Benutzer Diskussion:J budissin

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Hinweis auf Publikation: Sorbisch zu DDR-Zeiten[Quelltext bearbeiten]

Moin, vor langer Zeit hatte ich Dich mal angeschrieben mit einem Hinweis auf eine Neuerscheinung, die aber doch erst im Mai 2019 rauskam (Redaktionsschluss war Dezember 2018), darum jetzt mit konkreten Angaben: Alexander-Martin Sardina: »Hello, girls and boys!« – Fremdsprachenunterricht in der SBZ und DDR. Wolff Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-941461-28-4. Lesenswerte Rezension hier. Sorbisch hat ein eigenes Kapitel in dem Buch, ich war mir sicher, dass Dich das interessieren könnte. Der Autor hat auch den Unterschied zwischen Nieder- und Obersorbisch begriffen. Vielleicht magst Du einer Bibliothek in Bautzen einen Erwerbsvorschlag machen, ein Regionalbezug ist ja gegeben. Viele Grüße, GeoTrinity (Kontakt) 01:35, 11. Nov. 2019 (CET)

Danke für den Tipp, ich schau mir das morgen mal in der Universitätsbibliothek meines Vertrauens an. Grüße, j.budissin+/- 21:12, 14. Nov. 2019 (CET)
@GeoTrinity: Habe mir das gerade mal angeschaut, leider ist das Ergebnis eher enttäuschend. Es beginnt mit zwei groben Schnitzern (der Bezirk Dresden, in dem die meisten Sorben lebten, wird in der Aufzählung vergessen und Wilhelm Pieck einfach mal zum Niedersorben erklärt, was absurd ist) und wird dann auch nicht viel besser. So wird zwar erwähnt, dass anfangs ein verpflichtender Sorbisch-Unterricht für alle sorbischen Kinder vorgesehen war, aber verschwiegen, dass das bereits in den 1960ern zu einem fakultativen Angebot abgeschwächt wurde, was einen massiven Einbruch der Schülerzahlen um mehr als die Hälfte zur Folge hatte. Und das sind nur die größeren Fehler. Am Ende wird dann noch vollkommen irrelevante Literatur (eine Magisterarbeit aus Österreich?!) genannt. Schade, aber leider nicht ungewöhnlich. Trotzdem danke für den Hinweis! Grüße, j.budissin+/- 11:50, 15. Nov. 2019 (CET)
Hallo nochmal, Du darfst nicht vergessen, dass das Ergebnisse der Analyse der Akten aus dem MfV sind. Wenn da etwas nicht auftauchte, findet sich das auch nicht im Kapitel. In den Akten wird vermutlich keine Abschwächung zum fakultativen Angebot genannt. Pieck stammte aus Guben, ist das nicht niedersorbisches Gebiet? Das findet sich beispielsweise auch so im Ploetz, auch in anderer Literatur hab ich das selbst schon gelesen. Die österreichische Magisterarbeit ist insofern interessant, weil ich es erstaunlich finde, dass sich im Ausland die Situation der Sorben als Thema gewählt wird. Nun denn, das war nur ein Hinweis. Erledigt und viele Grüße, GeoTrinity (Kontakt) 14:39, 16. Nov. 2019 (CET)
Stimme aus dem Off: Dass Forscher aus dem Ausland sich mit den Sorben beschäftigen, ist nicht so sonderbar. Wer weniger Vorwissen hat, geht auch mit weniger Wissen an den Start, das sich irgendwann als falsches Wissen herausstellen könnte. Lev Vladimirovič Ščerba, Zdzisław Stieber und Hélène B. Brijnen seien hier stellvertretend genannt. -- Gruß, 32X 00:13, 17. Nov. 2019 (CET)
Guben ist zum Einen seit einer ganzen Weile kein sorbisches Gebiet mehr (war es als Stadt auch nie mehrheitlich), zum Anderen leitet sich die ethnische Zugehörigkeit einer Person ja sowieso nicht direkt von ihrem Geburtsort ab. Jedenfalls war Pieck kein Sorbe und es ist mir auch zum allerersten Mal untergekommen, das jemand das behauptet hätte. Im Ploetz steht das hoffentlich nicht. Zur Beschäftigung ausländischer Wissenschaftler mit den Sorben hatte 32X sich ja schon geäußert, das ist tatsächlich relativ häufig der Fall. Und zumindest die 7. Durchführungsbestimmung zum Umbau des Sorbisch-Unterrichts von obligatorisch zu fakultativ sollte sich auch in den Akten des MfV finden lassen. Wie auch immer, letztlich handelt es sich ja doch nur um einen dreiseitigen Exkurs zum Thema, daher ist das alles wohl auch nicht so tragisch. Ein bisschen gewundert hatte ich mich dennoch, zumal es auch nicht so ist, dass es zum Sorbischen Schulwesen keine Literatur gäbe. Finde ich immer ein bisschen schade. Grüße, j.budissin+/- 14:11, 18. Nov. 2019 (CET)

Aussprache (Artikel Slawische Sprachen)[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Danke für Ihre Frage. Ich war verwirrt, weil das Wort für Kopf (das heißt glaWa - Глава) mit W angeschrieben ist; deshalb habe ich die Änderung V --> W gemacht. Vielleicht wird es besser, ob die Wörter, die Buchstabe В (Kyrillisch) haben, mit W (deutsches lateinisches Alphabet) transliteriert sind, aufgrund der Aussprache des mazedonischen Wortes Уво (Ohr), das heißt Uwo. Also, die Aussprache ist als in Wagen (mit W), nicht als in Vogel (mit V). Entschuldige mein Deutsch, ich bin ein Anfänger. MFG. --93.231.236.76 02:51, 19. Nov. 2019 (CET)

Das ist schon nicht ganz verkehrt, normalerweise wird kyrillisch B zu deutsch W transliteriert, allerdings gelten für das Mazedonische (aufgrund der klaren Transliterationsregeln für Serbokroatisch und der gemeinsamen Geschichte) ein paar Ausnahmen, da es etablierte Schreibungen mit lateinischen Buchstaben gibt. Deswegen schreiben wir z.B. "Vardar" oder "Veles", so wie es üblich ist. Und im Sinne der Einheitlichkeit dann eben auch "uvo" und "glava". Grüße, j.budissin+/- 10:57, 19. Nov. 2019 (CET)