Bełżyce

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Bełżyce
Wappen von Bełżyce
Bełżyce (Polen)
Bełżyce
Bełżyce
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Lublin
Powiat: Lublin
Fläche: 23,46 km²
Geographische Lage: 51° 10′ N, 22° 17′ OKoordinaten: 51° 10′ 0″ N, 22° 17′ 0″ O
Einwohner: 6588
(31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 24-200
Telefonvorwahl: (+48) 81
Kfz-Kennzeichen: LUB
Wirtschaft und Verkehr
Straße: LublinPoniatowa
Nächster int. Flughafen: Warschau
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 23 Schulzenämter
Fläche: 133,85 km²
Einwohner: 13.322
(31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0609013
Verwaltung (Stand: 2008)
Bürgermeister: Ryszard Góra
Adresse: ul. Lubelska 3
24-200 Bełżyce
Webpräsenz: www.belzyce.pl



Bełżyce [bɛwˈʒɨtsɛ] Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i ist eine polnische Stadt in der Woiwodschaft Lublin südwestlich von Lublin.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1409. 1417 erhielt Bełżyce das Stadtrecht nach Magdeburger Recht. 1440 wurde das Schloss errichtet. 1795 kam der Ort in das Habsburger Reich. 1809 wurde die Stadt Teil des Großherzogtums Warschau und 1815 Teil von Kongresspolen. 1896 verlor die Stadt ihr Stadtrecht. Während des Zweiten Weltkrieges wurde ein Ghetto für Juden errichtet. Die Zahl der Juden im Ort hatte sich bis dahin etwa 2.000 belaufen, sie stieg nun durch die Ghettoisierung des Umlandes und durch Deportationen aus dem annektierten Westpolen, aus Krakau und Lublin auf ca. 4.000. Am 22. Mai 1942 wurde das Ghetto aufgelöst, die Insassen in andere Zwangsarbeitslager oder in Vernichtungslager deportiert.

Siehe auch: Neuer jüdischer Friedhof (Bełżyce)

1958 erhielt Bełżyce das Stadtrecht wieder und wurde gleichzeitig Sitz eines Powiats. Den Kreissitz musste die Stadt 1975 wieder abgeben.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt- und Landgemeinde gehören neben der Stadt Bełżyce folgende 23 Ortschaften mit einem Schulzenamt:

Babin
Chmielnik
Chmielnik Kolonia
Cuple
Jaroszewice
Kierz
Krężnica Okrągła
Malinowszczyzna
Matczyn
Płowizny
Podole
Skrzyniec
Skrzyniec-Kolonia
Wierzchowiska Dolne
Wierzchowiska Górne
Stare Wierzchowiska
Wojcieszyn
Wronów
Wymysłówka
Zagórze I
Zagórze II
Zalesie
Zosin

Weitere Orte der Gemeinde sind Dylążki und Krężlica Okrągła (kolonia).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Guy Miron (Hrsg.): The Yad Vashem encyclopedia of the ghettos during the Holocaust. Band 1., Jerusalem 2009, ISBN 978-965-308-345-5, S. 34f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bełżyce – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB), abgerufen am 29. September 2017.