Baltisches biografisches Lexikon digital

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Das Baltisches biografisches Lexikon digital (BBLD) ist ein kostenfreies deutschsprachiges biografisches Nachschlagewerk, das Biografien von Deutsch-Balten enthält.

Es handelt sich um eine Publikation der Baltischen Historischen Kommission[1] und beruht auf dem Standardwerk Deutschbaltisches Biographisches Lexikon 1710–1960. Nachdem alle Biografien mittels eines Texterkennungsprogramms digitalisiert und nachbearbeitet worden waren, ging die Webseite 2012 mit mehr als 3600 Kurzbiografien online, die im HTML- oder JPG-Format (Faksimile) angezeigt und durchsucht werden können.

Seit in der BHK eine Erweiterung des gedruckten DBBL erwogen wurde, entstanden Entwürfe zu Artikeln für Personen, die noch nicht erfasst worden waren. Diese neuen Artikel wurden nach der Digitalisierung ins neue BBLD eingeordnet. Es handelt sich vor allem um Personen, die vor 1710[2] und nach 1960[3] gelebt haben. So ist der erfasste Personenkreis inzwischen erheblich erweitert worden.

Es ist geplant, weiterhin die Biografien in der HTML-Version zu erweitern und zusätzlich Biografien von Esten, Letten und Litauern mitaufzunehmen, um statt eines deutsch-baltischen Lexikons ein baltisches Lexikon aufzubauen.[4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. https://www.balt-hiko.de/online-publikationen/baltisches-biografisches-lexikon-digital/
  2. z. B. Artikel 'Daniel Eberhard'. Systematisch wurden z.B. die Mitglieder des Schwertbrüderordens, die Professoren der schwedischen Universität Dorpat und Ärzte erfasst
  3. z. B. Artikel 'Hans Frh. v. Campenhausen'. Systematisch wurden Schriftsteller und Künstler erfasst, die im Lexikon deutschbaltischer Literatur von May Redlich oder im Lexikon deutschbaltischer Künstler im 20. Jahrhundert von Kuno Hagen verzeichnet waren
  4. Deutschbaltisches Biographisches Lexikon geht online, Bibliotheken der Freien Universität Berlin