Auguste-Viktoria-Klinikum Berlin

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Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum
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Trägerschaft Vivantes
Ort Berlin, Deutschland
Koordinaten 52° 27′ 45″ N, 13° 20′ 47″ OKoordinaten: 52° 27′ 45″ N, 13° 20′ 47″ O
Versorgungsstufe Notfallkrankenhaus[1]
Betten 562[1]
Gründung 1906
Website www.vivantes.de/avk/
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Das Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum befindet sich in der Rubensstraße (Berlin). Das Gelände in Berlin-Schöneberg umfasst den Bereich bis zur Ecke Grazer Damm/Thorwaldsenstraße.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wurde 1903–1906 als kommunales Krankenhaus der bis 1920 selbstständigen Stadt Schöneberg vom Architekten und Stadtbaurat Paul Egeling erbaut. Es erhielt den Namen Auguste-Viktoria-Krankenhaus nach Auguste Viktoria, der letzten deutschen Kaiserin und Königin von Preußen. Im Eingangsbereich des Haupthauses steht eine Marmorstatue der Namensgeberin von Karl Begas aus dem Jahr 1911. Betrieben wird das Krankenhaus heute vom städtischen Krankenhauskonzern Vivantes. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité.

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Hauptgebäude

Das Auguste-Viktoria-Krankenhaus umfasst rund 510[1] Betten für die vollstationäre Behandlung, die zu rund 90 Prozent belegt sind. Hinzu kommen etwa 35 Plätze in geriatrischen, psychiatrischen und immunologischen Tageskliniken. Im Durchschnitt werden jährlich über 19.000 Patienten akutmedizinisch behandelt. Die Kliniken für Chirurgie, für Urologie, für Orthopädie und für Gynäkologie und Geburtsmedizin führen zusammengenommen jährlich 9.000 bis 10.000 Operationen durch, hinzu kommen noch einmal über 200 ambulante Eingriffe.

In jedem Jahr suchen etwa 20.000 Patienten die Erste Hilfe auf. Außerdem werden jährlich über 1.200 Kinder in diesem Haus entbunden. Der Mitarbeiterstamm umfasst über 1.600 Beschäftigte. Die größte Gruppe bilden die rund 800 Krankenschwestern und Krankenpfleger. Im ärztlichen Dienst sind 195 Personen beschäftigt. Im Institut für Radiologie und weiteren medizinisch-technischen Diensten sind 190 Mitarbeiter tätig, weitere 157 in anderen Funktionsbereichen. Die übrigen Stellen verteilen sich auf Arbeitsbereiche wie die Verwaltung, Technik sowie Wirtschaft und Versorgung. Die Klinik ist Lehrkrankenhaus der Charité.

Erster Chefarzt der Chirurgischen Abteilung war Walther Kausch, der hier 1909 die weltweit erste Duodenopankreatektomie, auch Whipple-OP bzw. korrekterweise Kausch-Whipple-OP genannt, durchführte. Otto Nordmann war von 1909 bis 1933 am AVK. Richard Maatz und Gert Specht waren Chefs der Chirurgie, Specht von 1972 bis 1976 auch Ärztlicher Direktor.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Krankenhausplan 2010 des Landes Berlin (pdf; 4,1 MB)