Bad Cop/Bad Cop

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Bad Cop/Bad Cop
Allgemeine Informationen
Herkunft Südkalifornien, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Genre(s) Punk
Gründung 2011
Website www.badcopbadcopband.com/
Aktuelle Besetzung
Stacey Dee
Gesang, Gitarre
Jennie Cotterill
Linh Lee (seit 2012)
Myra Gallarza
Ehemalige Mitglieder
E-Bass
Jen Carlsson (bis 2012)

Bad Cop/Bad Cop ist eine US-amerikanische Band aus Südkalifornien. Sie steht derzeit bei Fat Wreck Chords unter Vertrag.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bassistin Jen Carlsson gründete die Band im Januar 2011 zusammen mit ihrer langjährigen Bandkollegin Stacey Dee (Gesang/Gitarre) sowie Myra Gallerza (Schlagzeug) und Jennie Cotterill (Gesang/Gitarre). Der Bandname ist eine Anspielung auf das IdiomGood Cop, Bad Cop“. Die Band begann zunächst lokal zu touren und dehnte ihren Wirkungskreis auf die Westküste der Vereinigten Staaten aus. 2012 erschien das erste Demo Get Rad. Anschließend lernte die Band Produzent Davey Warsop kennen, der sich von da an um die Produktion ihrer Songs kümmerte. Es folgte eine selbstbetitelte 7’’. Carlsson verließ die Band jedoch kurz nach den Aufnahmen, stellte der Gruppe aber noch ihre Nachfolgerin Linh Lhe vor.[1]

Zu einem ihrer Gigs kam Fat Mike, der sich nach neuen Songs erkundigte. Er brachte anschließend die Single Boss Lady heraus und nahm die Gruppe auf seinem Label Fat Wreck Chords unter Vertrag. Am 16. Juni 2015 erschien ihr Debütalbum Not Sorry. Die Band durfte auf der anschließenden 25th Anniversary Tour von Fat Wreck spielen. Doch etwa zur Hälfte der Tour kam es zu Problemen mit Stacey Dee, deren Medikamentenabhängigkeit in Verbindung mit dem Partyleben auf Tour dazu führten, dass die Band die Tour abbrechen musste. Fat Mike unterstützte Stacey Dee bei ihrem Entzug und die Band wuchs eigenen Angaben zufolge fester zusammen.[1][2]

Anschließend begannen die Aufnahmen zum zweiten Album Warriors, bei dem Fat Mike sowohl als Produzent zusammen mit Warsop involviert war, als auch einige Texte beitrug. Das Album erschien schließlich am 16. Juni 2017 und damit genau zwei Jahre nach ihrem Debütalbum. Anschließend beteiligte sich die Band an der Vans Warped Tour.[2]

Neben der Musik betätigt sich Gitarristin Jennie Cotterill künstlerisch als Zeichnerin. Zum Beispiel fertigte Cotterill die farbintensive und Comic-hafte Cover-Illustration der offiziellen NOFX-Autobiographie Die Hepatitis-Badewanne und andere Storys an, die im Februar 2017 auf Deutsch erschien.[3]

Musikstil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Cop/Bad Cop spielen melodischen Punkrock mit zwei, seit Warriors, auf dem auch Bassistin Linh Le zwei Lieder singt, sogar drei Sängerinnen. Während das erste Album noch wesentlich softer war, was Musik und Texte anging, entstand das zweite Werk Warriors unter dem Eindruck von Stacey Dees Entzug und der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2016, bei der Donald Trump gewählt wurde. Die Texte wurden damit wesentlich politischer. Die Band vertritt einen starken Feminismus und eine antikapitalistische Grundeinstellung.[1][2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben
Singles und EPs
  • 2012: Get Rad (CD-R, Eigenproduktion)
  • 2013: Bad Cop/Bad Cop (7’’, Eigenproduktion)
  • 2014: Boss Lady (7’’, Fat Wreck Chords)
  • 2016: Don (Split-7’’ mit Barb Wire Dolls)
Samplerbeiträge
  • 2014: Old Dogs auf Fat Music for Fest People IV
  • 2015: Nightmare auf Fat Music Vol. 8: Going Nowhere Fat
  • 2015: Run for the Money auf Highway 39 Revisited: A Tribute to The Crowd
  • 2016: Yeah, Yeah, Yeah auf Dumptruck Comp Vol. 1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Interview mit Bad Cop/Bad Cop: „Ask questions, be patient with others, smash the patriarchy!“ Away from Life, 13. Juli 2017, abgerufen am 15. Juli 2017.
  2. a b c Bad Cop/Bad Cop. Fat Wreck Chords, abgerufen am 15. Juli 2017.
  3. NOFX: Die Hepatitis-Badewanne und andere Storys. Autobiographie der Punk-Rock-Band NOFX verfasst mit Co-Autor Jeff Alulis, Verlag Edel (Optimal Media GmbH), Röbel/Müritz, 1. Auflage, Februar 2017. S. 366 (Danksagungen)