 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender 1247/48 (um den 21. März)
Islamischer Kalender 1285/86 (12./13. April)
Japanischer Kalender Meiji 2 (明治2年) (ab 11. Februar)
Jüdischer Kalender 5629/30 (5./6. September)
Koptischer Kalender 1585/86 (10./11. September)
Malayalam-Kalender 1044/45
Rumi-Kalender (Osmanisches Reich) 1284/85 (1. März)
Seleukidische Ära Babylon: 2179/80 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2180/81 (Jahreswechsel Oktober)

Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1925/26 (April)

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung im Nationalrat
14
57
30
3
24
14 57 30 24 
Insgesamt 128 Sitze
  • DL: 14
  • FL: 57
  • LM: 30
  • ER: 3
  • KK: 24
  • 31. Oktober: Bei den Schweizer Parlamentswahlen 1869 können die Freisinnigen (bzw. Radikal-Liberalen) zwar zulegen, verfehlen aber die absolute Mehrheit, während die gemäßigten Liberalen zugunsten der Demokraten und Katholisch-Konservativen einbüßen. Die Wahlen sind erstmals von der Herausbildung förmlicher Wahlprogramme geprägt, die Auswirkungen auf die politische Willensbildung in der gesamten Schweiz haben. Die Wahlkämpfe beschränken sich nicht mehr auf Rivalitäten innerhalb der Kantone und die noch immer lose organisierten politischen Gruppierungen begnügen sich nicht mehr damit, sich lediglich der Treue ihrer Anhänger zu versichern. Hauptgrund dieser Entwicklung ist die bevorstehende Revision der schweizerischen Bundesverfassung, die die Eidgenossenschaft polarisiert. Dabei stehen sich die Anhänger einer Totalrevision im zentralistischen Sinne und die föderalistisch gesinnten Befürworter einer Teilrevision gegenüber. Das neu gewählte Parlament tritt erstmals am 6. Dezember zusammen.

Norddeutscher Bund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Österreich-Ungarn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ferenc Deák 1869

Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die spanische Übergangsregierung 1868/69

Weitere Ereignisse in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dreibundplan 1868–1870
  • Im März und April erreicht die Belgische Eisenbahnkrise ihren Höhepunkt.
  • Sommer/Herbst: Nach einer neuerlichen Verschärfung der britischen Contagious Diseases Acts wehren sich erstmals Frauen aller Schichten gegen die Erlasse, die Prostituierte kriminalisieren und Polizeibeamten weitgehende Rechte einräumen, Frauen und Mädchen, die scheinbar oder tatsächlich der Prostitution nachgingen, aufzugreifen, sie zu internieren und anzuordnen, dass sie sich einer gynäkologischen Untersuchung zu unterziehen haben, dabei die Kunden aber unbehelligt lassen. Eine von 140 Frauen unterzeichnete Petition zur Abschaffung der Contagious Diseases Acts zählt zu den Gründungsdokumenten des modernen Feminismus. Leitfigur der Kampagne ist Josephine Butler.

Amerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulysses S. Grant im Weißen Haus
Feierlichkeiten zu Grants Amtseinführung

Japan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Afrika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem nahe dem Oranjefluss in Südafrika Diamanten im Muttergestein gefunden werden, setzt ein Goldrausch ein. Innerhalb kurzer Zeit entsteht der Ort New Rush, das heutige Kimberley.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finanzkrisen und Goldrausch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden Finder mit ihren Frauen und dem Goldklumpen

Patente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmensgründungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bankgründer Marcus Goldman

Weitere Wirtschaftsereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaft und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bau des Suezkanals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 25. März: Geschichte des Suezkanals: In Anwesenheiten des Prinzen von Wales und seiner Gattin beginnt der Einlass von Wasser aus dem Suezkanal in die tiefer gelegenen Bitterseen. Die Füllung dauert bis zum 24. Oktober.
Eröffnungsfeier 1869
  • 16. November: Der Suezkanal wird mit einer großen Feier eröffnet. Am Morgen des 17. November fährt die Aigle mit Kaiserin Eugénie und Ferdinand de Lesseps an Bord an der Spitze eines langen Konvois in den Kanal ein und weiter nach Ismailia.

Expeditionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abfahrt von Bremerhaven am 15. Juni
  • 15. Juni: Die von August Petermann inspirierte und von Carl Koldewey geleitete Zweite Deutsche Nordpolar-Expedition verlässt Bremerhaven mit den Schiffen Germania und Hansa. In der Folge wird die Küste Ostgrönlands zwischen 73° und 77° nördlicher Breite erforscht und kartiert. Die Expedition entdeckt und benennt u. a. die Halbinsel Germanialand und den Kaiser-Franz-Joseph-Fjord. Daneben führen die Wissenschaftler ein umfangreiches Forschungsprogramm auf biologischem, geowissenschaftlichem und archäologischem Gebiet durch. Nach einer Überwinterung kehrt die Expedition 1870 nach Deutschland zurück.
  • Alexine Tinne stellt nach zweijähriger Pause eine neue Expedition zusammen, um als erste Europäerin die Sahara zu durchqueren. Von Tripolis aus dringt sie mit ihrem Gefolge tief in die libysche Sahara ein. In Murzuk trifft sie mit dem deutschen Arzt und Forschungsreisenden Gustav Nachtigal zusammen. Dieser überredet Tinne, den von zu Hause ausgerissenen sächsischen Gymnasiasten Gottlob Adolf Krause, der sich der Expedition angeschlossen hat, nach Tripolis zurückzuschicken. Die Tuareg sichern ihr Unterstützung und Geleitschutz für die weitere Reise zu. Unterwegs kauft sie unter anderem Frauen von Sklavenhändlern frei, die für Harems bestimmt sind. Wegen einer politischen Intrige zwischen den verschiedenen Stammesführern der Kel Ajjer wird sie bei einem Überfall auf die Expedition am 1. August ermordet. Erst nach einigen Tagen wird sie von herbeigerufenen Soldaten gefunden und in der Wüste begraben.
  • 13. September bis 3. Oktober: David E. Folsom führt die Folsom-Expedition in das Gebiet des heutigen Yellowstone-Nationalparks. Seine schriftlichen Notizen werden nach seiner Rückkehr als derartig unglaubwürdig eingestuft, dass sie nur von einer einzigen Zeitung in Chicago veröffentlicht werden.

Medizin und Naturwissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Periodensystem Mendelejews

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Big Trestle: Die letzte Brücke der Schienenverbindung
Feier der Schienenverbindung am 10. Mai
Kansas City 1869 (oben), die Hannibal Bridge über den Missouri rechts im Bild

Lehre und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Fotografie der Ausgrabung des Riesen

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Architektur und Bildende Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manet: Der Balkon

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 30. Januar: In Brasilien erscheint der erste Comic des Landes und einer der ersten der Welt. Der grafische Künstler und Karikaturist Angelo Agostini hat ihn als Kindergeschichte konzipiert.
  • Spätsommer: Die von Isidore Lucien Ducasse unter dem Pseudonym Lautréamont verfasste Gedichtsammlung Les Chants de Maldoror (Die Gesänge des Maldoror) liegt bereits fertig im Druck vor, als der Verleger Albert Lacroix aus Angst vor der Zensur die Veröffentlichung im letzten Moment verweigert. Ducasse bittet daraufhin den Verleger Auguste Poulet-Malassis, der 1857 Baudelaires Blumen des Bösen herausgegeben hat, dringend, an die Literaturkritiker Rezensions-Exemplare zu schicken.
Vingt mille lieues sous les mers; Titelblatt der Erstausgabe

Musik und Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes Brahms um 1866
Eröffnungsvorstellung im Neuen Haus mit Don Giovanni, 25. Mai 1869
Der Brand des Hoftheaters in Dresden
Das Khedivial-Opernhaus 1869

