Bernd Heinemann

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Bernd Heinemann (2013)

Bernd Heinemann[1] (* 25. Februar 1952 in Kiel-Hassee) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er ist Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinemann erlernte nach dem Hauptschulabschluss den Beruf des Elektromechanikers beim Marinearsenal Kiel und arbeitete auch auf der Kieler Howaldt-Werft. Nach weiteren Schulabschlüssen wurde er Diplomsozialarbeiter und war als Stadtjugendpfleger in Nortorf tätig. Von 1989 bis 2010 leitete er als Geschäftsführer die schleswig-holsteinische Landesstelle für Suchtfragen.

Bernd Heinemann hat drei Kinder und lebt mit seiner Ehefrau in Kiel-Wellsee.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinemann war seit 1994 Mitglied der Kieler Ratsversammlung und zehn Jahre lang stellvertretender Stadtpräsident.

Seit dem 27. Oktober 2009 ist er Abgeordneter des Schleswig-Holsteinischen Landtages. Er wurde im Landtagswahlkreis Kiel-Ost mit 39,8 % direkt gewählt, und war somit einer der nur sechs Abgeordneten, welche 2009 für die SPD einen Wahlkreis direkt gewinnen konnten. Im Landesparlament war er Mitglied im Sozialausschuss, seit 2012 im Petitionsausschuss. Bei der Landtagswahl 2012 wurde er mit 49,1 % der Stimmen erneut in den Landtag gewählt. In der Konstituierenden Sitzung des Landtags wurde er zum Ersten Landtagsvizepräsidenten der 18. Wahlperiode gewählt.

In der 19. Wahlperiode des Landtags ist Bernd Heinemann Mitglied im Petitionsausschuss, im Europaausschuss und stellv. Mitglied im Sozialausschuss des Landtages. Für die SPD Landtagsfraktion ist er Sprecher für Gesundheitspolitik, Drogen- und Suchtpolitik, Niederdeutsch, Ostseepolitik. Er ist Mitglied in den Arbeitskreisen Arbeit, Soziales, Kitas, Gesundheit und Gleichstellung sowie Bildung und stellv. Vorsitzender und Mitglied  im Arbeitskreis Europa, Minderheiten, Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Metropolregion.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bernd Heinemann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://berndheinemann.de/