Sorø

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Dänemark Sorø
Wappen von Sorø
Sorø (Dänemark)
Sorø
Sorø
Basisdaten
Staat: Dänemark
Region: Sjælland
Kommune
(seit 2007):
Sorø
Koordinaten: 55° 26′ N, 11° 33′ OKoordinaten: 55° 26′ N, 11° 33′ O
Gegründet: um 1100
Einwohner:
(2016[1])
7.866
Postleitzahl: 4180 Sorø
Partnerstädte: IslandIsland Fljótsdalshérað

NorwegenNorwegen Eidsvoll
PolenPolen Pruszcz
SchwedenSchweden Skara

Website: www.soroe.dk
Klosterpforte
Klosterpforte

Sorø ist eine dänische Kleinstadt und Verwaltungssitz der Region Sjælland.

Sie liegt seit der Kommunalreform 2007 in der Kommune Sorø mit insgesamt 29.543 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016)[1] und 311,05 km² Fläche.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sorø liegt auf der Insel Seeland an der Hauptbahnlinie Kopenhagen-Fredericia zwischen Slagelse im Westen und Ringsted im Osten und befindet sich auf einer „Insel“ im Gebiet dreier Seen. Unweit nördlich vorbei an der Stadt führt ein Abschnitt der E 20.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ende der Eiszeit hinterließen die Ausläufer der Beltgletscher zahlreiche mittelseeländische Seen. Der nahe Ort Bromme wurde für die erste nacheiszeitliche Bromme-Kultur namengebend. Die Vorgeschichte der Stadt präsentiert sich zumeist etwas südlicher, in der Umgebung von Sorø, wo auch Münzfunde gemacht wurden. Die nach Süden fließende Suså, die einige Kilometer südöstlich an Sorø vorbeifließt und bei Næstved in die Ostsee mündet, wurde von Lübecker Kaufleuten als Transportweg benutzt. Der Mühlengraben von Sorø ist neben dem Kanhave-Kanal auf Samsø einer der bedeutendsten Technikbauten des dänischen Mittelalters. Sorø ist etwa 850 Jahre alt. Sein Vorläufer lag nördlicher bei der alten Burg Pedersborg.

Friedhof von Sorø

Das Adelsgeschlecht der Hvide hatte seinen Sitz im 8 km entfernten Fjenneslev, wo der dänische König Waldemar I. (1157–1182) als Ziehsohn der Familie aufwuchs. Die ältesten Vertreter sind "Toke Trylle" und dessen Sohn Skjalm (Herr über Seeland), der auf seinem Hof eine Holzkirche errichtete 1151 weihten sein Sohn Asser Rig und sein Bruder eine kleine Steinkirche und gründeten das Benediktinerkloster von Sorø. Das Kloster Sorø wurde auf Veranlassung des späteren Erzbischofs Absalon von Lund, dem Sohn Asser Rigs, bereits 1161 von Mönchen aus Esrom in ein Zisterzienserkloster umgewandelt. Sorøs im selben Jahr begonnene Klosterkirche gilt neben der von Løgumkloster als schönster Sakralbau des dänischen Mittelalters.

In der Stadt liegen die dänischen Könige Christoffer II. (1320–1326), Waldemar IV. Atterdag (1340–1375) und Olaf III. (1376–1387), sowie der Erzbischof Absalon von Lund und die Dichter Baron Ludvig Holberg (1684–1754) und Bernhard Severin Ingemann (1789–1862) begraben.

Sorø Akademi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1586 entstand im Zuge der Reformation die Akademie von Sorø, eine Lateinschule und Ausbildungsstätte für die dänische Aristokratie. Noch im 20. Jahrhundert genoss die Schule als Internat der gehobenen Schichten landesweit hohes Ansehen.

Hauptartikel: Sorø Akademi

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohner der Stadt Sorø (am 1. Januar)

  • 2013 – 7.801
  • 2014 – 7.845
  • 2015 – 7.754

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BY1: Folketal 1. januar efter byområde, alder og køn (dänisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sorø – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien