Beirut

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel erläutert die Stadt. Zu anderen Bedeutungen siehe Beirut (Begriffsklärung).
Beirut
بيروت
Beirutcity.jpg
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Staat: Libanon Libanon
Gouvernement: Beirut
Koordinaten: 33° 53′ N, 35° 31′ O33.88694444444435.513333333333Koordinaten: 33° 53′ N, 35° 31′ O
Fläche: 100 km²
 
Einwohner: 2.060.363 (2012)
Bevölkerungsdichte: 20.604 Einwohner je km²
Zeitzone: UTC+2
 
Bürgermeister: Abdel Mounim Ariss
Webpräsenz:
Beirut (Libanon)
Beirut
Beirut

Beirut (arabisch ‏بيروتBairūt) ist die Hauptstadt des Libanon. Sie liegt an der zur Levanteküste gehörenden Saint George Bay, am östlichen Mittelmeer, ungefähr in der Mitte des Landes in Nord-Süd-Richtung.

Beirut ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes mit vielen Verlagen und Universitäten, unter anderem der Université Saint-Joseph und der Amerikanischen Universität Beirut. Die Stadt wurde vor dem Libanesischen Bürgerkrieg (1975–1990) oft als „Paris des Nahen Ostens“ bezeichnet.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die genaue Einwohnerzahl der Stadt ist unbekannt, da die letzte Volkszählung im Jahre 1932 durchgeführt wurde. 1991 betrug die Zahl schätzungsweise 1,5 Millionen, für 2012 wurden 2.060.363 Einwohner für Beirut und Umgebung berechnet.[1] Das Auswärtige Amt schätzte die Einwohnerzahl im März 2014 auf rund 1,5 Millionen.[2]

Beirut ist die konfessionell vielfältigste Stadt des Landes und des Nahen Ostens überhaupt. In ihr leben Christen (Syrisch-Maronitische, Griechisch-Orthodoxe, Syrisch-Orthodoxe, Syrisch-Katholische, Armenisch-Orthodoxe, Armenisch-Katholische, Römisch-Katholische und Protestanten), Muslime (Sunniten und Schiiten) sowie Drusen. Fast alle Juden haben Beirut seit 1975 verlassen. Der genaue Anteil der Konfessionen der Bevölkerung ist auch unbekannt, weil die Konfessionsangehörigheit der Einwohner in der letzten Volkszählung im Jahre 1932 befragt wurde. 50 % waren Christen (davon 30 % Maroniten, gefolgt von Griechisch-Orthodoxen mit 16 %), 50 % Muslime, 30 % davon Schiiten. Es ist möglich, dass die Mehrheit der Bevölkerung heute Muslime sind; und unter den Muslimen die Schiiten die Mehrheit sind. Dabei ist der Norden von Beirut überwiegend von Sunniten und Christen bewohnt. Der Osten Beiruts ist überwiegend von Christen bewohnt, der Westen überwiegend von Sunniten. Der Süden Beiruts ist überwiegend von Schiiten bewohnt.

Geschichte[Bearbeiten]

Beirut um 1900
Die Seepromenade Corniche
Place de l’Étoile
West-Beirut im April 1983
Durch einen Bombenanschlag zerstörte US-Botschaft in Beirut, April 1983

Die früheste Erwähnung der Stadt datiert auf die Mitte des 2. Jahrtausends vor Christus. Die Stadt war bereits unter den Phöniziern ein bedeutender Stadtstaat, ihr antiker phönizischer Name lautet Be'erot (dt. ‚Brunnen‘ (Plural)), ebenso im biblischen Hebräisch (in Quadratschrift בְּאֵרֹת beziehungsweise בְּאֵרוֹת), im modernen Ivrit ביירות (Beirut). Die Griechen nannten die Stadt Βηρυτός (Berytós).

63 v. Chr. endete das Seleukidenreich; Pompeius machte das Gebiet als Syria Provinz des Römischen Reiches. Während der Römerzeit war die Stadt, welche nun als Kolonie den Namen Berytus trug, sehr bedeutend und brachte bekannte Juristen hervor, unter anderem Aemilius Papinianus und Domitius Ulpianus. Die Rechtsschule von Beirut war bis ins 6. Jahrhundert angesehen und bedeutend. Mindestens bis ins späte 4. Jahrhundert, vermutlich noch deutlich länger, war Latein die dominierende Sprache in der Stadt; damit hob man sich stark vom Umland ab.

Im Jahre 551 zerstörten ein Erdbeben und eine nachfolgende Flutwelle die bis dahin wohlhabende Stadt.

