Augmentation (Medizin)

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Unter Augmentation versteht man in Sportmedizin, Unfallchirurgie und Orthopädie ein therapeutisches Verfahren. Dabei werden Fremdmaterialen verwendet, welche Bänder oder Sehnen in ihrer Funktion zu unterstützen, um so eine funktionelle Therapie zu ermöglichen. Die Augmentation kann dabei operativ, beispielsweise durch Kunststoff- oder Metall-Implantate[1][2] oder konservativ durch einen Tapeverband[3] erfolgen.

Unter Augmentation versteht man auch körperliche Vergrößerungen, wie beispielsweise Brustvergrößerungen oder

In der Zahnmedizin versteht man unter Augmentation den Wiederaufbau von abgebautem Kieferknochen durch Eigenknochen oder Fremdmaterial, insbesondere um ausreichend Knochenangebot zu schaffen, damit eine Zahnprothese auf dem Kieferkamm stabilisiert werden kann oder ein Zahnimplantat eingesetzt werden kann. Verfahren der Augmentation werden auch in der Parodontologie angewandt, um durch Parodontitis abgebauten Alveolar­knochen wieder aufzubauen.

Siehe auch: Kieferaufbau

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. H. H. Pässler: Neue Techniken - Kniechirurgie. Birkhäuser, 2002, ISBN 3-7985-1227-2, S. 73, (online)
  2. J. Durst: Traumatologische Praxis: in einem Band : Standards in Diagnostik und Therapie für alle Fachgebiete. Schattauer Verlag, 1997, ISBN 3-7945-1587-0, S. 537ff.
  3. J. Durst: Traumatologische Praxis: in einem Band : Standards in Diagnostik und Therapie für alle Fachgebiete. Schattauer Verlag, 1997, ISBN 3-7945-1587-0, S. 24–26. (online)
  4. DeGAG, Pulswellenreflexion (PDF; 193 kB)
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