Antikapitalismus

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Antikapitalistische Parole auf einer Black-Lives-Matter-Demo im Rahmen der Proteste infolge des Todes von George Floyd in Minneapolis

Als Antikapitalismus bezeichnet man Grundhaltungen, die gegenüber kapitalistischen Ideen eine fundamental entgegengesetzte Position einnehmen. Antikapitalismus gibt es auf der linken und auf der rechten Seite des politischen Spektrums. Bisweilen geht er mit Antisemitismus einher.

Begriffsbestimmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang Hock bestimmte den Antikapitalismus als „die ökonomische Seite einer generell gegen den Liberalismus gerichteten, umfassend ausgebildeten Ideologie“,[1] wobei es auch kapitalismuskritische Organisationen gibt, die die liberale Freiheitliche demokratische Grundordnung nicht infrage stellen. Neben dem sozialistischen Antikapitalismus gibt es auch einen kulturkritischen Antikapitalismus, der die liberale Wirtschaftsordnung als kultur- und naturzerstörerisch begreift, respektive einen Antikapitalismus von rechts.

Hermann L. Gremliza resümiert: „Antikapitalismus pur kann zu den seltsamsten Ausformungen führen, auf der nationalen Seite zu völkischem Antikapitalismus, Nationalbolschewismus und ähnlichem, auf der Linken zu Proletkult.“[2]

Aus antiextremistischer Perspektive wird zwischen einem anthropomorphen, politischen, sozialen, kulturpessimistischen, zinsfeindlichem und antifaschistischen Antikapitalismus unterschieden.[3]

Antikapitalistische Strömungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Utopischer Sozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der frühsozialistische Antikapitalismus geht ursprünglich von einer Entfremdung durch die industrielle Revolution aus. Bereits die utopischen Sozialisten wie Charles Fourier kritisierten den Kapitalismus und entwarfen utopische Gegenmodelle.

Fouriers Gegenspieler Robert Owen hingegen gilt als Begründer des Genossenschaftswesen und bemühte sich um praktische Lösungen für menschenwürdigere Arbeitsbedingungen und Formen des Zusammenlebens etwa in der von dem württembergischen Pietisten Johann Georg Rapp gegründeten Kommune (New) Harmony.

Marxismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marxismus sieht sich als Kritik an der Arbeiterbewegung. Er ist antikapitalistisch eingestellt und strebt den Sozialismus sowie als Endstadium den Kommunismus an. Dies soll (seit dem Verwürfnis des revolutionären mit dem reformistischen Lager in der Zweiten Internationale) durch einen radikalen Bruch mit der momentanen bürgerlichen Gesellschaft, in einer gesellschaftlichen Umstrukturierung und einer dadurch verbundenen Vergesellschaftung geschehen. Infolge des Historischen Materialismus sieht sie sowohl den Kapitalismus als auch seine in seiner Logik folgenden unaufhaltsamen Überwindung als historische Notwendigkeit an, worin sie die legitimation ihres Antikapitalismus begründen. Im 20. Jahrhundert und bedingt durch diverse Interpretationen des unvollendeten Werks von Karl Marx und Friedrich Engels entstanden diverse Strömungen, welche sich auf den Marxismus berufen und ihn weiterentwickelt haben, darunter auch der Dengismus und der Titoismus, welche sich von dem vollends antikapitalistischen orthodox marxistisch antikapitalistischem Ideal abwandten und sich einem Marktsozialismus, welcher sich kapitalistischen Logiken bedient, annäherten.

Marxismus-Leninismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marxismus-Leninismus lehnt den Kapitalismus entschieden ab, und propagiert die gewaltsame Revolution zum Sturz des Kapitalismus durch Enteignung der Kapitalisten und Aufhebung des Privateigentums an Produktionsmitteln. Er kritisiert am Kapitalismus die Ausbeutung der Arbeiter durch die Kapitalisten, die Entfremdung der Arbeit, die Anarchie der Produktion, die Verelendung der Arbeiterklasse in Folge der periodischen Wirtschaftskrisen die nach der Marxistische Krisentheorie aus der Grundlage des Kapitalismus dem Privateigentum an Produktionsmitteln entstehen, und die imperialistischen Kriege die gesetzmäßig aus dem Kapitalismus entstehen.

Syndikalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Syndikalismus als gewerkschaftlicher Sozialismus ist eine Theorie, die in ihrer Handlung für eine Aneignung der Produktionsmittel an die Gewerkschaften als Vertreterin der arbeitenden Klasse eintritt. Sie nehmen großen Einfluss vom Anarchisten Pierre-Joseph Proudhon, welcher als Gründer des Syndikalismus gesehen wird. Ihnen zufolge soll der Kapitalismus mit einem Generalstreik überwunden werden, in dessen Folge der Kapitalismus durch einen solidarischen Sozialismus ersetzt werden soll. Der Syndikalismus umfasst zudem den vor allem im im spanischen- (Durch die C.N.T. - F.A.I.) und mexikanischen Bürgerkrieg (Durch die Zapatisten) einflussreichen Anarchosyndikalismus.

Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Antikapitalismus mit deutlich antisemitischer Ausprägung findet sich im zentralen 25-Punkte-Programm der NSDAP. so traten sie vor allem in ihren Gründungsjahren für die Realisierung eines „nationalen Sozialismus“ ein, welcher jedoch strikt antimarxistisch gestaltet war. Auch Joseph Goebbels sah sich anfangs als überzeugter Sozialist und trat unter anderem gemeinsam mit den Brüdern Otto und Gregor Strasser in den Gründungsjahren der NSDAP für die Realisierung eines „völkisch-nationalen Sozialismus“ ein, wandte sich später jedoch von diesen Vorstellungen ab.[4] In einem Zeitungsartikel „Unser Sozialismus“ vom April 1931 definierte Goebbels als Kapitalismus „das Kapital, zum Schaden und Verhängnis des Volkes zu mißbrauchen“, ohne dass der Staat und die verantwortlichen Parteien dagegen einschreiten. Er schrieb: „Diesen Mißbrauch nennen wir Kapitalismus, und ihn wollen wir als Idee mit all ihren macht- und wirtschaftspolitischen Folgerungen beseitigen.“[5] Joachim Petzold sieht darin „ideologische Verrenkungen“, um sich „antikapitalistisch zu drapieren und doch die Interessen des Kapitals zu vertreten“.[6] Für Adolf Hitler hingegen spielten antikapitalistische Ideen keine Rolle. Vielmehr suchte er nach einem Ausgleich mit bürgerlichen und konservativen Kräften und trat in entschiedene Opposition zum antikapitalistischen Lager.[7] Er propagierte eine Ideologie, gemäß der die sozioökonomischen Probleme seiner Zeit vorwiegend durch Gewinnung von Lebensraum (im Osten) und die Auslöschung der Juden gelöst werden könnten. Schon bald im Laufe der 1920er-Jahre setzte sich Hitler in den parteiinternen Richtungsstreitigkeiten durch.[8] Der antikapitalistisch gesinnte Flügel der NSDAP spielte allmählich keine größere Rolle mehr. Er wurde schließlich nach der von der NS-Führung initiierten Säuberungswelle 1934 endgültig bedeutungslos. Auch im NS-Staat spielten antikapitalistische Überlegungen keine besondere Rolle mehr.

Sonstige antikapitalistische Strömungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein religiöser, christlich motivierter Antikapitalismus findet sich im römisch-katholischen Bereich in der lateinamerikanischen Befreiungstheologie,[9] aber auch in kirchlichen Dokumenten zur katholischen Soziallehre.[10]

In der Völkischen Bewegung des Deutschen Kaiserreichs wurde die Kulturkritik an den Phänomenen der modernen Massengesellschaft regelmäßig in antisemitischer Gestalt formuliert. Der Kapitalismus wurde mit einer angeblichen Weltverschwörung des „Finanzjudentums“ und mit dem antisemitischen Stereotyp des „Wucherers“ assoziiert, der „nordisch-germanischen Menschen“ wesensfremd sei.[11]

Auch rechtsextreme Parteien in der Bundesrepublik Deutschland wie die SRP oder die NPD nehmen oder nahmen antikapitalistische Positionen ein. Udo Voigt etwa stellte dem „menschenverachtenden, ungebändigten Kapitalismus nach US-amerikanischer Art“ einen „deutschen Sozialismus zum Wohle des eigenen Volkes“ gegenüber, der den Klassenkampf überwinden solle. Ähnliche Positionen werden gegenwärtig von den rechtsextremen Teilen der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland, etwa dem mittlerweile infolge der Überwachung durch den Verfassungsschutz formell aufgelösten Flügel,[12][13] vertreten. Jedoch hat die Partei auch einen neoliberalen Flügel. Die sozialpolitische Ausrichtung ist innerhalb der Partei umstritten.[14]

Verhältnis zum Antisemitismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antisemitische Elemente des Antikapitalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insbesondere der frühe Antikapitalismus ging häufig mit Antisemitismus einher, so etwa bei den Frühsozialisten Charles Fourier[15] und Pierre-Joseph Proudhon,[16] bei dem Anarchisten Michail Bakunin,[17] oder bei dem Marxisten Franz Mehring.[18][19] Auch bei anderen Marxisten mischten sich Aversionen in seine Äußerungen über Juden. Dies zeigte sich z. B. in einer Bemerkung über Ferdinand Lassalle in einem Brief an Engels von 1862, dass dieser „von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten angeschlossen hatten (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem nigger kreuzten)“.[20]

Friedrich Engels schrieb 1890 an Isidor Ehrenfreund:

„Der Antisemitismus ist also nichts anderes als eine Reaktion mittelalterlicher, untergehender Gesellschaftsschichten gegen die moderne Gesellschaft, die wesentlich aus Kapitalisten und Lohnarbeitern besteht, und dient daher nur reaktionären Zwecken unter scheinbar sozialistischem Deckmantel.“[21]

In der Propaganda der antikapitalistisch eingestellten Arbeiterbewegung vor 1933 finden sich antisemitische Versatzstücke, die bis auf Karl Marx zurückgehen, sich in seiner Schrift Zur Judenfrage finden und seitdem immer wieder erscheinen. Die KPD, die während der Novemberrevolution aus dem Spartakusbund und anderen Gruppen hervorgegangen war, nutzte während der Weimarer Republik ein Arsenal judenfeindlicher Parolen. Die taktischen, der Wahlpropaganda dienenden Entgleisungen der Kommunisten drücken weniger ein geschlossenes antisemitisches Weltbild aus, zeigen aber, dass in der Arbeiterschaft mit derlei Agitation Stimmen geholt werden konnten. Paul Wilhelm Massing, Arno Herzig und Shulamit Volkov konstatieren zunächst, die Sozialdemokraten seien von antisemitischen Ressentiments überwiegend frei gewesen und hätten eher eine „anti-antisemitische Haltung“ eingenommen.[22] Dieses Bild wurde 1978 durch Rosemarie Leuschen-Seppels Buch Sozialdemokratie und Antisemitismus im Kaiserreich revidiert. Sie betonte die Fehleinschätzung der Sozialdemokraten, im Antisemitismus ein überholtes Auslaufmodell und Relikt zu sehen. Zudem analysierte sie den soziokulturell verwurzelten Antisemitismus der Arbeiterbewegung und wies nach, dass die sozialdemokratische Unterhaltungsliteratur des späten Kaiserreichs und Karikaturen der SPD-Satirezeitschrift Der wahre Jacob mit judenfeindlichen Klischees arbeiteten.[23] Erschien der Antisemitismus auf diese Weise nicht nur als Jugendsünde, sondern als kontinuierliches Element des sozialistischen Milieus, kam eine neuere Untersuchung von Julia Schäfer zu dem Ergebnis, dass abwertende Darstellungen von Juden in der sozialdemokratischen Satirezeitschrift auf die antikapitalistische Propaganda begrenzt geblieben seien. Schäfer verglich die Judenbilder mit denen der antisemitischen Zeitschrift Kikeriki, in denen die negativen Zuschreibungen auch in anderen Zusammenhängen genutzt wurden. Sie verwies darauf, dass der wahre Jacob Rassentheorien ironisiert habe und die Macher im Verlauf der 1920er Jahre schrittweise auf judenfeindliche Darstellungen verzichtet hätten, vermutlich um sich von der massiven antisemitischen Propaganda der Nationalsozialisten abzugrenzen.[24]

Iring Fetscher ist der Ansicht, dass Engels die sozialen Wurzeln der antisemitischen Bewegung damit richtig erfasst hat. Ruinierte Kleinbürger suchten die Schuld an ihrem Schicksal nicht im Privateigentum an Produktionsmitteln, also der kapitalistischen Wirtschaft als solcher, sondern bei einzelnen Institutionen, bei Börsen und Banken, welche mit den Juden identifiziert würden. Diese „pseudokonkrete Verschwörungstheorie“ erfordert nach Fetscher erheblich weniger Intelligenz als die Einsicht in einen komplizierten ökonomisch-technischen Prozess.[25]

Typisch für einen antisemitischen Antikapitalismus ist die Unterscheidung zwischen „schaffendem“ und „raffendem Kapital“. Ersteres wird positiv mit Deutschtum und Handarbeit konnotiert und als echte Wertschöpfung verstanden, letzteres dagegen pejorativ mit dem angeblich parasitären Zinsmechanismus, mit Börsenkapital und dem Judentum assoziiert.[26] In diesem Denken werden abstrakte Wirtschaftszusammenhänge personifiziert bzw. personalisiert: Der Kampf richtet sich dann nicht gegen ein Wirtschaftssystem, sondern gegen Menschen, die davon vermeintlich oder real profitieren, weswegen der Politikwissenschaftler Fabian Fischer hier von einem „anthropomorphen Antikapitalismus“ spricht.[27]

Der Marxismus-Leninismus sah Antisemitismus als Waffe der herrschenden Klasse, um vom Klassenkampf abzulenken und Raubkriege zu legitimieren.[28] Unter Josef Stalin fanden jedoch diverse antisemitische Kampagnen, unter anderem gegen das Schlagwort des wurzellosen Kosmopolits, statt.[29] Eine der bekanntesten Kampagnen war dabei die der Ärzteverschwörung, ein erfundenes Komplott, bei der Ärzte, vorzugsweise mit jüdischen Namen, beschuldigt wurden, die Sowjetunion entmachten zu wollen und den „Zionismus“ anzustreben.[30]

Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus innerhalb antikapitalistischer Theorien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Neue Linke sowie die Frankfurter Schule kritisierten schon in den 1920er Jahren beziehungsweise nach dem Zweiten Weltkrieg eine Verbindung von Antisemitismus und Antikapitalismus.[31] In ihrer Dialektik der Aufklärung analysierten Max Horkheimer und Theodor W. Adorno den Antisemitismus als Form des Irrationalismus. Er sei das bestimmende Merkmal des Faschismus, der wiederum die Apotheose des Kapitalismus bilde.[32] Juden würden „vom absolut Bösen als das absolut Böse gebrandmarkt“.

Die Verbindung von Antisemitismus und Antikapitalismus entstehe durch verkürzte Kapitalismusauffassungen, nach dem der Kapitalismus ein von den herrschenden Eliten aufgezwungener Status sei, der durch eine Befreiung jener beseitigt werden könne - Ähnlich wie das Bild des Faschismus, welches die DDR vertrat, vergleiche den Faschismusbegriff des „Antifaschistischern Schutzwalls“.[33] Durch diese Denkweise werde verkannt, dass der Kapitalismus ein System sei, welches sowohl die Proletarier als auch die Bourgeoisie beinhaltet, wobei beide Klassen den Zwang haben, sich zu erhalten, und nicht die Chance haben, das System zu überwinden.[31]

Der marxistische Philosoph Slavoj Žižek warnte im Januar 2020 davor, den aktuellen Antikapitalismus in allen Fällen für nichts anderes als eine versteckte Form des Antisemitismus zu halten.[34]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Hock: Deutscher Antikapitalismus. Der ideologische Kampf gegen die freie Wirtschaft im Zeichen der großen Krise, Knapp, Frankfurt am Main 1960.
  • Michael Barthel und Benjamin Jung: Völkischer Antikapitalismus? Eine Einführung in die Kapitalismuskritik von rechts, Reihe: Unrast transparent. Rechter Rand, Bd. 9, Unrast Verlag, Münster 2013, ISBN 978-3-89771-114-3.
  • Georg Fülberth: Marxismus, Reihe: PappyRossa Basiswissen, Papyrossa Verlag, Köln 2020, ISBN 978-3-89438-542-2
  • Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente (Gesammelte Schriften, Band 3. Hrsg. von Rolf Tiedemann). Suhrkamp, Frankfurt 1981, ISBN 978-3-518-07493-0
  • Ludwig von Mises: Die Wurzeln des Antikapitalismus, Fritz Knapp, Frankfurt am Main 1979 - Original: The Anti-Capitalistic Mentality, D. VAN NOSTRAND, Princeton 1958

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: Antikapitalismus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Hock: Hock, Wolfgang (1960): Deutscher Antikapitalismus. Der ideologische Kampf gegen die freie Wirtschaft im Zeichen der großen Krise. Frankfurt 1960, S. 12.
  2. Hermann L. Gremliza: Wildcat-Zirkular, Nr. 34/35, März 1997, S. 104–116
  3. Fabian Fischer: Die konstruierte Gefahr. Feindbilder im politischen Extremismus. Nomos, Baden-Baden, S. 174 ff.
  4. Ulrich Höver: Joseph Goebbels. Ein nationaler Sozialist. Bouvier, Bonn 1992, S. 67–81, 88 101.
  5. Zit. n. Joachim Petzold: Die Demagogie des Hitlerfaschismus. Akademie Verlag, Berlin Ost 1982, S. 316 f.
  6. Petzold: Demagogie. S. 317.
  7. Udo Kissenkoetter: Gregor Straßer und die NSDAP; Deutsche Verlags-Anstalt; Stuttgart 1978; ISBN 3421 01881 2
  8. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP), 1920-1923/1925-1945, Historisches Lexikon Bayerns; Zugriff am 22. Juli 2021
  9. Winfried Ziegler: Die Befreiungstheologie. Entwurf einer theologischen Ethik (PDF; 83,6 kB). Onlinematerial zum Ethikunterricht, Abruf im Januar 2019.
  10. Jorge Bergoglio: Zwischen Himmel und Erde. Jorge Bergoglio im Gespräch mit dem Rabbiner Abraham Skorka. Riemann, München 2013, ISBN 978-3-570-50161-0, S. 184.
  11. Heike Hoffmann: Völkische Kapitalismus-Kritik: Das Beispiel Warenhaus. In: Uwe Puschner, Walter Schmitz, Justus H. Ulbricht (Hrsg.): Handbuch zur „Völkischen Bewegung“ 1871–1918. Saur, München 1999, ISBN 3-598-11421-4, S. 558–571.
  12. Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat: Verfassungsschutzbericht 2020. Abgerufen am 28. Juli 2021.
  13. DER SPIEGEL: AfD: Björn Höcke löst „Flügel“ auf. Abgerufen am 28. Juli 2021.
  14. Stefan Dietl: Die AfD und die soziale Frage. Zwischen Marktradikalismus und „völkischem Antikapitalismus“. Unrast Verlag, Münster 2017, ISBN 978-3-89771-238-6, S. 55–64.
  15. Paul Morris: Judaism and Capitalism. In: Richard H. Roberts (Hrsg.): Religion and the Transformations of Capitalism. Comparative Approaches. Routledge, London/New York 1995, S. 90; Lisa Moses Leff: Fourier, Charles. In: Richard S. Levy (Hrsg.): Antisemitism. A Historical Encyclopedia of Prejudice and Persecution. ABC-Clio, Berkeley 2005, Bd. 1, S. 238; Annette Schaefgen: Fourier, Charles. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Bd. 2: Personen. De Gruyter, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 243.
  16. Dominique Trimbur: Proudhon, Pierre-Joseph. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Bd. 2: Personen. De Gruyter, Berlin 2009, S. 657 f.; Frédéric Krier: Sozialismus für Kleinbürger. Pierre Joseph Proudhon – Wegbereiter des Dritten Reiches. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2009, S. 389 f.
  17. Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2007, ISBN 978-3-11-092864-8, S. 461; Klaus von Beyme: Sozialismus. Theorien des Sozialismus, Anarchismus und Kommunismus im Zeitalter der Ideologien 1789–1945. Springer, Wiesbaden 2013, S. 121 f.
  18. Robert S. Wistrich: Anti-capitalism or antisemitism? The case of Franz Mehring. In: Leo Baeck Institute Year Book. 22, 1977, S. 35–51; Götz Aly: Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit, Neid und Rassenhass 1800–1933. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, S. 127 f
  19. Hannah Arendt: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. Piper, München 1986, S. 96; Edmund Silberner: Sozialisten zur Judenfrage. Ein Beitrag zur Geschichte des Sozialismus vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis 1914. Colloquium, Verlin 1962, S. 125 ff.; Matthias Vetter: Marx, Karl. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Bd. 2: Personen. De Gruyter, Berlin 2009, S. 526.
  20. Mario Keßler: Sozialismus In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Bd. 3: Begriffe, Ideologien, Theorien. De Gruyter, Berlin 2010, ISBN 978-3-598-24074-4, S. 306.
  21. Zit. n. Iring Fetscher: Zur Entstehung des politischen Antisemitismus in Deutschland. In: Hermann Huss, Andreas Schröder (Hrsg.): Antisemitismus. Zur Pathologie der bürgerlichen Gesellschaft. Frankfurt am Main 1965, S. 15.
  22. Christoph Nonn: Antisemitismus. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, S. 61–62.
  23. Christoph Nonn: Antisemitismus. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, S. 62.
  24. Christoph Nonn: Antisemitismus. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, S. 63.
  25. Fetscher: Zur Entstehung des politischen Antisemitismus. S. 15 ff.
  26. Matthew Lange: Bankjuden. In: In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Band 3: Begriffe, Ideologien, Theorien. De Gruyter Saur, Berlin 2008, ISBN 978-3-598-24074-4, S. 42.
  27. Fabian Fischer: Die konstruierte Gefahr. Feindbilder im politischen Extremismus. Nomos, Baden-Baden 2018, S. 181
  28. Walter Mohrmann: Antisemitismus. Ideologie und Geschichte im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin (Ost) 1972, S. 11.
  29. Antisemitismus in der UdSSR - Was plante Stalin mit den sowjetischen Juden? Abgerufen am 28. Juli 2021 (deutsch).
  30. „Stalins letzte Säuberungen“: ZDFinfo-Dokumentation über eine inszenierte „Ärzteverschwörung“ in der Sowjetunion: ZDF Presseportal. Abgerufen am 28. Juli 2021.
  31. a b Michael Schwandt: Kritische Theorie - Eine Einführung. In: theorie.org. 7. Auflage. Schmetterling Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 3-89657-664-X, S. 23–28 und 50–84.
  32. Martin Jay: Frankfurter Schule und Judentum: Die Antisemitismustheorie der Kritischen Theorie. In: Geschichte und Gesellschaft. 5. Jahrg., 1979, S. 449. JSTORE
  33. Thomas Haury: Antisemitismus in der DDR | bpb. Abgerufen am 28. Juli 2021.
  34. Gesellschaft - Falsche Freunde. Abgerufen am 28. Juli 2021.