Axel Dreyer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Axel Dreyer (* 29. September 1957 in Wolfenbüttel) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler. Er ist Professor für Tourismusmanagement an der Hochschule Harz und Honorarprofessor für Sportmanagement an der Georg-August-Universität Göttingen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur am Gymnasium am Fredenberg in Salzgitter studierte Dreyer Betriebswirtschaftslehre an der TU Braunschweig und an der Universität Göttingen. Dort schloss sein Studium mit den Schwerpunkten Marketing, Handelsbetriebslehre sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaften 1983 als Diplomkaufmann ab. 1986 promovierte mit einer Dissertation über Werbung im und mit Sport: kaufverhaltensrelevante Faktoren der Sportwerbung im Lichte der Freizeitentwicklung. Parallel zum Studium leitete er zusammen mit Kommilitonen das Studentenkino Memo-Film.

Im Jahr 1993 wurde er auf die Professur für Tourismusmanagement an der Hochschule Harz (Wernigerode) berufen.[1] Seit 1996 ist er zudem Honorarprofessor für Sportmanagement an der Universität Göttingen.[2] An der Hochschule Harz baute er die Tourismus-Studiengänge auf, dann war er von 2006 bis 2012 einer der Leiter des Arbeitsbereichs Tourismus des Kompetenzzentrums und von 2012 bis 2015 Gründungsdirektor des Instituts für Tourismusforschung.

1996 war er Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft e.V. DGT und bekleidete in zwei Wahlperioden Vorstandsämter. Heute ist er Sprecher der Kommission Weintourismus/ Kulinarik der DGT.[3] Dreyer war außerdem als Gutachter für den Wissenschaftsrat und die Akkreditierungsgesellschaft ACQUIN tätig und ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Privaten Hochschule Göttingen (PFH).

Gemeinsam mit anderen Autoren hat Dreyer eine Reihe von Studien zum Tourismus in Sachsen-Anhalt verfasst. Darüber hinaus hat Axel Dreyer zahlreiche Publikationen zu Marketingthemen im Tourismus vorgelegt, u. a. zur Servicequalität sowie zum Sport- und Kulturtourismus. 1995 hat er zusammen mit Arnd Krüger das erste umfassende Buch zum Sporttourismus herausgegeben. Weitere Forschungsschwerpunkte sind Wander- und Radtourismus sowie Kulinarischer Tourismus, insbesondere Weintourismus.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund seiner vielen deutschen und internationalen Meisterschaften im Bahnengolf zwischen 1977 und 1985 (u. a. Einzel- und Mannschaftseuropameister 1978) wurde er 1988 in die Ehrengalerie des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte aufgenommen. Er war der einzige deutsche Bahnengolfer, der von 1977 bis 1985 ununterbrochen im Team der deutschen Nationalmannschaft bei Europameisterschaften stand.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Axel Dreyer, Arnd Krüger (Hrsg.): Sporttourismus. Management- und Marketing-Handbuch. 2. Aufl. München: Oldenbourg, 2015. ISBN 978-3-486-57793-8
  2. Arnd Krüger, Axel Dreyer (Hrsg.): Sportmanagement: eine themenbezogene Einführung. München: Oldenbourg 2004. ISBN 3-486-20030-5
  3. Kommissionen der DGT. Abgerufen am 20. Januar 2016
  4. Eintrag zu Axel Dreyer in der Hall of Fame / Ehrenportal des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte, abgerufen am 4. Juni 2015