Bernhard Bang

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bernhard Laurits Frederik Bang

Bernhard Laurits Frederik Bang (* 7. Juni 1848 in Sorø; † 22. Juni 1932 in Kopenhagen) war ein dänischer Arzt und Tierarzt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bang war der Sohn des Lehrers und Leiters der Sorø Akademis lærde skole[1] und späteren Titularprofessors Jacob Henrik Bang (1809–1899) und der Laura Louise Marie Josephine Moth (1814–1891).[2][3]

Bang absolvierte die Königliche Veterinär- und Landwirtschaftsuniversität und beschäftigte sich mit Infektionskrankheiten, besonders der Tuberkulose. Nach ihm als Entdecker ist die auch unter dem Namen Brucellose bekannte Bangsche Krankheit benannt. Bangs Arbeiten zur Rindertuberkulose ermöglichten effektive Techniken der Krankheitsbekämpfung, indem man die erkrankten Tiere isolierte.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Victor A. McKusick, T. Franklin Williams: Bernhard Bang. In: Bulletin of the History of Medicine, 28, Johns Hopkins University Press, Baltimore 1945, S. 60–72.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biografie. Whonamedit.com (englisch)
  2. Bernhard Laurits Frederik Bang. genealogy.net
  3. Laura Louise Marie Josephine Moth. fynhistorie.dk
  4. Christoph Gradmann: Bernhard Laurits Frederik Bang. In: Wolfgang U. Eckart, Christoph Gradmann (Hrsg.): Ärztelexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. 1. Auflage. C. H. Beck, München 1995, S. 38. Ärztelexikon. Von der Antike bis zur Gegenwart. 2. Auflage. 2001, S. 25+26. 3. Auflage. Springer Verlag, Heidelberg / Berlin / New York 2006, S. 26. Ärztelexikon 2006, doi:10.1007/978-3-540-29585-3.
  5. Christoph Gradmann: Bernhard Laurits Frederik Bang. In: Wolfgang U. Eckart, Christoph Gradmann: Ärztelexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. 1. Auflage. C. H. Beck, München 1995, S. 38b.