Assets under management

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Assets under management (englisch, kurz AUM; deutsch: „verwaltetes Vermögen“) ist eine finanzielle Kennziffer zur Bewertung von Investmentgesellschaften, Versicherungsunternehmen, Vermögensverwaltungsgesellschaften und Banken (insbesondere Private Banking) und beschreibt das Volumen an Kundengeldern, die das jeweilige Unternehmen verwaltet.

Ähnlich wie der Umsatz bei Handels- oder Produktionsunternehmen sind die assets under management ein viel beachteter Indikator für die Größe und Marktdurchdringung von Finanzunternehmen. Sie werden daher typischerweise für Ranglisten der größten Unternehmen der Branche verwendet.

Die assets under management spiegeln nicht den Vertriebserfolg eines Finanzdienstleisters wider. Bedingt durch Marktpreisschwankungen sinken die assets under management in der Baisse und steigen bei positiver Marktentwicklung, ohne dass dies ein Indikator für den Vertriebserfolg wäre. Um den Vertriebserfolg zu messen, ist der Nettozufluss an Kundeneinlagen der geeignete Maßstab.

Betreutes Vermögen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Banken wird i. d. R. bewusst vom betreuten Vermögen (englisch assets under management and administration, kurz AUMA) anstelle von verwaltetem Vermögen gesprochen, da es als unerheblich angesehen wird, ob die Kunden die Depotverwaltung selbst vornehmen oder durch unabhängige Vermögensverwalter durchführen lassen, oder ob die Bank im Rahmen des Vermögensverwaltungsgeschäfts neben Administrations- und Beratungsleistungen auch die Anlageentscheidungen für die Kundenportfolios trifft.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Henner Schierenbeck: Ertragsorientiertes Bankmanagement. Band 1: Messung von Rentabilität und Risiko im Bankgeschäft. 7., vollst. überarb. u. erw. Aufl. Springer, Wiesbaden 2001, ISBN 978-3-8349-0824-7, S. 424.