Benutzer Diskussion:Glaubauf/Archiv/2010

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Letzter Kommentar: vor 13 Jahren von Glaubauf in Abschnitt Frohe Weinachten
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Bernardis

Warum die Frau Bailer-Galanda vom DÖW deine Arbeit über Robert Bernardis vernichtend kritisiert hat, kann ich nicht beurteilen, weil ich die Details nicht kenne. Dass dein Text in einem eher literarischen Ton als in einem formal wissenschaftlichen geschrieben ist, das ist mir aber schon auch aufgefallen. Vor allem merkt man, dass dir das religiöse Element in seiner Biographie am Herzen liegt. Dabei ist bei mir aber die Frage aufgetaucht, woher das lutheranische in seiner Familie kommt. Das waren doch Italiener aus dem dalmatinischen Küstenland, oder? Da würde man doch eher einen katholischen Background vermuten. Interessant finde ich auch, dass du seine Dialektaussprache erwähnt hast, die den Reichsdeutschen seltsam vorgekommen ist und so gar nicht dem Komtessen-Wienerisch der damaligen Schnulzenfilme entsprochen hat. Ich frag mich aber, ob das tirolerischer Dialekt war (Geburtsort) oder oberösterreichischer (Schulzeit). Dieser Themenbereich ist nämlich mein Steckenpferd. Insgesamt kann ich aber sagen, dass dein E-Book-Dossier für meinen Eindruck recht ausgewogen und sachlich geschrieben ist. Du stellst ihn auch nicht als Parade-Antifaschisten dar, sondern erwähnst sehr klar, dass er durchaus einen großen Teil der nationalsozialistischen Ideologie mitgetragen hat. Ähnlich wie Stauffenberg hat er aber die Kriegsverbrechen und auch die Art der militärischen Führung ab einem gewissen Punkt nicht mehr mit seiner soldatischen Ehre vereinbaren können und ist so, wenn schon nicht zum Antifaschisten, aber doch zum Hitler-Gegner geworden und hat auch den Mut gehabt, aktiv an der Verschwörung teilzunehmen, wohlwissentlich der möglichen Konsequenzen. Wie dieses Thema aber immer noch die Gemüter hochgehen lässt, hat man bei der neu aufgeflammten Diskussion in Deutschland gesehen, als der Herr Guttenberg Minister geworden ist und Hollywood diesen Tom-Cruise-Film gedreht hat. Leider hat so eine breite Diskussion in Österreich nicht statt gefunden, weshalb das Thema auch nicht abschließend erforscht und ausdiskutiert ist und auch Bernardis viel weniger bekannt ist, als etwa Stauffenberg. Dazu hätte aber die Frau Bailer-Galanda durchaus was beitragen können. Sie ist ja schon 6 Jahre Leiter des DÖW. --El bes 19:36, 21. Apr. 2010 (CEST)

Danke für die Stellungnahme. Auf Deine Fragen gibt das Buch des ev. Theologen Trauner : Robert Bernardis. Mit Stauffenberg gegen Hitler, 2008,Szentendre, Tillinger-Verlag, genau Auskunft. Sind auch meine Bilder drin.Im Gegensatz dazu glaube ich aber schon, dass sich Bernardis einen Kasernen Namen verdient hat. Deine verständnisvolle Kritik nehme ich gerne an. Umso lieber, als mein Buch von 1994 : Bernardis-Österreichs Stauffenberg, durch das Heer in 600 Stück aufgekauft wurde und dadurch schon auch die disku um Bernardis- Denkmal in Enns, Strasse in Linz etwas grundgelegt hat. Natürlich völlig kontrovers,aber immerhin.
Auf dieser Grundlage hat auch die ev. Kirche 2008 nach dem Trauner-Buch mit meinem Text und meinen Bildern ein weiteres Buch,allerdings ohne Einleitung und mit Erg. von DDr.Trauner gemacht, was wiederum völlig überraschend zu einem E-Book durch den mir damals nur dem Namen nach bek. Prof. Hermann Maurerführte. Es existieren zur Zeit mindestens drei Varianten,wobei beim E-Book und schon in der vorherigen Fassung die ev. Kirche mit Dr.Trauner gut mitgespielt hat, der das theologische betreute.Schon deshalb sind Deine Fragen voll berechtigt, denn in der Ur-Fassung war das nicht drin, sondern ein kritischer Forschungsbericht.
Alles fast wie bei den Fassungen des Nibelungenliedes, mit dem ich mich natürlich nicht vergleiche, es geht lediglich um die Überlieferung des Bernardis-Textes. Frau Gailanda wollte mit ihrer Kritik eine zweite Auflage verhindern. Gott sei Dank ist ihr das gelungen, denn jetzt gibt es gleich drei Bücher mehr(Trauner;ev.Kirche,E-Book, siehst Du alles bei Wikipedia-Artikel) , was sie sicher sehr freuen wird. Schon Berufs wegen. E-Book ist bei dem echten Polyhistor Maurer viel besser aufgehoben als im DÖW. Könnte ja leicht gelöscht werden.

