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Franz Bolze (*1903 in Dortmund, †24. Mai 1976 in Bremen) war ein in Bremen tätiger Gold- und Silberschmied.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Dortmund geboren, absolvierte Bolze in seiner Vaterstadt eine Schlosserlehre und besuchte anschließend die dortige Werkkunstschule. Dem folgte die Fachschule für das Gold- und Silberschmiedehandwerk in Schwäbisch Gmünd. 1926 begann seine Zusammenarbeit mit Bernhard Hoetger in Worpswede, wo ausgehend von den Ideen Heinrich Vogelers die handwerkliche Gesinnung des Jugendstils mit den neuen Stilmitteln der 1920er Jahre verknüpft wurde. 1928 übernahm Bolze die Leitung der Edelmetallschmiedewerkstatt in der Bremer Böttcherstraße und blieb an der dortigen Werkschule bis 1939. Um dort Lehrlinge ausbilden zu können, legte er 1932 die Meisterprüfung ab. 1934 bezog er (zusammen mit Else Bolze-Reimers) eine eigene Werkstatt in der Katharinenstraße. Nach 1945 widtmete er sich, entsprechend einem gewachsenen Bedarf an liturgischem Gerät der neu errichteten Kirchen in den Wiederaufbaujahren überwiegend sakralen Arbeiten.
Die künstlerische Formensprache seiner frühen Zeit ist von Expressionismus und Bauhaus geprägt, besonderes Ansehen genoss seine meisterliche Beherrschung handwerklicher Techniken.
Exemplare aus seiner frühen Schaffenszeit bewahrt das Focke-Museum Bremen, spätere Arbeiten finden sich in zahlreichen Kirchen im weiten norddeutschen Umkreis seiner Heimattadt Bremen. wo er 1974 starb.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 12, München/Leipzig 1986, S. 430.
- H.-W. Haase: Franz Bolze, in: Arbeitsgemeinschaft Kunsthandwerk Bremen e.V. -Jahresausstellung Bremen, S. 4-5.
Einzelnachweise
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