Aschrafiyya

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Italienisches Speiserestaurant
Verdichtete Neubebauung, dazwischen ein Sanierungsobjekt im neoosmanischen Stil aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Solche, oft ruinösen Gebäude werden im Innern vollständig entkernt und neu aufgebaut. Die verbleibende Fassade wird aufwendig saniert.

Aschrafiyya (arabisch ‏الأشرفية‎ al-Aschrafiyya), auch Achrafieh, ist ein Stadtteil von Beirut im Libanon. Er liegt im Osten der Stadt an der Küste. Die Einwohner sind hauptsächlich Christen.

Überblick[Bearbeiten]

Aschrafiyya gilt als Stadtteil mit wohlhabenden Einwohnern. Das Wohn- und Geschäftsviertel auf einem Hügel südlich des Hafens ist von relativ engen und teils gewundenen Straßen durchzogen. Hier liegen die Place Sassine, die griechisch-orthodoxe Kathedrale Saint Nicolas, der Sursock-Palast, das Sursock-Museum, die maronitische Schule und Universität La Sagesse, der Sitz des Erzbischofs, die Universitätsklinik Hôtel Dieu de France, die Université Saint-Joseph und einige Restaurants und Läden der gehobenen Preisklasse. Mittlerweile hat sich Aschrafiyye auch als Ausgehviertel etabliert. Im Jahre 2009 wurde beschlossen in dem Viertel Sama Beirut, das ca. 200 Metern das höchste Gebäude von Beirut zu errichten.

Am 19. Oktober 2012 explodierte eine Autobombe am belebten Sassine-Platz vor der al-Farah-Bibliothek. Bei dem Attentat starben vermutlich acht Menschen und mindestens 78 wurden verletzt. Unter den Toten war Wissam al-Hassan, der Leiter des libanesischen Polizeigeheimdienstes.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Anke Röhl, Andrea Rosebrock: Libanon. Reisehandbuch. Stein, Kronshagen 1998, ISBN 3-89392-213-X, S. 91

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Welt:Autobombe erschüttert Libanon vom 19. Oktober 2012, aufgerufen am 20. Oktober 2012

33.88333333333335.516666666667Koordinaten: 33° 53′ N, 35° 31′ O