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eröffnung des Konzils
  • 8. Dezember: Papst Pius IX. eröffnet das Erste Vatikanische Konzil. Danach finden die Beratungen der Konzilsväter in 89 Generalkongregationen unter Vorsitz von fünf italienischen Kardinälen statt. Am Anfang nehmen 774 Prälaten teil. Es ist damit das bislang teilnehmerstärkste Konzil. Ein Drittel der Teilnehmer kommt aus außereuropäischen Ländern, unter ihnen befinden sich 61 aus den unierten Ostkirchen, 121 aus Amerika, 41 aus Asien, 18 aus Ozeanien und neun aus Afrika. Die meisten von ihnen haben aber eine europäische Bildung, weswegen das Konzil im Prinzip von europäischen Interessen dominiert wird. Deutschland und Österreich entsenden 77 Vertreter, die Vertreter der Italiener (35 %) und Franzosen (17 %) machen zusammen mehr als die Hälfte aller Teilnehmer aus. Von Anfang an bestimmt die Debatte über die päpstliche Unfehlbarkeit das Konzilgeschehen und teilte die Konzilsväter in zwei Lager. Die 88 Gegner der Unfehlbarkeitserklärung machen 20 % aus. Zu ihnen gehört aber fast der ganze deutsch-österreichische Episkopat, Schweizer Bischöfe und ein Teil des französischen Bischofskollegiums. Der Konzilsmehrheit gelingt es, Gegner des Unfehlbarkeitsdogmas von der für diese Frage bedeutendsten Kommission, der Kommission Deputatio Fidei, auszuschließen. Ende Dezember wird eine von 450 Konzilsvätern unterschriebene Petition zu Unfehlbarkeit an den Papst gesandt. Die Konzilsminderheit versucht daraufhin, die Mehrheit durch theologische Broschüren und Abhandlungen von ihren Plänen abzubringen. Sie bricht dazu sogar das Konzilsgeheimnis und beginnt eine Pressekampagne gegen das Vorhaben. Am 28. Dezember beginnt überdies die Prüfung der ersten Vorlage einer dogmatischen Konstitution gegen den Irrtum des modernen Rationalismus. Sie fällt in den Beratungen durch und wird von den Kommissionspräsidenten zur Neuvorlage an die betreffende Kommission zurückverwiesen.

Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Palácio Nacional da Pena

Katastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natur und Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Meteorit, heute im Pfalzmuseum für Naturkunde

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James Moore (rechts) und der zweitplatzierte Jean-Eugène-André Castera

Geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Else Lasker-Schüler

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 05. April: Albert Roussel, französischer Komponist († 1937)
  • 05. April: Sergei Tschaplygin, sowjetischer Aerodynamiker († 1942)
  • 06. April: Isidore Marie Joseph Dumortier, französischer Geistlicher, Bischof und apostolischer Vikar von Saigon († 1940)
  • 06. April: Anton von Premerstein, österreichischer Althistoriker und Papyrologe († 1935)
  • 06. April: Levon Schant, armenischer Dramatiker, Schriftsteller, Dichter, und Gründer der „Stiftung der nationalen Kultur“ († 1951)
  • 08. April: Charles Binet, französischer Erzbischof und Kardinal († 1936)
  • 08. April: Harvey Cushing, US-amerikanischer Neurologe und Chirurg († 1939)
  • 09. April: Élie Cartan, französischer Mathematiker († 1951)
  • 11. April: Gustav Vigeland, norwegischer Bildhauer († 1943)
  • 13. April: Hans Thum, deutscher Unternehmer und Automobilrennfahrer († 1904)
  • 19. April: Ignatius Maloyan, armenisch-katholischer Erzbischof von Mardin († 1915)
  • 20. April: Mary Agnes Chase, US-amerikanische Botanikerin († 1963)
  • 22. April: Charlton Reid Beattie, US-amerikanischer Jurist († 1925)
  • 25. April: Alois Theodor Sonnleitner, österreichischer Jugendbuchautor († 1939)
  • 26. April: Max Moisel, deutscher Kartograf († 1920)
  • 28. April: Bertram Goodhue, US-amerikanischer Architekt und Illustrator († 1924)
  • 28. April: C. C. Young, US-amerikanischer Politiker († 1947)
  • 30. April: Arthur Letondal, kanadischer Organist, Musikpädagoge und Komponist († 1956)
  • 30. April: Hans Poelzig, deutscher Maler, Architekt und Bühnenbildner († 1936)

