Baumarkt (Band)

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Baumarkt
Allgemeine Informationen
Herkunft Chemnitz, Deutschland
Genre(s) Techno-Punk
Gründung 2016
Aktuelle Besetzung
Jenny „Jens“ Kretzschmar
Keyboard, Schlagzeug, Gitarre, Gesang
Florian Illing
Ehemalige Mitglieder
Bass, Gesang
Brontë „Brontstanze“ Klippell (2019–2021)

Baumarkt ist eine deutsche Band aus Chemnitz, die ihren Musikstil selber als „Synthie-Punk“ bezeichnet. Die Zeitschrift Musikexpress bezeichnet die Musik der Band als „16-Bit-Core mit Punkattitüde und Wave-Verweisen“.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde die Band 2016 von Jenny Kretzschmar und Florian Illing, welche beide zuvor schon als Solo-Musiker tätig waren.[2] Nachdem die Band 2017 ihre erste Demo-EP veröffentlicht hatte, gelang ihnen mit ihrer Doppelsingle Friedhof / Chemnitz Stadt ein erster regionaler Erfolg. Der Titel Chemnitz Stadt wurde 2018 Teil des Samplers des Bandbüros Chemnitz e.V. 2018 folgte die Veröffentlichung der EP XXX, sowie ein Auftritt im Arte Journal.

Zwischen 2019 und 2020 wurden Baumarkt von der Musikerin Brontë „Brontstanze“ Klippell (Sängerin bei Baby of the Bunch) am Bass unterstützt. Kretzschmar und Illing hatten sie 2018 auf dem Band Clash Wettbewerb in Leipzig kennen gelernt, an welchem auch Baumarkt (damals noch als Duo) teilnahm.

Im April 2020 erschien die Single Hygiene, gefolgt von dem Improvisations-Album etnorbs versprwchen. Im August 2020 wurden sowohl der Film Baumarkt – Der Film und der zugehörige Soundtrack veröffentlicht, gefolgt vom Debüt-Album Baumarkt im November desselben Jahres.

Auf dem Sampler Röferenzen des Labels Rö13Records, der im Januar 2021 erschien, sind Baumarkt mit drei Titeln vertreten. Auch die Nebenprojekte vom Kretzschmar sind auf dem Sampler vertreten[3]. Es folgten im selben Jahr die Hans 11 Session und eine Split-EP mit Noah Vert.

Im März 2022 erschien die Single Lob und Tadel samt Musikvideo.

Weitere Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jenny Kretzschmar ist neben Baumarkt auch als Darstellerin im Stück „GRRRRL“ (Regie: Gabi Reinhardt) und als Musikerin in der Inszenierung des von Paula Irmschler geschriebenen und unter der Regie von Kathrin Brune aufgeführten Popdramas „Superbusen“ tätig.[4][5] Als Solo-Künstlerin tritt sie unter dem Pseudonym Jens Ausderwäsche auf, unter welchem sie bislang die Alben Barbaren (2018), DIR (2020) und MIR (2021) veröffentlichte.[6][7] Weiterhin ist sie Teil von Projekt Hässlich und war maßgeblich an der Gründung des Labels Rö13Records beteiligt.

Florian Illing veröffentlichte seit 2013 im Rahmen seines Musikprojekts Project Rainfall mehrfach Musik. Sein eigenproduziertes Debüt-Album Short Songs erschien 2018. Weiterhin produziert er auch unter dem Namen „Bert Bert“ Musik.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben

  • 2020: etnorbs versprwchen (Impro-Album)
  • 2020: Soundtrack zu „Baumarkt – Der Film“
  • 2020: Baumarkt

Singles und EPs

  • 2017: Demo-EP
  • 2017: Friedhof / Chemnitz Stadt
  • 2018: XXX
  • 2019: Live in Neue Sächsische Galerie Chemnitz
  • 2021: Hans 11 Session
  • 2021: Noah Vert // Baumarkt (Split-EP)
  • 2022: Lob und Tadel

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Newcomer*innen 2021: 17 neue deutschsprachige Acts, die Ihr kennen solltet. 26. August 2021, abgerufen am 3. September 2021 (deutsch).
  2. Band Clash. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  3. Rö13Records-Sampler auf Discogs. Abgerufen am 11. Mai 2021.
  4. Was Frausein bedeutet: Texte von Chemnitzerinnen auf der Bühne | Freie Presse - Chemnitz. Abgerufen am 8. Juni 2022.
  5. Städtische Theater Chemnitz gGmbH: Superbusen. Abgerufen am 8. Juni 2022 (deutsch).
  6. Interview mit Jenny Kretzschmar bei Zentralhaltestelle. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  7. Jens Ausderwäsche: "Schrecklich engagiert, furchtbar interdiszipliniert" | Freie Presse - Kultur. Abgerufen am 3. September 2021.