Bandfalldämpfer

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Als Bandfalldämpfer wird eine Vorrichtung bezeichnet, die die Bewegungsenergie fallender Körper dämpft. Sie sind meist Teil einer Absturzsicherung, die auch Teil einer persönlichen Schutzausrüstung sein kann, und dient dem Schutz von Menschen bei Tätigkeiten, bei denen eine Absturzgefahr gegeben ist. Am häufigsten findet sich derartige Ausrüstung bei Arbeiten wie Fassadenreinigung oder Arbeiten in Rohbauten.

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bandfalldämpfer ist ein hochfestes, breites Gewebeband, das in mehreren Schlaufen zusammengelegt ist. Diese Schlaufen sind miteinander vernäht. Die Schlaufenpackung wird in einen länglichen Textilbeutel verpackt und eingenäht. Die Enden des Bandes sind meist gespleißt und mit je einem Karabiner fest verbunden. Der Bandfalldämpfer verbindet den Personensicherungsgurt bzw. das -geschirr mit dem Fixpunkt, an dem gesichert wird.

Funktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Festigkeit des Nähgarns und die Nähtechnik sind so gewählt, dass ab einer gewissen Zugkraft die Vernähung kontinuierlich aufreißt. Bei einem Sturz der gesicherten Person wirkt nach einer kurzen Strecke freien Falles die kinetische Energie auf den Dämpfer, der diese durch das Aufreißen der Vernähung zum Teil verbraucht. Ist der Dämpfer voll entfaltet, wird die restliche Fallenergie durch das Band selbst und den Körper der gestürzten Person absorbiert. Der Dämpfer reduziert somit die Verletzungsgefahr, indem der Aufprall gedämpft wird. Ein einmal belasteter Bandfalldämpfer kann nicht wiederverwendet werden.

Wartung und Prüfung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bandfalldämpfer müssen, wie andere Teile von Schutzausrüstungen, regelmäßig von befähigten Personen (Sachkundige) auf Schäden und Abnutzung untersucht werden. Im gewerblichen Bereich geschieht dies mindestens alle zwölf Monate. Ist die maximal zulässige Nutzungsdauer (Herstellerangabe, meist 6 Jahre) erreicht, sind die Falldämpfer spätestens auszusondern.