Mai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 03. Mai: Johann Christian Eberle, deutscher Politiker und Sparkassen-Funktionär († 1937)
  • 05. Mai: Hans Pfitzner, deutscher Komponist und Dirigent († 1949)
  • 09. Mai: Lorenz Hauser, bayerischer Landwirt, der durch den Verkauf seiner Ländereien als verschwenderischer und sagenumwobener „Millionenbauer von München-Neuhausen“ in die Geschichte einging († 1918)
  • 12. Mai: Carl Schuhmann, deutscher Olympiasieger († 1946)
  • 14. Mai: Concha Espina, spanische Schriftstellerin († 1955)
  • 14. Mai: Friedrich Karl Kleine, deutscher Mikrobiologe und Pharmakologe († 1951)
  • 14. Mai: William Hale Thompson, US-amerikanischer Politiker († 1944)
  • 18. Mai: Rupprecht von Bayern, bayerischer Kronprinz und Generalfeldmarschall († 1955)
  • 18. Mai: Henry H. Schwartz, US-amerikanischer Politiker († 1955)
  • 19. Mai: Karl Adolph, österreichischer Schriftsteller († 1931)
  • 20. Mai: Joshua Pim, englischer Tennisspieler († 1942)
  • 20. Mai: Otto Henkell, deutscher Unternehmer, Inhaber der Sektfirma Henkell & Co († 1929)
  • 22. Mai: Otto Gussmann, deutscher Maler, Professor der Ornamentik und der architekturbezogenen Malerei und Designer († 1926)
  • 24. Mai: Ivan Aguéli, schwedischer Wandersufi, Maler und Autor († 1917)
  • 28. Mai: Hermann Jansen, deutscher Architekt und Stadtplaner († 1945)
  • 29. Mai: Ulrich von Brockdorff-Rantzau, 1. Außenminister der Weimarer Republik († 1928)
  • 31. Mai: Walter Folger Brown, US-amerikanischer Politiker († 1961)
  • 31. Mai: Josef Mesk, österreichischer Altphilologe († 1946)

Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Spemann (vor 1935)

Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mahatma Gandhi, 1930er

November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 04. November: Fritz Schumacher, deutscher Architekt und Stadtplaner († 1947)
  • 06. November: Frederick Gardner, US-amerikanischer Politiker († 1933)
  • 08. November: Joseph Franklin Rutherford, US-amerikanischer Jurist und Präsident der Watch Tower Bible And Tract Society of Pennsylvania († 1942)
  • 09. November: Andrei Wiktorowitsch Anochin, russischer Ethnograph, Musikwissenschaftler und Komponist († 1931)
  • 10. November: Josefine von Artner, österreichisch-deutsche Opernsängerin und Gesangspädagogin († 1932)
  • 10. November: Gaetano Bresci, Attentäter auf den italienischen König Umberto I. († 1901)
Viktor Emanuel III., um 1905
  • 11. November: Viktor Emanuel III., König von Italien und Kaiser von Äthiopien († 1947)
  • 12. November: Wilhelm Buck, deutscher Politiker († 1945)
  • 12. November: Jean Majola, französischer Unternehmer und Autorennfahrer († 1965)
  • 13. November: Franz Gleitze, deutscher Heimatdichter († 1958)
  • 13. November: August Heisenberg, deutscher Byzantinist († 1930)
  • 13. November: Helene Stöcker, deutsche Frauenrechtlerin, Sexualreformerin, Pazifistin und Publizistin († 1943)
  • 15. November: Rodolfo Chiari, Premierminister und Staatspräsident von Panama († 1937)
  • 15. November: Harry B. Hawes, US-amerikanischer Politiker († 1947)
  • 21. November: William H. Murray, US-amerikanischer Politiker († 1956)
André Gide, 1893

Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. Dezember: Vladimir R. Đorđević, serbischer Musikwissenschaftler und -ethnologe († 1938)
  • 02. Dezember: Johann Jacob Haßlacher, deutscher Politiker und Reichstagsabgeordneter († 1940)
  • 02. Dezember: Willy Pöge, deutscher Unternehmer, Pferde-, Rad- und Motorsportler († 1914)
  • 03. Dezember: Anne Brigman, amerikanische Kunstfotografin, Lyrikerin und eines der ersten Mitglieder der Photo-Secession († 1950)
  • 04. Dezember: Otto Landsberg, deutscher Jurist und Politiker († 1957)
  • 06. Dezember: Rudolf Herzog, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1943)
  • 06. Dezember: Otto Nordenskjöld, schwedischer Geologe und Polarforscher († 1928)
  • 09. Dezember: Gerrit Smith Miller, US-amerikanischer Zoologe († 1956)
  • 12. Dezember: Clara Mannes, deutsch-amerikanische Pianistin und Musikpädagogin († 1948)
  • 13. Dezember: Oliver Henry Shoup, US-amerikanischer Politiker († 1940)
  • 16. Dezember: Otto Greiner, deutscher Maler und Graphiker († 1916)
  • 18. Dezember: Karl Dieterich, deutscher Sprachwissenschaftler und Literaturhistoriker († 1935)
  • 18. Dezember: Richard Ungewitter, deutscher Vorkämpfer und Organisator der FKK-Bewegung († 1958)
  • 21. Dezember: Hedwig Blesi, Schweizer Erzieherin und Mundartschriftstellerin († 1923)
  • 22. Dezember: Edwin Arlington Robinson, US-amerikanischer Dichter († 1935)
  • 23. Dezember: Hugh Allen, britischer Dirigent, Organist und Musikpädagoge († 1946)
  • 23. Dezember: James Benjamin Aswell, US-amerikanischer Politiker († 1931)
  • 24. Dezember: Adam von Au, deutscher Pädagoge und Politiker († 1942)
  • 25. Dezember: Karl von Collas, ungarischer Unter-Staatssekretär († 1940)
  • 27. Dezember: Alwin Mittasch, deutscher Chemiker und Philosoph († 1953)
  • 29. Dezember: Hedwig Bleuler-Waser, Schweizer Temperenzlerin († 1940)
  • 30. Dezember: Friedrich von Erckert, deutscher Kolonialoffizier († 1908)
Henri Matisse, 1933

Genaues Geburtsdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar bis März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl von Reichenbach, 1832

April bis August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann von Meyer
  • 01. August: Alexine Tinne, niederländische Afrikaforscherin (* 1835)
  • 06. August: David J. Baker, US-amerikanischer Jurist und Politiker (* 1792)
  • 07. August: Gustav Rée, deutscher Politiker (* 1810)
  • 14. August: Adolphe Niel, französischer General, Marschall von Frankreich (* 1802)
  • 17. August: Jules André, französischer Landschaftsmaler (* 1807)
  • 21. August: Salvatore Patti, italienischer Operntenor (* 1800)
  • 31. August: Mary Ward, irische Wissenschaftlerin, gilt als erste Verkehrstote der Geschichte des Kraftfahrzeugverkehrs (* 1827)

September bis Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 08. September: William P. Fessenden, US-amerikanischer Politiker (* 1806)
  • 09. September: Otto Jahn, deutscher Altphilologe, Archäologe und Musikwissenschaftler (* 1813)
  • 11. September: Thomas Graham, britischer Chemiker (* 1805)
  • 12. September: Peter Mark Roget, englischer Arzt und Lexikograph (* 1779)
  • 20. September: James DuPasquier, Schweizer evangelischer Geistlicher (* 1794)
  • 20. September: Pepita Tudó, Geliebte Manuel de Godoys, des ersten Minister unter Karl IV. von Spanien (* 1779)
  • 29. September: Johann Karl Ulrich Bähr, deutscher Maler und Schriftsteller (* 1801)
  • 29. September: James P. T. Carter, US-amerikanischer Politiker (* 1822)
Franklin Pierce
Giulia Grisi
(als Donna Anna)

Genaues Todesdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: 1869 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien