Bahnstrecke Stargard–Godków

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Stargard–Godków
Stargard (Pommern)–Jädickendorf
Streckennummer:PKP 411
Kursbuchstrecke:DR 116a, 116e (1940)
Streckenlänge:92,340 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Höchstgeschwindigkeit:50 km/h
Strecke – geradeaus
von Szczecin
Bahnhof, Station
0,000 Stargard (Stargard [Pomm])
   
nach Gdańsk
   
nach Poznań
   
2,535 Stargard Szczeciński Osiedle
   
5,784 Stargard Szczeciński Kluczewo (Klützow)
   
10,250 Warnice Dębica (Warnitz-Damnitz)
   
14,596 Obryta (Groß Schönfeld)
   
15,800 Czernice (Sehmsdorf)
   
18,900 Okunica (Friedrichsthal [Pommern])
   
20,600 Ryszewo (Groß Rischow)
   
von Płońsko Pyrzyckie
   
24,992 Pyrzyce (Pyritz)
   
nach Chwarstnica-Gryfino
   
nach Głazów
   
31,338 Kozielice (Köselitz)
   
36,018 Trzebórz (Eichelshagen)
   
39,320 Tetyń (Beyersdorf [Pomm])
   
45,648 Kierzków (Kerkow)
   
48,879 Rów (Rufen)
   
52,385 Góralice (Görlsdorf)
   
56,332 Trzcińsko Zdrój (Bad Schönfließ [Neumark])
   
61,619 Rosnowo Chojenski (Rohrbeck (Neumark))
   
65,486 Brwice (Blankenfelde [Neumark])
   
68,911 Jelenin (Gellen)
   
von Szczecin
Bahnhof, Station
71,917 Godków (Jädickendorf)
   
nach Wrocław
   
nach Wriezen

Die Bahnstrecke Stargard–Godków (Stargard [Pommern]–Jädickendorf) ist eine Bahnlinie der Polnischen Staatsbahn (PKP) und verläuft in der westlichen Woiwodschaft Westpommern.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke verläuft von nordöstlicher in südwestliche Richtung und verbindet auf einer Strecke von 72 Kilometern die pommerschen Städte Stargard und Pyrzyce (Pyritz) mit Godków an der Bahnstrecke Wrocław–Szczecin.

Dabei durchzieht sie die heutigen Kreise Stargard (Stargard), Pyrzyce (Pyritz), Myślibórz (Soldin) und Gryfino (Greifenhagen). Diese entsprechen den ehemaligen deutschen Kreise Stargard, Pyritz, Soldin und Königsberg (Neumark).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1945 handelte es sich um Abschnitte zweier Bahnstrecken der Deutschen Reichsbahn (DR).

Am 30. April 1882 eröffnete die Stargard-Cüstriner Eisenbahn-Gesellschaft den Streckenabschnitt von Stargard nach Pyritz, später fortgeführt bis Küstrin (Kostrzyn nad Odrą). Er bildete den Anschluss an die beiden bereits vorhandenen Strecken der Berlin-Stettiner Eisenbahn-Gesellschaft (seit 1846 von Stettin) und der Stargard-Posener Eisenbahn, die sie nach Posen fortführte, sowie der Hinterpommerschen Eisenbahn – seit 1859 nach Köslin (Koszalin), später bis Danzig (Gdańsk) fortgeführt.

Der Abschnitt zwischen Pyritz und Jädickendorf wurde am 8. Januar 1899 eröffnet.

1945 kam das Gebiet zu Polen; die Strecke wurde fortan von der Polnischen Staatsbahn betrieben. Die Bahnstrecke von Stargard nach Godków ist von der (PKP) in ihrem Verlauf zusammengestellt worden.

Am 30. Mai 1992 wurde der Abschnitt Pyrzyce–Godków für den Gesamtverkehr außer Betrieb gestellt; zwischen Stargard Szczeciński und Pyrzyce kam der Personenverkehr am 1. April 2004 zum Stillstand. Der Güterverkehr auf dem Abschnitt zwischen Pyrzyce und Kozielice wurde am 22. Januar 2008 wieder aufgenommen, so dass die Strecke zwischen Kozielice und Stargard Szczeciński für den Güterverkehr wieder in Betrieb war. Er wurde spätestens 2014 wieder eingestellt, die Strecke ist unbefahrbar.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ryszard Stankiewicz und Marcin Stiasny: Atlas Linii Kolejowych Polski 2014. Eurosprinter, Rybnik 2014, ISBN 978-83-63652-12-8, S. C1–2
  • Wolfram Bäumer, Siegfried Bufe: Eisenbahnen in Pommern. Bufe-Fachbuch-Verlag, Egglham 1988, ISBN 3-922138-34-9 (Ostdeutsche Eisenbahngeschichte 3).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dokument der PKP