Im Jahre 635 wurde die Stadt von Arabern erobert. Sie nannten die immer noch stark zerstörte Stadt Bayrut. Sie wurde wieder aufgebaut und der Handel begann erneut zu florieren. Von 1110 bis 1291 war sie - und ein Streifen Mittelmeerküste - in der Hand von Kreuzfahrer-Fürsten. Beirut war wichtig für den Europahandel und hatte innerhalb des Fürstentums Galiläa eigene Vasallen. Nach der Eroberung fiel Beirut zunächst an Fulko von Guines. 1166 gab Amalrich I. die Stadt als Lehen an Andronikos Komnenos, den späteren byzantinischen Kaiser, der sie jedoch nach dem Bekanntwerden seiner Affäre mit Königin Theodora verlassen musste. 1197 wurde Johann I. von Ibelin mit der Stadt belehnt, die damals stark zerstört war. Nach seinem Tode 1266 fiel sie an seine Tochter Isabella von Beirut. Die Kreuzfahrer errichteten in Beirut auch ein Bistum und erbauten eine Johannes dem Täufer geweihte Kathedrale, die heute als Moschee genutzt wird. 1291 brach das Königreich Jerusalem endgültig zusammen; damit endete die Herrschaft der Kreuzfahrer.

Nach der Rückeroberung durch die Mamluken 1291 unter Schudschai war die Stadt meist von den Drusen beherrscht, auch wenn sie ab 1516 zum Osmanischen Reich gehörte. 1888 wurde Beirut ein Vilayet Syriens, das die Sandschaks Latakia, Tripolis, Beirut, Akkon und Bekaa umfasste. 1895 eröffnete die Bahnstrecke Beirut-Damaskus ("Libanonbahn"). Mit dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg kam die Stadt als Teil eines Völkerbundmandats an Frankreich. 1942 eröffnete die Bahnstrecke Haifa–Beirut–Tripoli. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Beirut Hauptstadt des nun unabhängigen Libanon. Ausländische Investoren wurden durch die "libanesische Freihandelspolitik" angezogen. Beirut entwickelte sich zu einem Finanzzentrum. Es galt als Paris des Nahen Ostens.

Während des libanesischen Bürgerkriegs (1975-1990) war die Stadt in einen muslimischen Westen und einen christlichen Osten geteilt. Im Juni 1982 drang Israel in den Libanon ein; der Westen Beiruts wurde 10 Wochen lang belagert und beschossen (Libanonfeldzug). Israel zwang die PLO am 21. August zum vollständigen Abzug; dieser fand unter Aufsicht einer multinationalen Schutztruppe statt.

Am 17. September 1983 beschoss die US Navy erstmals Stellungen der Syrer in der Nähe von Beirut. Die multinationale Friedenstruppe verließ allerdings 1983 Libanon, nachdem am 23. Oktober 1983 bei zwei Bombenanschlägen auf die multinationalen Hauptquartiere, die der Hisbollah zugeschrieben werden, 241 US-Soldaten und 58 Franzosen getötet worden waren. 1985 richtete Israel eine Schutzzone im Vorfeld der israelischen Grenze ein. Bei einem Autobombenanschlag am 8. März 1985, der dem schiitischen geistlichen Führer Scheich Muhammad Hussein Fadlallah galt, wurden 80 Menschen getötet und 256 verletzt. Im Oktober 1990 endete der Bürgerkrieg. Beirut wurde großteils wieder neu aufgebaut.

Vor 1975 war die Innenstadt Beiruts Handels- und Vergnügungszentrum und interkonfessioneller Treffpunkt. In den mehrheitlich konfessionell bestimmten Stadtteilen war weniger öffentliches Leben. Die Innenstadt von Beirut war ein Ort der Begegnung und friedlichen Koexistenz, für die die Stadt jahrzehntelang Symbol gewesen war. In den ersten Kriegswochen wurde die Innenstadt bei zermürbenden Straßenkämpfen hochgradig zerstört; sie verfiel im Laufe der Jahre und Kampfhandlungen zu einer Brachfläche und war ein unpassierbares Niemandsland, kontrolliert von Milizen und Scharfschützen. Die besondere Topographie Beiruts - die Innenstadt liegt in einer Mulde - begünstigte, dass man Kämpfe in der Innenstadt von anderen Stadtteilen aus beobachten konnte.

Während der 16 Jahre Bürgerkrieg gab es zahlreiche Friedensbemühungen sowie kurze oder längere Feuerpausen. Die Hauptkampfhandlungen und somit die gravierendsten Zerstörungen gab es im Stadtzentrum und entlang der Demarkationslinie ("Green Line“), die West- und Ost-Beirut trennte. Die von einer Religionszugehörigkeit geprägten Viertel entmischten sich von den jeweils anderen Religionen.

