Boris Mirkin-Getzewitsch

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Boris Mirkin-Getzewitsch (russisch Борис Сергеевич Миркин-Гецевич, franz. Mirkine Guetzewitch [1]; * 1. Januar 1892 in Kiew; † 1. April 1955 in Paris; Pseudonym: Boris Mirsky) war ein russisch-französischer Rechtswissenschaftler und leitete zeitweise das Pariser Institut für Rechtsvergleichung.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mirkin-Getzewitsch studierte in Sankt Petersburg mit Schwerpunkt im Verfassungsrecht. Wegen der Russischen Revolution ging er nach Paris, wo er zeitweise das Institut für Rechtsvergleichung leitete.

1953 wurde Mirkin-Getzewitsch in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.[3]

Seine Tochter Vitia heiratete Stéphane Hessel.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Les Constitutions des nations américaines, 1932
  • Droit constitutionnel international, 1933
  • Les Nouvelles tendences du droit constitutionnel, 1935
  • Le Parlamentarisme sous la Convention nationale, 1936
  • La Quatrième république, 1946
  • Les constitutions européennes, 1951–1952

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rudolf Horn:Legitimation und Grenzen der Exekutive. Berlin 1979. Fußnote 64.
  2. Winter, Jay; Prost, Antoine (2013). René Cassin and Human Rights: from the Great War to the Universal Declaration. Cambridge University Press. S. 228. ISBN 9781107032569.
  3. Members of the American Academy. Listed by election year, 1950-1999 ([1]). Abgerufen am 23. September 2015