Sagen wir einmal in aller Bescheidenheit wie die alten Chinesen: Ente gut alles gut. Das neue Jahrbuch des DÖW zu Militär und Widerstand bleibt konventionell weitgehend im Bereich des heutigen Österreichischen Gebietes und verliert sich teilweise in kleinere Dinge. Ist mir auch recht, zumal Prof. Maurer auch Lahousen und Kodré, den schon Otto Molden 1958 erwähntund würdigt, im Austria-Forum gemacht hat. Mit bestem Dank für Alles !

-- Glaubauf 21:47, 21. Apr. 2010 (CEST)

PS.: Das mit dem evangelischem hängt mit Scheidung und Wiederverheiratung der Eltern auch etwas zusammen. 1932 rekonvertierten sie dann wieder zur katholischen Kirche, Bernardis selbst blieb aber seiner evangelischen Kirche -er war damals schon Leutnant- treu. Irgendwie seltsam. Beziehe meine Weisheiten aus dem Trauner Buch. Obwohl ich selbst Alt-Germanist bin, kann ich Dir beim Dialekt leider nicht helfen. B. war allerdings nur sehr kurze Zeit in Tirol, Eckehart von Naso,damals Direktor der staatlichen Schaubühnen Berlin mit hübscher Tochter Gisela, die B. ihrem Vater vorstellte, erwähnt bei Jedlicka,a.a.O. nur, dass B. breiten Dialekt sprach, aber nicht den der Komtesserln. Bernardis Freundschaft mit Gisela von Naso ließ ich mit Rücksicht auf Frau Bernardis weg, die erst am 9. November des Vorjahres zwei Tage vor ihrem hundertsten Geburtstag gestorben ist. Und das bei diesem schweren Schicksal !!!!!

Langsam aber sicher wär es Zeit, dass auch das DÖW was macht.Die Damen tun sich aber mit dem Militär nicht leicht; verständlich. Das E-Book wurde allerdings von Frau DI Fressel, Graz gemacht, die das souverän in nur zwei Wochen geschafft hat. Eine echte Spitzentelematikerin, sonst würde sie auch nicht bei Prof Maurer am Grazer Informatik-Department arbeiten können.Solche Könner wie Fressel und ihre Kollegin Schinnerl sind unheimlich selten.

Bitte beachte: Aus obigen Ausführungen soll auch hervorgehen, dass nicht alle Formulierungen mein geistiges Eigentum sind.

Vollständig inklusive eingehendem Forschungsbericht(Stand 1994, deswegen weg, weil überholt) und Lay-Out ist nur die Fassung von 1994 total und völlig mein geistiges Eigentum. Gibt es nur mehr in Bibliotheken. Vielleicht hast Du jetzt einen Eindruck von der Odyssee der Urfassung, die ich damals privat (die Druckkosten waren da schon nicht ganz ohne) und mangels Verständnis meiner Vorgesetzten in der Freizeit gemacht habe. Völlig richtig siehst Du auch, dass noch viel geforscht werden muss, aber das sollen jetzt DÖW, BMLV und vor allem auch das HGM oder wer auch immer machen. Von mir kann kein vernünftiger Mensch noch mehr Privatinitiative verlangen.

-- Glaubauf 22:30, 21. Apr. 2010 (CEST)

Frage an Heiko

Geht es mit Canaris weiter ?

--Glaubauf 19:38, 28. Mai 2010 (CEST)

Könntest Du bei den Fragen auf meiner Benutzerseite ein bisschen helfen. Ich glaube, dass Abshagen mehr bringt als Höhne, weil Lahousen da mitgearbeitet hat. Bist du da anderer Meinung ?

D a n k e !

glaubauf --Glaubauf 05:13, 29. Mai 2010 (CEST)

kann man Deine Diss. schon kaufen? Wenn ja unter welchem Titel ? LG --Glaubauf 05:21, 29. Mai 2010 (CEST)

Wolfgang Abshagen

Moin Karl, mal wieder ein interessanter Artikel für dich. Der hat den QS-Baustein, weil Einzelbelge fehlen. Schau doch bitte nochmal drüber, damit dieser QS-Baustein weg kann. VG Schreiben Seltsam? Aber so steht es geschrieben ... 22:25, 30. Mai 2010 (CEST)

Lieber Schreiben, freut mich wahnsinnig, wieder einmal von dir zu hören, verfolge Deine Tätigkeit laufend.Habe im Austria-Forum ein E-Book über Bernardis gemacht, bin gerade bei einem Artikel über Maximilian Ronge, Geheimdienstchef der Habsburger-Monarchie und Massenmörder, der sich von dem Artikel in WP stark unterscheidet. Wennst was mit Österreich-Bezug hast, bist Du uns als lieber Kollege im Austria-forum herzlich willkommen. Schreibs einfach in die community, ich mach das schon, dass Du gleich im definitiven, unveränderlichen Teil bist. Wir sind keine Konkurrenz zu WP.
Der Abshagen Artikel ist schon sehr gut, müsste nur noch durch den Historiker Maier, der ja angeführt wird, referenziert werden.Die Zeitungsartikel sagen ja auch alles. Waswill der Bausteinsetzer mehr? Die verlangte wikifizierung sehe ich nicht so als Desiderat, wozu noch kommt, dass Du das viel besser kannst als ich. Werde meine Quellen für Dich anzapfen. Aber die Sache mit dem Entnahmeschein sagt doch alles, Lahousen konnte das nicht machen, weil er an der Ostfront war. Abshagen redete sich mit dem Befehlsnotstand heraus. Natürlich wusste er alles. Die Hauptautoren sollen die Sache mit dem Historiker Maier belegen und schon ist der Baustein weg.Das Buch des Bruders habe ich nicht mehr (Canaris, Patriot und Weltbürger), müsste aber beim Artikel unbedingt ausgewertet werden. Ist sicher in jeder guten Bibliothek. Ein sehr guter und notweniger Artikel!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ohne das Buch des Bruders, von mir in Lit. eingefügt, kannste sicher kein Buch über den anderen Abshagen schreiben.

Bitte tippos zu entschuldigen, sind vor allem bei Stress meine größte Stärke. Liebe Grüße nach Hamburg

Karl --Glaubauf 06:51, 31. Mai 2010 (CEST)

Hallo Karl, hatte schon einige Sachen mit Österreichbezug, insbesondere Opfer- und Täterbiografien zur Zeit des Nationalsozialismus. Mit Leo Gotzmann und Heinrich Dürmayer u.a. auch zwei Polizisten in gehobener Position. Wäre natürlich eine große Ehre für das Austria-Forum zu schreiben, aber das würde denn wohl doch meine zeitlichen Kapazitäten sprengen. Den Rongeartikel habe ich gelesen ... spannend...
Danke, dass Du anführst, der Abshagenartikel sei schon gut, das finde ich nämlich auch. Der Autor hat das m.E. schon ziemlich gut gemacht und ich verstehe den Quellen- und QS-Baustein dort auch nicht. Werde das dem Autoren mal auf die Disk schreiben, das er mit Maier referenzieren sollte. LG nach Österreich von Hamburg Schreiben Seltsam? Aber so steht es geschrieben ... 09:06, 31. Mai 2010 (CEST)