Der libanesische Schriftsteller Raschid al-Daif beschrieb die Stimmung der Beiruter Bevölkerung während des Krieges wie folgt: "… Der Krieg war dann aber kein Kampf von Arm gegen Reich, sondern von Arm und Reich gegen Reich und Arm. Palästinenser bekämpften sich untereinander, Syrer kämpften mit Palästinensern gegen Christen, dann mit Christen gegen Palästinenser. Schließlich die Christen untereinander und gegen die Drusen, alle miteinander und gegeneinander – wer sollte das verstehen? […] Am Ende haben wir über die gelacht, die versucht haben, die Zustände zu analysieren."

Nach 16 Jahren Krieg hatten die jüngeren Bewohner kein Bild, keine 'mental map’ der Innenstadt oder der jeweils anderen Seite. Stadtgebiete ohne Zugang hatte man 'ausgeblendet' und auf der eigenen Seite neue öffentliche Räume - z.B. Handelsplätze - geschaffen.[3]

Die religiöse Entmischung hat (Stand 2004) Bestand; einige Stadtgebiete Beiruts haben kaum Überschneidungen mit anderen Stadtteilen.

Beim Attentat auf Hariri am 14. Februar 2005 in Beirut starben 23 Menschen, darunter Hariri.

Am 13. Juli 2006 griff Israel im Verlauf des Libanonkrieges 2006 den Flughafen der Stadt an. Bei diesem und weiteren Luftangriffen wurden viele Libanesen getötet; Stadtteile (vor allem im Süden Beiruts), Verkehrswege und Infrastruktur wurden beschädigt oder zerstört.

Stadtentwicklung[Bearbeiten]

Während die Stadtentwicklung bis ca. 1840 auf ein relativ kleines Areal beschränkt war, fand unter spätosmanischer Herrschaft eine Ausdehnung auf die Bereiche außerhalb der Stadtmauern statt. Die zunächst sehr lose Bebauung verdichtete sich im Laufe der Zeit, vor allem entlang der wichtigen Ausfallstraßen nach Tripoli im Norden, Damaskus im Osten und Sidon im Süden. Innerhalb der Stadtmauern wurden unter spätosmanischer Herrschaft zwei Durchgangsstraßen geschaffen.

Während der Mandatszeit baute man diese Schneisen mit der Implementierung eines sternenförmigen Hausmannschen Straßenschemas aus, so dass das mittelalterliche Beirut fast vollständig überformt wurde. Die Stadt wuchs aufgrund von Zuwanderungsbewegungen schnell an und es kam neben der Ausdehnung nach Süden zu einer Verdichtung in den zentrumsnahen Quartieren.

Der Bürgerkrieg (1975–1990) führte neben der Zerstörung der Bausubstanz zu umfangreichen Vertreibungsprozessen, die eine verstärkte religiöse Segregation der Stadt entlang der "Green Line" zur Folge hatte.

Für den Wiederaufbau des Stadtzentrums wurde 1994 die private, als Aktiengesellschaft organisierte Wiederaufbaugesellschaft Solidere von Rafik Hariri gegründet. Der Name Solidere steht für Société libanaise pour le développement et la reconstruction de Beyrouth (Gesellschaft für die Entwicklung und den Wiederaufbau von Beirut).

Der zerrütteten Struktur der Gesellschaft sollte der erste Gedanke eines Wiederaufbaus gewidmet sein: Nach Ende des Konfliktes besteht vor allem die Notwendigkeit einer sozialen Normalisierung. Die ersten Schritte zum Wiederaufbau sind dennoch meist physischer Natur. In Beirut versuchte man, durch Aufräumarbeiten der Kriegsruinen die Lücken, die im Stadtbild entstanden waren, möglichst schnell, zumindest städtebaulich zu beseitigen. Erste Wiederaufbaupläne gab es bereits während des Bürgerkriegs – innerhalb längerer Friedensphasen 1977 und 1983 –, die allerdings bei Wiederaufnahme der Kämpfe aufgegeben werden mussten. Erst 1991, nach dem Friedensabkommen von Tai’if, wurde mit der Unterstützung des Multimilliardärs und späteren Ministerpräsidenten Hariri das damals größte Büro im Nahen Osten, Dar al-Handasah, mit ersten Studien zum Wiederaufbau von Beirut beauftragt, dessen Ergebnisse man noch im gleichen Jahr der Öffentlichkeit präsentierte. Trotz der Kritik von Intellektuellen und zahlreichen Eigentümern in den betroffenen Stadtgebieten veränderte sich die Studie, die 1994 als endgültiger Masterplan vorgestellt wurde, kaum.

