Bistum Alès

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Das Bistum Alès (lat.: Dioecesis Alesiensis) war eine in Südfrankreich gelegene Diözese römisch-katholischen in Frankreich mit Sitz in Alès.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bistum Alès wurde am 17. Mai 1694 durch Papst Innozenz XII. mit der Päpstlichen Bulle Animarum zelus aus Gebietsabtretungen des Bistums Nîmes errichtet.

Am 29. November 1801 wurde das Bistum Alès infolge des Konkordates von 1801 durch Papst Pius VII. mit der Päpstlichen Bulle Qui Christi Domini aufgelöst und das Territorium wurde den Bistümern Avignon und Mende angegliedert.

Das Bistum Alès war dem Erzbistum Narbonne als Suffraganbistum unterstellt. Im Jahre 1744 umfasste das Bistum Alès 80 Pfarreien.

Am 9. Februar 2009 wurde das Bistum Alès als Titularbistum Arisitum wiedererrichtet.

Kathedrale Saint-Jean-Baptiste:
Seitenansicht
... und Choransicht

Bischöfe von Alès[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. François Chevalier de Saulx, 1694–1712
  2. Louis-François-Gabriel de Hennin-Liétard, 1713–1720, dann Erzbischof von Embrun
  3. Charles de Bannes d’Avéjan, 1721–1744
  4. Louis-François de Vivet de Montclus, 1744–1755
  5. Jean-Louis du Buisson de Beauteville, 1756–1776
  6. Pierre-Marie-Madeleine Cortois de Balore, 1776–1784, dann Bischof von Nîmes
  7. Louis-François Kardinal de Bausset-Roquefort, 1784–1801

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]