sehr gute idee, lieber freund, vielleicht hat er mit maier aber schwierigkeiten, weil det janze erst erscheinen soll, in seinem buch nämlich.(siehe artikel disku). wenn er es riskiert, ein buch ohne den alten abshagen von 1955 zu schreiben, werden die rezensionen entsprechend sein. naja, wie der historiker maier, der da mitschreibt halt will, nur von der methode her ein letaler fehler.ist aber keine kritik,sondern nur eine meinung, jetzt noch wat anderes:
der deutsche geheimdienst unter major nicolai deckte 1913 den Fall des öst. spions Alfred Redl auf und gab das an ronge, der ein massenmörder und nie bestrafter verbrecher war, weiter. es waren also nicht die österreicher!!!!!!! weisst du was über major nicolai oder so ähnlich, oder wie heisst der mit vornamen.
bin zum forum gekommen, weil mir der Hauptherausgeber Univ.Prof. DDr. mult. Hermann Maurer (Informatiker) ,schau dir den link bitte unbedingt an, ein E-Book über Bernardis angeboten hat, bleibe aber auch im Bereich von WP, natürlich nur dort, wo ich selbst geforscht habe, daher geht das. ronge ist noch lange nicht fertig. infolge seiner verflechtungen mit dem deutschen geheimdienst (nicolai oder so, canaris, lahousen, die ihn aus dem kz holen)und seiner vielen mordaktionen ein ganz dicker fisch.du siehst, ich bleibe meinen themen treu, da gibts keine verherrlichung. der wp-artikel sieht das anders, ich folge aber dem buch von jagschitz, der ein enkel ronges und selbst ordinarius für neuere geschichte ist.
beste grüße an den nordseestrand bin vielleicht im september in helgoland.

HG Karl--Glaubauf 09:43, 31. Mai 2010 (CEST)

ich möchte in den Ronge-artikel in wp nicht mehr als ich schon gemacht habe, eingreifen -du hast super verlinkt- weil ich sicher keinen edit-war provozieren will. ich sehe nämlich vieles so wie jagschitz, also anders als die hauptautoren, weil ich über lahousen vielgeforscht habe und dieser schüler von ronge war. im zweiten weltkrieg hat ronge schon einiges gemacht, aber das werde ich noch darlegen. wie du als einer der besten kenner weisst, sind geheimdienstgeschichten spannend, aber nicht leicht darzustellen, weil sie eben geheim waren und daher nicht immer gut referenzierbar.ich sehe das aber als challenge. bin anhänger des synergismus und gegener des antagonismus, wenn wp das so haben will,ist es mir mehr als recht.suum cuique, also jedem autor seine meinung.

nochmals LG Karl--Glaubauf 10:02, 31. Mai 2010 (CEST)

Ich liebe helgoland, wünsche dir eine steife Brise... bleib bitte auch der WP treu... In den genannten atikeln kannst du ja belegt immer auch eine Gegenmeinung einbringen. Ich halte sowas für die Ausgewogenheit der Artikel für wichtig... Gruß Schreiben Seltsam? Aber so steht es geschrieben ... 13:48, 31. Mai 2010 (CEST)


Hallo, Herr Glaubauf,

ich wollte sie fragen, ob sie mir vielleicht ein paar Hinweise zu Wolfgang Abshagen geben könnten. Immerhin haben er und Lahousen ja über drei Jahre eng zusammen gearbeitet. Haben sie in von Lahousens Nachlass evtl. Material gefunden, dass auf ihr persönliches Verhältnis oder den Grad ihrer Zusammenarbeit schließen lässt?

Vielen Dank Max Trecker --Trecker Max 15:19, 31. Mai 2010 (CEST)

soweit ich mich erinnere , wird das alles in dem buch des anderen abshagen :canaris. patriot und weltbürger, münchen-berlin 1955 behandelt. ich weise in meiner lahousen-studie -im handel um 9,9 Euro erhöltlich, dass das abshagen-buch quellencharakter hat.nur mehr in bibliotheken, aber dort sicher, ich kann mit nicht vorstellen, dass ihr buch bei der fachwelt anklang findet, wenn sie diese lit. nicht auswerten. ist viel besser als höhne. sonst habe ich nichts gesehen, da die beiden ja im widerstand arbeiteten und da wenig geschrieben wurde, denn das kostet den kopf. deshalb war ja der autor abshagen bemüht, so rasch wie möglich nach dem krieg zu publizieren, früher als 1955 ging das kaum.wenn sie zu referenzierten erkenntnissen kommen wollen, ist das abshagen-buch die einzige möglichkeit, da es sehr grundlegend mit der struktur der abwehr beginnt und dann die widerstandsaktivitäten darstellt. ich selbst beziehe einen guten teil meiner angeblichen weisheiten daraus, habe es aber schon lange wieder zurückgegeben. Very sorry, aber mehr gibts dazu leider nicht.