Realisiert wurden die Planungen vom so genannten Beirut Central District, kurz BCD, durch die Aktiengesellschaft Solidere, die sich mittlerweile von einer Wiederaufbau- zu einer Immobiliengesellschaft gewandelt hat und deren Hauptaktionär der ehemalige Ministerpräsident Hariri war. Neben Solidere war der staatliche Wiederaufbaurat (Council for Development and Reconstruction, CDR) die wichtigste Institution im Wiederaufbau. Das CDR entstand bereits 1977 nach nur zwei Jahren Bürgerkrieg und sollte als ausführendes Organ des Planungsministeriums den raschen Wiederaufbau auf allen Ebenen vereinfachen und sicherstellen.

Vor dem Beginn der Wiederaufbauarbeiten wurden die Eigentümer der Grundstücke innerhalb des BCD kurzerhand enteignet und mit Anteilen an der Firma Solidere entschädigt. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage im Nachkriegslibanon verkauften die meisten entschädigten Alteigentümer oder Eigentümergemeinschaften ihre Anteile wieder: an Solidere. Flüchtlinge, die während des Krieges leer stehende Gebäude der Innenstadt besetzt hatten, erhielten je nach Verhandlungsgeschick unterschiedlich hohe Entschädigungszahlungen, und räumten so nach und nach ebenfalls das BCD frei. So wurde eine Privatgesellschaft mit dem Wiederaufbau der Innenstadt von Beirut beauftragt. Dies führte zu einer Art Privatisierung der Innenstadt – und zog zahlreiche Proteste nach sich, weil Teile der Bevölkerung sich mit den Wiederaufbauplänen für die Innenstadt nicht identifizieren konnten.

Die Wiederaufbaupläne umfassen ein 1,8 Millionen Quadratmeter großes Areal und konzentrieren sich ausschließlich auf die Innenstadt von Beirut. Die Zerstörung entlang der ehemaligen Demarkationslinie außerhalb des BCD oder einzelne punktuelle Zerstörungen in der restlichen Stadt werden von den Wiederaufbauplänen von Solidere nicht berücksichtigt. Solidere legte der gesamten Planung einen Masterplan zugrunde. Nicht zuletzt aus Prestigegründen wurden – und werden nach wie vor – für einzelne Projekte internationale Realisierungs- und Ideenwettbewerbe veranstaltet. Die Aufgabe von Solidere bestand dabei von Anfang in der Organisation und Neustrukturierung der gesamten Infrastruktur des Areals der Innenstadt. Gleichzeitig aber hatte Solidere die totale Entscheidungsgewalt darüber, was gebaut werden sollte oder was abgerissen werden konnte.

Stadtteile und Vororte[Bearbeiten]

Beirut 2002

Ostteil und Nordteil[Bearbeiten]

Westteil und Südteil[Bearbeiten]

Vororte[Bearbeiten]

Universitäten, Institute und kulturelle Einrichtungen[Bearbeiten]

Universitäten[Bearbeiten]

Beirut ist Sitz mehrerer Universitäten, z. B.:

Kulturelle Einrichtungen[Bearbeiten]

Am al-Burdsch - Place des Martyrs (Märtyrerplatz; auch Kanonenplatz genannt) befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Rathaus das Opernhaus Beirut.

Kultur[Bearbeiten]

Der Kinofilm Caramel von Regisseurin und Hauptdarstellerin Nadine Labaki spielt in einem Beauty-Salon in Beirut und zeigt das Alltagsleben von fünf Frauen in Libanon. Caramel wurde bisher in 50 Länder verkauft. Caramel zeigt das Leben in Beirut zwischen der Orientierung an westlichen Idealen und Mode und den alten Familientraditionen und religiösen Werten.

Der Film Falafel ist Michel Kammouns erster Spielfilm, eine sozialpolitische Untersuchung über die Lebensweise im neuzeitlichen Libanon.

In den 1960er und 1970er Jahren wurden im Piccadilly-Theater im Stadtteil Hamra die Musicals der berühmten Brüder Mansour und Assi Rahbani[4] mit Fairuz in den Hauptrollen aufgeführt.

Im Stadtteil Aschrafija wurde 1961 das Nicolas Sursock Museum eröffnet.

Deutschsprachige Institutionen[Bearbeiten]

Daneben gibt es in der Stadt Niederlassungen der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung.

Verkehr[Bearbeiten]

Der Flughafen von Beirut befindet sich im Süden der Stadt. Für den öffentlichen Verkehr bestand von etwa 1905 bis etwa 1965 ein Straßenbahnnetz.

Bis zum Bürgerkrieg bestand in Libanon ein von Beirut ausgehendes Eisenbahnnetz mit Strecken u.a. nach Syrien und zeitweise bis nach Palästina (heutiges Israel). Als Folge des Bürgerkriegs verkehrt heute im gesamten Libanon kein Schienenverkehrsmittel mehr.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Berühmte Söhne Beiruts sind unter anderem der Schauspieler Keanu Reeves, der Sänger Mika, der Autor Elias Khoury, der Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah sowie der Fußballspieler Youssef Mohamad.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]

Klimatabelle[Bearbeiten]

Beirut
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
191
 
16
11
 
 
133
 
17
11
 
 
111
 
19
12
 
 
46
 
22
15
 
 
15
 
26
18
 
 
2
 
29
21
 
 
1
 
31
23
 
 
1
 
32
24
 
 
2
 
30
23
 
 
60
 
27
20
 
 
101
 
23
16
 
 
164
 
19
13
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: Hydrometeorological Centre, Russia; wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Beirut
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 16,4 17,2 19,3 22,4 25,8 29,0 31,3 31,8 30,2 27,2 22,6 18,5 Ø 24,3
Min. Temperatur (°C) 10,5 10,8 12,2 14,7 17,8 20,8 23,0 23,7 22,7 20,4 16,4 12,8 Ø 17,2
Temperatur (°C) 13,2 13,7 15,1 18,0 20,7 23,4 25,7 26,6 25,5 22,7 18,6 15,1 Ø 19,9
Niederschlag (mm) 191 133 111 46 15 2 1 1 2 60 101 164 Σ 827
Sonnenstunden (h/d) 4,8 5,6 6,3 7,5 9,9 12,1 11,9 11,3 9,2 8,2 6,6 4,8 Ø 8,2
Regentage (d) 15 12 9 5 2 0 0 0 1 4 8 12 Σ 68
Wassertemperatur (°C) 17 17 17 18 21 24 27 27 28 25 22 19 Ø 21,9
Luftfeuchtigkeit (%) 68 68 68 68 71 72 71 70 66 64 63 68 Ø 68,1
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
16,4
10,5
17,2
10,8
19,3
12,2
22,4
14,7
25,8
17,8
29,0
20,8
31,3
23,0
31,8
23,7
30,2
22,7
27,2
20,4
22,6
16,4
18,5
12,8
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
191
133
111
46
15
2
1
1
2
60
101
164
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Angus Gavin, Ramez Maluf: Beirut Reborn: The Restoration and Development of the Central District. Academy Editions, London 1996, ISBN 1-85490-481-7
  • Abe F. March: To Beirut and Back. An American in the Middle East. Publishamerica, Frederick MD 2006, ISBN 1-4241-3853-1
  • Joe Nasr, Eric Verdeil: The reconstructions of Beirut. In: Salma K. Jayyusi, Renata Holod, Attilio Petruccioli, André Raymond (Hrsg.): The City in the Islamic World. (Handbook of Oriental Studies) Band 2, Brill, Leiden 2008, S. 1116–1141
  • Robert Saliba: Beirut City Center Recovery: The Foch-Allenby and Etoile Conservation Area. Steidl, Göttingen 2004, ISBN 3-88243-978-5
  • Heiko Schmid: Der Wiederaufbau des Beiruter Stadtzentrums. Ein Beitrag zur handlungsorientierten politisch-geographischen Konfliktforschung. Universität Heidelberg, Geographisches Institut, 2002, ISBN 3-88570-114-6

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:@1 @2 Vorlage:Toter Link/bevoelkerungsstatistik.deBayrūt. World Gazetteer
  2. Auswärtiges Amt Deutschland - Libanon Website des Deutschen Auswärtigen Amtes, abgerufen am 12. Mai 2014
  3. Hans Gebhardt, Heiko Schmid (Geographisches Institut der Universität Heidelberg): Beirut – Zerstörung und Wiederaufbau nach dem Bürgerkrieg (1998). Der Wiederaufbau von Beirut/Libanon - Planungskonzepte, Akteure und Akzeptanz in der Bevölkerung (Zusammenfassung eines Forschungsprojekts)
  4. Life and Works of Assi and Mansour Rahbani (Rahbani Brothers). The Educational Magazine, März 2009 (PDF; 128 kB)
  5. www.beirut.diplo.de

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Beirut – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Beirut – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Beirut – Reiseführer