Bernd Weinkauf

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Bernd Weinkauf (* 26. Februar 1943 in Küstrin) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernd Weinkauf studierte von 1962 bis 1966 Deutsche Sprache, Literatur und Kunsterziehung in Erfurt. Danach arbeitete er unter anderem als Lehrer und Truppenbibliothekar. Von 1973 bis 1976 war er am Institut für Literatur „Johannes R. Becher“ in Leipzig. Am Theater der Jungen Welt arbeitete er von 1976 bis 1979 als Dramaturg. Von 1974 bis 1989 war er als „IM Walther“ für das Ministerium für Staatssicherheit tätig.[1] Als Stadtrat für Kultur und Bildung wurde er am 9. Mai 1991 zusammen mit Thomaskantor Hans-Joachim Rotzsch aufgrund der Tätigkeit für Staatssicherheit vom Stadtrat Leipzig entlassen.[2] Seit 1979 ist Bernd Weinkauf als freischaffender Werbetexter und Autor tätig. Bernd Weinkauf schreibt Prosa, Sach- und Drehbücher. Einzelne Werke von ihm wurden ins Japanische, Bulgarische und Dänische übersetzt. Er lebt in Leipzig.

Werke (Ausw.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Buch Gose. Die Geschichte der Gose von ihren Anfängen bis auf den morgigen Tag, Leipzig, 2005
  • Hundertwasser-Bahnhof Uelzen, Leipzig, 2003
  • Leipzig in aller Ruhe, Altenburg, 1995
  • Ich nannte sie Sue, Halle/S., Leipzig, 1978

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daniel Sturm: Figuren der Wende. Kreuzer, Oktober 1999. In: sturmstories.com. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  2. Leipzig – Chronik 1991. (PDF; 90 kB, Seite 8) In: leipzig.de. Stadt Leipzig, abgerufen am 23. Mai 2017.