Until the next time, viel Erfolg, würde mich freuen,wenn sie mich auf dem laufenden halten.

LG Karl --Glaubauf 17:51, 31. Mai 2010 (CEST)


Hallo, Herr Glaubauf,

das Buch von Karl Heinz Abshagen werde ich auf jeden Fall zu rate ziehen. Ich habe aber noch eine Frage zu ihrem Buch über Erwin von Lahousen. Auf S. 30 schreiben sie: "Die Eintragungen bei Canaris pflegte dessen Adjutant Hauptmann Wolfgang Abshagen oder die langjährig bewährte Sekretärin Vera Schwarte zu machen." Verstehe ich sie somit richtig, dass W.A. in der Regel die Eintragungen in Canaris Diensttagebuch vornahm, das als verschollen gilt, und im Diensttagebuch der Abteilung Abwehr II wie Erwin von Lahousen in einem Brief selbst an das Institut für Zeitgeschichte geschrieben hat?

Viele Grüße Max Trecker

--92.226.110.105 21:18, 5. Jun. 2010 (CEST)

lieber kollege, du verstehst alles rchtig. mich wundert eigentlich nur die sorglosigkeit, mir der man dabei vorging, noch dazu bei dem scharfen gegensatz zur RSHA.gutes gelingen und liebe grüße

Karl --Glaubauf 07:01, 6. Jun. 2010 (CEST)

Stammbaum

Ich mache hier mal nen neuen Abschnitt auf. Ich sah, dass Sie/DU einiges über Wilhelm Canaris pupliziert haben. lt. meinen Unterlagen war sein Urgroßvater der Franz Josef Canaris (*31.01.1792 - +15.06.1828 aus Münstermaifeld. Dessen Vater wiederum (?) Peter-Franz Canaris war Stadt- und Geschichtsschreiber 1759, 1767 Kurtrierer Kammerrat, 1764,1776 und 1777 Bürgermeister. Er starb 14.03.1802 Kann das einer Belegen? Gibt es einen Stammbaum? Wer hat Angaben für mich? Meine Anfrage auf der Canaris Diskussionsseite bleib bislang antwortfrei.Wichtelman derzweite 09:05, 6. Jun. 2010 (CEST)

servus aus österreich,

ich habe über lahousen publiziert, in den canaris-teilen habe ich mich an das abshagen-buch über canaris von 1955 gehalten, weil da lahousen mitgearbeitet hat, es daher im gegensatz zu höhne in allen teilen richtig ist, wie mir frau lahousen versicherte. höhne verwendet viel zu viel quellen aus dem SS-bereich, was bei seiner publikationsliste nicht verwundert, nur: canaris aus der SS sicht ist sowieso nichts neues. vielleicht findest du dort was, wovon ich eigentlich ausgehe, kann mich nicht mehr so genau erinnern, da ich das buch längst der bibliothek zurückgegeben habe. ich weiss, dass das nicht besonders befriedigend für dich ist, geschätzter kollege, aber leider....

die -is endung (suffix) weist aber wie bei Robert Bernardis auf eine abstammung aus dem antiken magna graecia hin, in das natürlich römer und viele andere völker eingedrungen sind. mit besten grüßen

Karl--Glaubauf 09:43, 6. Jun. 2010 (CEST)

Karl Eibl

Gruß Gott, Hr. Glaubauf! Ich danke Dir herzlich für die Änderungen und Diskussionsbeiträge bei Karl Eibl. Vor allem seine Einstellung zu den Massenvernichtungen wäre interessant noch in den Artikel einzubringen, wobei hier Quellen notwendig sein werden. Schöne Grüße aus dem Mostviertel: --GT1976 06:37, 15. Jul. 2010 (CEST)

lieber günter, herzlichsten dank für deine antwort und nochmalige gratulation zu deinem exzellenten artikel.
eibl ist nach wie vor ein forschungsdesiderat, man müsste mit der familie (in krems ???) reden oder den personalakt im staatsarchiv konsultieren. krems ist allerdings ein hartes pflaster, da es lange gedauert hat, bis sich das massaker von krems stein in der fachliteratur durchgesetzt hat. bei der literatur über die ritterkreuzträger steht halt im vordergrund, wie der betreffende das ritterkreuz erreicht hat.
da der salzburger milizverlag gerade den dritten band über den kriegsverbrecher alexander löhr herausgebracht hat -von einem nicht-historiker geschrieben und eine reine lobhudelei- gehe ich nicht mehr davon aus, dass sich die v o l l e wahrheit durchsetzten wird. neuester trend im milizverlag: die österreicher in der wehrmacht waren alle supersoldaten, die mit größter begeisterung für hitler und seine vielen verbrechen gekämpft haben. auch eibl muss davon gewusst haben, noch dazu bei seiner position. die verfehlte kampfführung bei stalingrad kann diesem könner nicht verborgen geblieben sein...
soweit meine meinung, aber lassen wir es dabei, der super artikel spricht für den kenner sowieso für sich....; oder weisst du, wie man an die familie rankommen könnte? wenn du dir meinen unfertigen stub über maximilian ronge im Austria-Forum anschaust, siehst du sofort, welche verbrechen schon im Ersten Weltkrieg durch unsere kriegshelden begangen wurden, vor allem ronge als geheimdienstler war da eine klasse für sich, im wikiped artikel kommt das nicht so durch, trotzdem war es so, wie von mir dargestellt, weil ronges enkel, univ.prof. jagschitz ein eigenes buch über seinen grossvater geschrieben hat, in dem er klartext schreibt; leider wird das buch von jagschitz im wp-artikel nicht verwendet (mitteilung des wp-autors).

liebe grüsse und nur weiter so....

karl--Glaubauf 14:49, 15. Jul. 2010 (CEST)

Canaris und Nazis

Hallo Glaubauf, hast Du diese Seite gemeint? Wie würdest Du am Ende der Weimarer Zeit die Nähe zu Hitler und den Nazis beschreiben. Es scheint nur Nachkriegsäußerungen von Patzig und Best zu geben. Ich habe dazu die zeitlich später liegende Anmerkung von Bastian geschrieben.--Falkmart 14:27, 27. Sep. 2010 (CEST)

kann ich leider nicht beurteilen, da ich mich vor allem mit lahousen beschäftigt habe, das material zu deiner frage aber leider nichts hergibt. sorry, ich lerne im gegenstand canaris von dir und mueller.. hg
--Glaubauf 15:30, 27. Sep. 2010 (CEST)

Frohe Weinachten

Ich wünsche Dir Frohe Weihnachten und hoffe, dass das Christkindl auch was bringt. :-) --GT1976 06:53, 24. Dez. 2010 (CET)

lieber günther, besten dank für deine wünsche, über die ich mich wirklich ganz besonders gefreut habe. dir und allen deinen lieben beste wünsche für das kommende jahr. eigenartigerweise hat mir das christkind auch etwas schönes gebracht, obwohl ich natürlich schon ein älteres kind bin...; werde mich immer freuen, deine wichtigen und wertvollen beiträge zu lesen, da dein spezialwissen sehr gefragt ist..--Glaubauf 10:27, 25. Dez. 2010 (CET)
Frohe Weihnachten wünscht Dir aus dem hohen Norden, lieber Glaubauf, auch --Schreiben Seltsam? 11:17, 25. Dez. 2010 (CET)
besten dank für deine wünsche, für 2011 beste gesundheit und viel freude beim abfassen deiner wissenschaftspublizistisch enorm wichtigen beiträge. diese sind infolge ihres hohen faktographischen niveaus und ebensolchen reflexionsstandes ausgezeichnet geeignet, das europäische geschichtsbild richtig zu akzentuieren !--Glaubauf 08:12, 29. Dez. 2010 (CET)