Arthur Reppert

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Arthur Friedrich Carl Reppert (* 23. Februar 1893 in Berlin;[1] † 1970 oder 1971) war ein deutscher Schauspieler und viel beschäftigter Nebendarsteller beim Film.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn der Sängerin Helene Reppert, die sich am Berliner Apollo-Theater einen Namen als Operettenchanteuse gemacht hatte, kam seit früher Kindheit mit der Theaterwelt in Berührung.

1924 knüpfte er erstmals Kontakt mit dem Film, wo der korpulente Berliner vor allem in komischen Rollen eingesetzt wurde. Mehrfach spielte er aber auch schlichte bis beschränkte Typen und dicke Naturburschen. Dabei kamen seine Auftritte kaum über das Chargenformat hinaus.

Seine Stummfilmlaufbahn begann er bei der Aafa, doch erst seit seinem Tonfilmdebüt in Der Korvettenkapitän war Reppert ein Jahrzehnt lang ein häufig besetzter Kleindarsteller. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs sah man Reppert kaum mehr vor der Kamera.

In den 1950er Jahren setzte er seine Filmarbeit in einigen Produktionen der DEFA fort. Zuletzt verkörperte der nur 1,59 Meter[2] Körpergröße messende Reppert passenderweise den Oberzwerg Rumpelbold in einer Fassung des Märchenstoffs Schneewittchen. Zu dieser Zeit lebte Reppert in Magdeburg. Er starb mit 77 Jahren.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1929: Tempo! Tempo!
  • 1930: Der Korvettenkapitän
  • 1930: Der Bettelstudent
  • 1931: Reserve hat Ruh‘
  • 1931: Mein Herz sehnt sich nach Liebe
  • 1932: Die Abenteuer der Thea Roland
  • 1933: Zwei gute Kameraden
  • 1933: Wenn am Sonntagabend die Dorfmusik spielt
  • 1933: Das Tankmädel
  • 1934: Pipin der Kurze
  • 1934: Ein Mädchen mit Prokura
  • 1934: Die Liebe siegt
  • 1934: Die beiden Seehunde
  • 1934: Der rote Reiter
  • 1935: Der mutige Seefahrer
  • 1935: Das Einmaleins der Liebe
  • 1935: Hans im Glück
  • 1935: Der schüchterne Casanova
  • 1935: Mazurka
  • 1936: Flitterwochen
  • 1936: Eine Nacht mit Hindernissen
  • 1936: Weiße Sklaven
  • 1937: Togger
  • 1937: Gordian, der Tyrann
  • 1937: Brillanten
  • 1937: Urlaub auf Ehrenwort
  • 1938: Capriccio
  • 1938: Pour le mérite
  • 1938: Der Fall Deruga
  • 1940: Kriminalkommissar Eyck
  • 1940: Wie konntest Du, Veronika
  • 1953: Alarm im Zirkus
  • 1954: Pole Poppenspäler
  • 1955: Das Fräulein von Scuderi
  • 1956: Junges Gemüse
  • 1956: Die Millionen der Yvette
  • 1961: Schneewittchen

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frank Arnau: Universal Filmlexikon 1932. Berlin 1932, S. 178.
  • Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 3: Peit–Zz. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, DNB 451560752, S. 1385.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geburtsregister Standesamt Berlin X a, Nr. 568/1893
  2. Filmarchiv Weniger