Bandundu (Provinz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bandundu
Kasai-Occidental Kinshasa Bas-Congo Kasaï-Oriental Maniema Nord-Kivu Sud-Kivu Katanga Orientale Équateur Bandundu Kamerun Gabun Ruanda Burundi Tansania Uganda Südsudan Zentralafrikanische Republik Republik Kongo Angola (Cabinda) Angola Sambia ÄquatorialguineaKarte
Über dieses Bild
Land Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Demokratische Republik Kongo
Provinzhauptstadt Bandundu
Gouverneur Guy Kunza
Nationalsprache Kikongo, Lingala
Fläche 295.658 km²
Einwohnerzahl 5.201.000 (1998)
Bevölkerungsdichte 17,6
ISO 3166-2 CD-BN

Bandundu ist eine ehemalige Provinz der Demokratischen Republik Kongo mit der Hauptstadt Bandundu.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz lag im Westen des Landes und grenzte im Norden an die Provinz Équateur, im Osten an Kasai-Occidental, im Süden an Angola, im Westen an die Provinzen Bas-Congo und Kinshasa und im Nordwesten an die Republik Kongo.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz entstand 1966 durch die Zusammenlegung der Provinzen Kwango, Kwilu und Mai-Ndombe.

Neugliederung 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäß der im Mai 2005 verabschiedeten neuen Verfassung sollte der Kongo neugegliedert werden. Nachdem der Termin der Verwaltungsänderung zuvor mehrmals verschoben wurde, machte Präsident Joseph Kabila diese im Januar 2011 zunächst wieder rückgängig. Erst im Juli 2015 wurde die Neugliederung des Kongo schließlich doch umgesetzt. Bandundu wurde dabei in drei neue Provinzen aufgeteilt und Mitte 2015 schließlich umgesetzt.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Provinzen der Demokratischen Republik Kongo

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. radio okapi: démembrement effectif du Bandundu (französisch) aufgerufen am 28. Januar 2017