Baltisches Biographisches Lexikon digital

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Das Baltische Biographische Lexikon digital (BBLd) ist ein deutschsprachiges Onlinelexikon, das Biografien von Deutsch-Balten enthält.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Webseite ermöglicht das Durchsuchen und Anzeigen von über 3600 Kurzbiografien. Die Anzeige ist im HTML- oder JPG-Format (Faksimile) möglich. Das Angebot ist kostenlos.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das BBLd beruht auf dem Standardwerk Deutschbaltisches Biographisches Lexikon 1710–1960, das im Auftrag der Baltischen Historischen Kommission (BHK) von dem deutschbaltischen Juristen Olaf Welding (1893–1960) begonnen wurde. 1970 gab es Wilhelm Lenz im Böhlau Verlag unter Mitarbeit der Historiker Erik Amburger und Georg von Krusenstjern heraus (ISBN 3 412 42670 9). 1998 erschien ein unveränderter Nachdruck im Verlag von Hirschheydt, Wedemark.

2012 stellte die BHK die Online-Version des Lexikons ins Internet, nachdem alle Biografien mittels OCR-Programm digitalisiert und nachbearbeitet worden waren. Es ist geplant, die Biografien in der HTML-Version zu erweitern und zusätzlich Biografien von Esten, Letten und Litauern mitaufzunehmen, um statt eines rein deutschbaltischen ein baltisches Lexikon aufzubauen.[1] Inzwischen enthält die Online-Fassung sehr viele Biographien von Personen, die in der Druckfassung aus verschiedenen Gründen (z.B. Zeitrahmen) fehlten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Marc Spieseke: Deutschbaltisches Biographisches Lexikon geht online. Bibliotheken der Freien Universität Berlin, 25. Juli 2012, abgerufen am 22. April 2018.