Baltische Informatik-Olympiade

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Die Baltische Informatik-Olympiade (englisch Baltic Olympiad in Informatics - BOI) ist ein jährlich ausgetragener Informatik-Wettbewerb für Schüler. Die erste BOI wurde 1995 von den Leitern der IOI-Mannschaften aus den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen gegründet. 2010 fand die 16. BOI in Tartu, Estland, statt, dem Austragungsort der ersten BOI. Deutschland nimmt seit 2001 teil.

Teilnehmer sind in erster Linie die Ostsee-Anrainerstaaten Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Litauen, Lettland, Polen und Schweden; jedoch nehmen immer wieder auch Gäste aus anderen Ländern teil, beispielsweise aus Norwegen, Ungarn und den USA. Außerdem dürfen – außer Konkurrenz – auch Teilnehmer aus allen Staaten online teilnehmen.

Jedes Land darf bis zu sechs Teilnehmer entsenden, das Gastgeberland darf eine zusätzliche Mannschaft ins Rennen schicken.

Ein wichtiges Ziel der BOI ist es, den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, Erfahrung für die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb zu gewinnen, bevor sie an der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) teilnehmen. Die BOI ist auch Teil der nationalen Auswahlverfahren für die IOI.

Ablauf des Wettbewerbes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Anreisetag werden die Teilnehmer mit den vorhandenen Geräten und den Wettbewerbsregeln vertraut gemacht und führen bereits zwei Probeaufgaben durch, die nicht gewertet werden. An den beiden Wettbewerbstagen müssen jeweils innerhalb von 5 Stunden drei Aufgaben gelöst werden. Die Art und Schwierigkeit der Wettbewerbsaufgaben und die Bedingungen für die Medaillenvergabe sind dieselben wie bei der IOI.

Liste der Austragungsorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden 22 BOIs haben bisher stattgefunden:

Teilnahme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland ist die BOI Teil des nationalen Auswahlverfahrens für die IOI. Die besten sechs aus den vorhergehenden Wettbewerbsrunden dieses Verfahrens dürfen an der BOI teilnehmen.

Goldmedaillen des deutschen Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Erik Panzer
  • 2007: Julian Fischer, Martin Maas
  • 2009: Fabian Gundlach
  • 2010: Fabian Gundlach
  • 2015: Felix Bauckholt

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]