Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gemeinnützige GmbH
Rechtsform gemeinnützige GmbH
Sitz München, Deutschland, bayernweit 28 Standorte mit rund 150 Nebenstellen
Leitung
  • Anna Engel-Köhler (Vorsitzende)
  • Jörg Plesch
Mitarbeiterzahl 10.368 (⌀ 2017)[1]
Umsatz 491 Mio. € (2017)[1]
Branche Bildung
Website www.bfz.de

Die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gemeinnützige GmbH ist ein Anbieter für Leistungen im Bereich beruflicher Bildung, Beratung und Integration. Als wirtschaftsnahe Organisation pflegt das bfz Kontakte und Kooperationen mit Firmen, Institutionen und Verbänden. Das bfz ist bayernweit an 24 Standorten mit über 150 Schulungsorten vertreten und beschäftigt über 2.000 Mitarbeiter.[2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das bfz wurde 1983 als Bildungsanbieter gegründet. 1987 führte das bfz als erster Anbieter ambulante Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation durch. 1995 übernahm das bfz 90 Prozent der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gemeinnützige GmbH.

Das bfz wirkt in den länderübergreifenden europäischen Gemeinschaftsprogrammen Force, Eurotecnet, Now, Comett und Helios mit und baute Partnerschaften mit Bildungsinstitutionen in Belgien, England, Frankreich, Italien und Portugal auf.

Geschäftsfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschäftsfelder sind unter anderem Berufsvorbereitung und Ausbildungsangebote für Jugendliche, ausbildungsbegleitende Hilfen, berufliche Rehabilitation/Teilhabe am Arbeitsleben, berufliche Weiterbildung für Arbeitsuchende, Weiterbildungsangebote für Privat- und Firmenkunden, Sprach- und Integrationsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund.[2]

Zertifizierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das bfz ist nach der neuen Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) als Maßnahmenträger zertifiziert. Mit der Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente trat im April 2012 auch dieser neue Zulassungsstandard in Kraft. Ihn müssen alle Unternehmen erfüllen, die Leistungen zum Beispiel für den ebenfalls neuen „Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein“ anbieten.

Gender Mainstreaming[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das bfz hat sich dem Prinzip des Gender Mainstreaming verpflichtet. Der Anteil der Frauen beträgt über 60 Prozent, beinahe 50 Prozent der Führungskräfte sind Frauen. Für seine Verdienste auf dem Gebiet der Chancengleichheit wurde das bfz 2013 zum wiederholten Mal mit dem „Total-E-Quality-Award“ ausgezeichnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 auf bundesanzeiger.de, abgerufen am 26. Oktober 2019.
  2. a b http://www.bfz.de/wir-ueber-uns/unternehmen/steckbrief/