Bernd Koberling

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Bernd Koberling (* 4. November 1938 in Berlin) ist ein deutscher Maler der Neuen Wilden.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koberling absolvierte von 1955 bis 1958 eine Lehre als Koch und übte diesen Beruf bis 1968 aus. Von 1958 bis 1960 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Max Kaus. Zusammen mit Karl Horst Hödicke war er 1961 Mitglied der Gruppe Vision. In den Jahren 1961 bis 1963 folgte ein Aufenthalt in England. Von 1969 bis 1970 hielt er sich als Stipendiat der Villa Massimo in Rom auf. Anschließend hielt er sich bis 1974 in Köln auf. In den Jahren 1976 bis 1981 übernahm er eine Gastdozentur in Hamburg, Düsseldorf und Berlin. Hieran schloss sich von 1981 bis 1988 eine Professur an der Hochschule für bildende Künste Hamburg an. Seit 1988 hat er eine Professur an der Hochschule der Künste Berlin.

Im Mai 2012 wurde Koberling als neues Mitglied in die Akademie der Künste in Berlin berufen, dessen Wahl er annahm. Eine aktive Mitgliedschaft setzt voraus, dass Künstler aktiv an den Aufgaben der Akademie mitwirken, sodass er zukünftig weitere Präsenz in der Akademie zeigen wird.[1]

Koberling lebt und arbeitet in Berlin und auf Island.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zentrales Motiv in seinen Arbeiten sind expressive nordische Landschaften.

Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Porträts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Film:

  • Atelierbesuch bei Bernd Koberling, Wolfgang Petrick und Hans Scheib (Deutschland 2010). Regie: Norbert Wartig (* 1973). Produktion: LNW FILM

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neue Mitglieder der Akademie der Künste Akademie der Künste, Pressemitteilung 18. Juni 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christos M. Joachimedes/Norman Rosenthal/Wieland Schmied (Hrsg.): German Art in the 20th Century. Painting and Sculpture 1905–1985, Royal Academy of Fine Arts, London, 11. Oktober bis 22. Dezember 1985, Prestel-Verlag, ISBN 3-7913-07436